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Discovery - 4x03: Wähle das Leben Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Paramount+

Originaltitel: Choose to Live
Episodennummer: 4x03
Bewertung:
Erstausstahlung USA: 02. Dezember 2021 (Paramount+)
Erstausstahlung D: 03. Dezember 2021 (Pluto TV)
Drehbuch: Terri Hughes Burton
Regie: Christopher J. Byrne
Hauptdarsteller: Sonequa Martin-Green als Michael Burnham, Doug Jones als Saru, Anthony Rapp als Paul Stamets, Mary Wiseman als Sylvia Tilly, Wilson Cruz als Hugh Culber, Blu del Barrio als Adira Tal, David Ajala als Cleveland "Book" Booker.
Gastdarsteller: Oded Fehr als Charles Vance, Ian Alexander als Gray Tal, Chelah Horsdal als Laira Rillak, Ayesha Mansur Gonsalves als J'Vini, Tara Rosling als T'Rina, Sonja Sohn als Gabrielle Burnham , Emily Coutts als Lt. Cmdr. Keyla Detmer, Ronnie Rowe Jr. als Lt. Cmdr. R.A. Bryce, David Benjamin Tomlinson als Lt. jg Linus, Khalil Abdul-Malik als Credence First officer, Andreas Apergis als Guardian Xi, Mimi Côté als Qowat Milat Nun, Luca Doulgeris als Leto, Ache Hernandez als Kyheem, Giovanni Spina als Provost Sta'Kiar u.a.


Kurzinhalt: Die U.S.S. Credence war gerade dabei, einem Planeten Dilithium zu liefern, als sie von Ni'Var-Piraten überfallen wurden. Die Worte "Wähle das Leben" legen dabei nahe, dass es sich um Mitglieder des Qowat Milat-Ordens handelte. T'Rina, die Präsidentin von Ni'Var, sagt der Föderation ihre volle Kooperation zu, und stellt Gabrielle, Michaels Mutter, die dem gleichen Orden angehört, als Verbindungsoffizierin zur Verfügung. Daraufhin brechen Mutter und Tochter zusammen mit Tilly in Books Schiff auf, um J'Vini aufzuspüren und zu stellen. Währenddessen bleibt die U.S.S. Discovery im Orbit von Ni'Var, um in der dortigen Wissenschaftsakademie die zuletzt gesammelten Daten über die Weltraumanomalie auszuwerten. Dann jedoch stellt sich heraus, dass man für deren Auswertung einen Blick in Books Erinnerungen der Katastrophe werfen müsste. Widerwillig stimmt dieser der Gedankenverschmelzung zu, die ihn dazu zwingt, sich diesem tragischen Ereignis, dass er immer noch nicht vollständig überwunden hat, zu stellen. In der Krankenstation liegt indes der neue, künstliche Körper für Gray Tal bereit. Mit Hilfe eines Trill-Wissenschaftlers wird nun das Verfahren eingeleitet, mit dem sein Bewusstsein in den neuen Wirtskörper übertragen werden soll. Doch die Prozedur ist gefährlich, und so muss sich Adira der Möglichkeit stellen, Gray Tal neuerlich zu verlieren – und diesmal für immer…

Review: Episodenbild (c) Paramount+ Von "Wähle das Leben" war ich leider schon wieder deutlich weniger begeistert. Am besten gefiel mir alles rund um die Wissenschaftsakademie auf Ni'Var. Diese war optisch überaus nett umgesetzt; ich mochte aber auch die Anwendung einer guten alten vulkanischen Gedankenverschmelzung, und wie diese Book letztendlich dabei hilft, seinen tragischen Verlust zu verarbeiten. Demgegenüber steht die Handlung rund um Gray Tal, mit der ich leider überhaupt nichts anfangen konnte. Teilweise lag das zweifellos darin begründet, dass ich halt auch mit der Figur rein gar nicht kann, und deshalb – insofern ich in diese ganze Geschichte überhaupt involviert war – mir wenn dann gewünscht hätte, das geht schief. Womit allerdings, angesichts der Ausrichtung von "Discovery", natürlich von vornherein nicht zu rechnen war. Und so bewegte sich die Spannung aufgrund des vorhersehbaren Ausgangs in dieser Storyline auf dem absoluten Nullpunkt.

Bleibt die Haupthandlung rund um Michael, Gabrielle und Tilly, die bei mir wiederum ziemlich durchwachsen ankam. Auf der einen Seite war die Idee rund um diese Mond-Arche zweifellos nett – wenn auch alles andere als originell, da recht deutlich von der TOS-Folge "Der verirrte Planet" abgekupfert. Mir gefiel darüber hinaus das Ende, welches uns im Hinblick auf das genaue Schicksal, welches J'Vini nun bevorsteht, im Unklaren lässt. Zwar merkt man, dass Burnham dies überhaupt nicht schmeckt, sähe sie doch trotz aller mildernden Umstände gerne, wie J'Vini für ihre Verbrechen, und dabei insbesondere den Mord an Captain Fickett, zur Rechenschaft gezogen wird. Letztendlich bleibt ihr aber keine andere Wahl, als sich der Autorität der Föderationspräsidentin sowie Admiral Vance zu beugen. Vor allem aber sorgte Tilly wieder für den einen oder anderen amüsanten Moment – wenn mir auch nach wie vor nicht klar ist, worin genau sich eigentlich ihre aktuelle Identitätskrise begründet. Leider aber fand ich alles rund um J'Vini von vornherein enorm konstruiert. Angefangen dabei, dass sie niemandem etwas über ihre Mission und das Volk dass sie retten will sagt, weshalb sie kein Dilithium von der Föderation bekommt, was sie dann wiederum dazu zwingt, sich dieses gewaltsam zu stehlen. Bis hin zur Art und Weise, wie sich ihre Handlanger bequemerweise töten lassen, damit am Ende auch wirklich nur mehr sie übrig bleibt. Vor allem aber wirkt dieser ganze Plot wie eine schwache Ausrede, um Michael wieder einmal mit ihrer Mutter zusammenbringen. Und es tut mir leid, aber das ist eine Konstellation, die mich überhaupt nicht angesprochen hat – weshalb ich ihre gemeinsamen Szenen in erster Linie mühsam fand. Und dass ich bei "This isn't a moon, it's a ship" automatisch an "Star Wars" denken musste, half auch nicht. Letztendlich fühlte sich die Folge sehr stark nach Füllstoff an, während in der Haupthandlung rund um die Anomalie (die mich aufgrund der x-ten galaxisweiten Bedrohung nach wie vor nicht wirklich anspricht) nicht wirklich etwas weiterging. Einzelne nette Momente rund um Saru und wie angesprochen Tilly halfen zwar, konnten aber den dominierenden enttäuschenden Eindruck nur marginal mindern.

Fazit: Episodenbild (c) Paramount+ Alles rund um die Wissenschaftsakademie konnte mir soweit sehr gut gefallen, demgegenüber konnte ich mit der Storyline rund um Gray Tal und seinen neuen Körper nicht das Geringste anfangen. Die Haupthandlung wiederum hatte ihre gelungenen Momente und/oder Elemente, machte auf mich aber auch wieder einmal einen sehr konstruierten Eindruck, und litt zudem darunter, dass mir persönlich die Mutter-Tochter-Kombi nicht wirklich etwas gab. Und auch die Faszination der "New Trek"-AutorInnen mit diesem Qowat Milat-Orden kann ich nach wie vor nicht nachvollziehen. Wie es generell sehr konstruiert wirkt, dass wir von diesem in keiner alten Serie je gehört haben, und sie nun seit seiner Einführung in der ersten "Picard"-Staffel in jeder weiteren "New Trek"-Season auf einmal eine Rolle spielten. Und so war ich von "Wähle das Leben" leider doch eher wieder enttäuscht – und wähnte somit meine Freude ob meiner erstaunlich wohlwollenden Haltung zur vorangegangenen Episode (wie ich das von "Discovery" ja leider auch aus der Vergangenheit schon gewohnt bin) wieder einmal nicht lange.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2021 Paramount+)







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