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Star Trek: Prodigy - 1x03: Starstruck Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Paramount+

Originaltitel: Starstruck
Episodennummer: 1x03
Bewertung:
Erstausstahlung USA: 04. November 2021 (Paramount+)
Erstausstahlung D: noch nicht bekannt
Drehbuch: Chad Quandt
Regie: Alan Wan
Besetzung: Brett Gray als Dal R'El, Ella Purnell als Gwyn, Rylee Alazraqui als Rok-Tahk, Jason Mantzoukas als Jankom Pog, Angus Imrie als Zero, Dee Bradley Baker als Murf, Jimmi Simpson als Drednok, John Noble als The Diviner, Kate Mulgrew als Captain Janeway u.a.


Kurzinhalt: Nach ihrer erfolgreichen Flucht aus der Strafkolonie mit Hilfe des alten Sternenflottenschiffs ernennt sich Dal kurzerhand zum Captain der U.S.S. Protostar. Ein aktiviertes holographisches Hilfsprogramm, in der Gestalt von Kathryn Janeway, glaubt, dass es sich bei der Besatzung um Kadetten der Sternenflottenakademie an, und bietet ihnen ihre Hilfe an. Dal ist jedoch davon überzeugt, dass sie auch sehr gut ohne Holo-Aufpasserin aufkommen werden. Er lässt Kurs auf ein binäres Sternensystem nehmen – und bringt seine freiwilligen und unfreiwilligen Begleiter damit in größte Gefahr…

Review: Bevor wir zur Folge an sich kommen, möchte ich zuerst noch auf das Intro eingehen – welches beim Auftakt ja untypischerweise erst ganz am Ende eingespielt wurde. Sowohl die Animation an sich, als auch Michael Giacchinos Titelmelodie, finde ich einfach nur wunderschön; tatsächlich würde ich sagen, dass das von den aktuellen "Star Trek"-Serien mit Abstand mein Lieblings-Intro ist. Zugleich muss ich mich unweigerlich fragen: Warum schaffen das die Real-Serien nicht? Aber ja, mal schauen, ob "Strange New Worlds" in dieser Hinsicht dann mehr zustande bringt. Nach diesem kleinen Exkurs aber zu "Starstruck" an sich: Mir hat diese Folge jedenfalls besser gefallen aus der Serienauftakt, bei dem bei mir leider nicht wirklich (oder maximal am Ende ein bisschen) "Star Trek"-Feeling aufkam. Mit dem Konzept einer Gruppe jugendlicher Flüchtlinge, die in einem Sternenflottenschiff durchs All fliegen (natürlich verfolgt vom Diviner und seinem Stadt-Schiff, weil ohne konstante Bedrohung geht es heutzutage offenbar leider nicht mehr), finde ich sehr spannend und reizvoll. Sehr schön auch, wie sie hier nun beginnen, das Schiff zu erkunden, und ob dessen fortschrittlicher Technologie fasziniert sind (einen solchen Replikator muss die Voyager wohl auch schon im Einsatz gehabt haben, angesichts der Shuttle, die sie während ihrer siebenjährigen Odyssee verloren haben; ob das wohl eine bewusste ironische Anspielung war?). Einer der schönsten und zugleich traurigsten Momente war für mich ganz klar, wie Rok-Tahk vom Replikator das gleiche Essen wie in der Strafkolonie bestellt, weil dies das einzige ist, was sie kennt. Der diesmal längere Auftritt von Kathryn Janeway (inklusive traditioneller Kaffeetasse!) wertete die Episode ebenfalls auf. Und optisch war "Startruck" – insbesondere mit den Aufnahmen rund um den Anflug auf den Doppelstern – ebenfalls beeindruckend. Inhaltlich bemerkte man allerdings halt doch recht deutlich, dass sich "Prodigy" an eine sehr junge Zielgruppe richtet; wobei die Lektion, die Dal hier lernt – nämlich dass es nicht einfach nur ok, sondern vielmehr lobenswert ist, einzugestehen, dass man nicht alles weiß und kann, sondern auch mal Hilfe braucht – zweifellos auch für Erwachsene relevant und wertvoll ist. Die doch sehr plumpe und aufdringliche Art und Weise, wie diese hier transportiert wird, ist aber sicherlich für Kinder wesentlich leichter zu verdauen, als für ältere Semester.

Fazit: Episodenbild (c) Paramount+ "Starstruck" gefiel mir schon etwas besser als das den Auftakt von "Prodigy" liefernde Doppelpack. Aufgrund des Settings, aber auch dem größeren Auftritt von Holo-Janeway, kam hier einfach gleich um einiges mehr "Star Trek"-Feeling auf. Alles rund um das binäre Sternsystem war wunderbar animiert. Und auch einzelne Momente, wie Roh-Tahk Essensauswahl, stachen für mich hervor. Bei der recht plump vermittelten Moral von der Geschichte merkt man "Starstruck" die junge Hauptzielgruppe der Serie zwar doch recht deutlich an. Und dass man heutzutage scheinbar nicht ohne irgendeine konstant im Hintergrund lauernde Bedrohung auskommt, finde ich auch etwas schade. Dennoch sehe ich in der Serie, aufgrund des interessanten Settings, der ungewöhnlichen Figurenkonstellation und den praktisch unbegrenzten erzählerischen Möglichkeiten – viel Potential.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2021 Paramount+)







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