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Terminator S.C.C. - 1x07: Die Hand Gottes Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Warner Bros.

Originaltitel: The Demon Hand
Episodennummer: 1x07
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 25. Februar 2008
Erstausstrahlung D: 01. Dezember 2008
Drehbuch: Toni Graphia
Regie: Charles Beeson
Hauptdarsteller: Lena Headey als Sarah Connor, Thomas Dekker als John Connor, Summer Glau als Cameron Phillips, Richard T. Jones als James Ellison.
Gastdarsteller: Jonathan Jackson als Kyle Reese, Edoardo Ballerini als Timms, Brendan Hines als Andy Goode, Peter Mensah als Perry, Andre Royo als Sumner, Jonathan Sadowski als Sayles, Matt McColm als Vick Chamberlain, Brian Austin Green als Derek Reese, Dean Winters als Charley Dixon u.a.


Kurzinhalt: Nachdem sie den Terminator zerstört und mit Säure aufgelöst haben, gilt es nun nur noch, dessen Hand an sich zu bringen – doch diese befindet sich in FBI-Gewahrsam. Sarah gibt sich kurzerhand als Polizistin des LAPD aus, und staunt nicht schlecht als sie erfährt, dass sich keine solche Hand im Beweismaterial findet. Nachdem sie den Namen des zuständigen FBI-Agenten erfahren hat, beschließt sie, in dessen Haus einzubrechen. Agent James Ellison, der die Hand in seiner Tiefkühltruhe aufbewahrt, beschäftigt sich indes nach diesem Fund ausführlich mit Sarah Connors Fall. Er hat sich dafür ihre Akte nach Hause genommen, und schaut einige Videos aus ihrer Zeit in der psychiatrischen Anstalt. Danach fährt er los, um sich mit Dr. Silberman zu treffen. Auch Sarah ist unterwegs, um ihrem früheren Psychiater einen Besuch abzustatten. Cameron versucht indes, über seine Schwester an Dmitri Shipkov heranzukommen – jenen Russen, der Andys Computer Schach beigebracht hat. Von ihm hofft sie zu erfahren, wer den "Türken" an sich genommen hat…

Review: Episodenbild (c) Warner Bros. "Die Hand Gottes" profitiert in erster Linie mit der wieder einmal starken Verbindung zu den Filmen, dank der Rückkehr von Dr. Silberman. Konsequenterweise wird auch dieser hier nun von einem anderen Darsteller gespielt (so sehr ich Earl Boen schätze, aber wenn man alle anderen auswechselt, wäre es doch ziemlich irritierend, wenn gerade er zurückgekehrt wäre), nämlich Bruce Davison, der Genre-Fans u.a. als Senator Kelly aus den ersten beiden "X-Men"-Filmen ein Begriff sein dürfte. So wie auch schon bei "Terminator 3: Rebellion der Maschinen" ist Dr. Silberman mittlerweile, nach seiner Erfahrung in der Anstalt, zu einem "Gläubigen" geworden. Mittlerweile in Pension, hat er sich in sein Haus zurückgezogen, und lebt dort in ständiger Angst davor, von einem Terminator aufgesucht zu werden – weshalb er schließlich auch Agent Ellison angreift. Davison spielt das ziemlich gut, wobei mich seine gemeinsamen Szenen mit Richard T. Jones zugegebenermaßen jetzt nicht ganz so begeisterten. Ein bisschen seltsam fand ich es schon, dass er diesen ausschaltet – zumal er ja wissen sollte, dass das Beruhigungsmittel bei einem Terminator eh nie gewirkt hätte. Umso stärker fand ich aber dann das Wiedersehen mit Sarah Connor.

Überhaupt, Lena Headey. Ich mochte sie ja grundsätzlich schon immer, aber ich finde vor allem auch, dass sie mit zunehmender Episodenzahl immer besser in die Rolle hineinwächst, und sich diese zu eigen macht (auch wenn Linda Hamilton für mich immer unerreichbar bleiben wird). Demgegenüber bin ich von Fred Dekker leider nach wie vor nicht wirklich begeistert – während Summer Glau einen wirklich coolen weiblichen Terminator abgibt, wie sie hier nicht zuletzt auch gleich beim Einstieg wieder unter Beweis gestellt hat. Sehr stark war dann auch der Moment, wo sie Shipkov und seine Schwester den Russen überlässt, weil es nicht ihre Mission war, sie zu retten. Trotz aller zarten Ansätze von Menschlichkeit, z.B. wenn sie beginnt, in ihrer "Freizeit" Ballett zu tanzen, ist sie halt trotz allem noch eine rein der Logik folgende, "kalte" Maschine. Etwas aufgesetzt fand ich allerdings, wie die "Hand" im Titel (egal nun von Gott oder von anderen) in dieser Episode immer wieder eine wichtige Rolle spielt. Sei es im Gespräch zwischen Silberman und Ellison, wenn sich Silberman daran erinnert, wie der Terminator einst Sarah die Hand zustreckte, oder am Ende wir eben dies mit Sarah sehen, die Ellison aus dem Feuer rettet. Ein bisschen aufgesetzt und (zu) offensichtlich war das schon. Sehr dämlich natürlich auch, wie Sarah bei Ellison dieses eine Videoband stiehlt, von dem sie nie wollte, dass John es sieht, und es dann zu Hause ablegt, so dass es diesem erst recht in die Hände fällt. Dann verbrenn's doch gleich am Weg nach Hause, versteck es im Auto, räume es gleich unauffällig weg, was auch immer. Aber lass es doch bitte schön nicht liegen. Jeder, der sich daran erinnert, vielleicht als Jugendlicher oder wie/wann auch immer schon mal was unbemerkt nach Hause geschmuggelt zu haben, was z.B. die Eltern nicht entdecken sollten (Zigaretten, Kondome, was auch immer), wird hier ob ihrer Unfähigkeit die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Wobei es eben in Wahrheit nicht ihre Unfähigkeit ist, sondern jene von Drehbuchautor Toni Graphia. Insgesamt konnte mir "Die Hand Gottes" aber wieder sehr gut gefallen; nicht zuletzt aufgrund der schönen Symmetrie, dass Silberman am Ende in Sarahs alter Zelle landet.

Fazit: Episodenbild (c) Warner Bros. "Die Hand Gottes" profitiert in erster Linie von der Rückkehr von Dr. Silberman, mit der man wieder eine stärkere Verbindung zu den ersten beiden Filmen herstellt. Insbesondere das Wiedersehen zwischen ihm und Sarah hatte es mir dabei enorm angetan. Schön auch, dass sich Agent Ellison langsam aber sicher zu einem Verbündeten zu entwickeln scheint. Und alles rund um Cameron hat mir ebenfalls wieder ausgesprochen gut gefallen. Das mit den bedeutungsvollen Worten oder Szenen rund um eine "Hand" fand ich zwar ein bisschen übertrieben und aufgesetzt, und wie Sarah so blöd sein konnte das Videoband einfach so liegen zu lassen wenn sie es doch extra gestohlen hat damit es John nie zu Gesicht bekommt (ganz ehrlich: Da wäre es besser gewesen, sie hätte es bei Ellison gelassen) leuchtete mir – abseits der von Toni Graphia angestrebten "dramatischen" Entwicklung mal abgesehen – auch nicht ein. Insgesamt war das aber eine weitere gelungene Folge der Serie, mit der ich nun doch zunehmend warm werde.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2008 Warner Bros. Television)








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