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Stargate: Universe - 2x02: Nachwirkungen Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) MGM/SyFy

Originaltitel: Aftermath
Episodennummer: 2x02
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 05. Oktober 2010
Erstausstrahlung D: 10. Februar 2011 (Free-TV, RTL II)
Drehbuch: Robert C. Cooper
Regie: William Waring
Hauptdarsteller: Robert Carlyle als Dr. Nicholas Rush, Justin Louis als Colonel Everett Young, Brian J. Smith als Lt. Matthew Scott, Elyse Levesque als Chloe Armstrong, David Blue als Eli Wallace, Alaina Kalanj als Lt. Tamara Johansen, Jamil Walker Smith als MSgt. Ronald Greer, Ming-Na als Camile Wray.
Gastdarsteller: Louise Lombard als Gloria Rush, Julie McNiven als Ginn, Mike Dopud als Varro, Haig Sutherland als Sgt. Hunter Riley, Peter Kelamis als Dr. Adam Brody, Patrick Gilmore als Dr. Dale Volker, Julia Benson als Lt. Vanessa James, Jennifer Spence als Dr. Lisa Park, Mark Burgess als Jeremy Franklin, Robert Knepper als Simeon, Lou Diamond Phillips als Colonel David Telford, Darcy Laurie als Airman Dunning, Elfina Y. Luk als Marine, Jeffrey Bowyer-Chapman als Pvt. Darren Becker, Primo Allon als Koz u.a.

Kurzinhalt: Dr. Rush findet die Brücke der Destiny. Dort trifft er auch auf eine Vision von seiner verstorbenen Frau, und später auch Dr. Franklin. Wie sich herausstellt, befindet sich in seinem Unterbewusstsein nachdem er sich mit der Destiny über den Stuhl verbunden hat der Master Code, mit dem sich sämtliche Systeme des Schiffes kontrollieren lassen. Doch noch ist Rush nicht bereit, die anderen – insbesondere Colonel Young – in seinen Fund einzuweihen. Währenddessen gilt es zu entscheiden, was mit den gefangenen Mitgliedern der Luzianer-Allianz geschehen soll. Die meisten davon will man auf einem Planeten, auf dem Leben möglich ist, aussetzen. Die IOA besteht jedoch darauf, ein paar von ihnen – die sich in weiterer Folge noch als nützlich für die unfreiwillige Expedition erweisen könnten – als Gefangene auf der Destiny zu behalten. Währenddessen fliegt ein Shuttle zu einem Planeten in der Nähe, wo es ein inaktives Stargate gibt. Turbulenzen führen jedoch dazu, dass das Shuttle eine Bruchlandung hinlegt, bei der Sergeant Riley schwer verletzt wird. Während Dr. Johansen um sein Leben kämpft, muss es Matthew Scott, Ronald Greer und Eli Wallace gelingen, das Tor wieder zu reaktivieren, ehe die Destiny außer Reichweite ist…

Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) MGM/SyFy Von den drei bis vier Handlungssträngen, die sich durch "Nachwirkungen" ziehen, hat mir alles rund um Sergeant Riley am besten gefallen. Zugegeben, es hätte nicht geschadet, wenn die Figur im Verlauf der ersten Staffel präsenter gewesen wäre. Dann hätte mich sein Tod hier emotional noch etwas mehr mitgerissen. Aufgrund der starken Umsetzung hat es allerdings auch so für mich durchaus funktioniert – weil das war schon hart. Allein schon der Gedanke, auf diese Art zu sterben; vor allem aber natürlich, wie er schließlich Young darum bittet, ihn nicht einfach zurückzulassen, sondern ihn von seinem Leid erlösen. Das fuhr mir dann doch ordentlich ein. Nachdem die Folgen zuletzt doch eher wieder "Stargate"-Standardkost geboten haben, kehrt man somit hier nun wieder zu jenem ernsteren, erwachseneren Ton zurück, der für mich die erste Hälfte von Season 1 so gelungen, und damit den Auftakt der Serie so vielversprechend gemacht hat. Einen ganz großen Pluspunkt gibt es zudem für die Montage am Ende. War man es zuletzt gewohnt, dass diese mit einem Song unterlegt werden, verschont man uns hier endlich wieder mal damit, und lässt vielmehr Joel Goldsmith ran, dessen Musik mir insbesondere auch in diesem Moment wieder sehr gut gefallen hat.

Die anderen Handlungsstränge haben mich allerdings leider nicht ganz so begeistert. Zwar war alles rund um Dr. Rushs Fund der Brücke, sowie dass er nun den bislang im Unterbewusstsein (nach seinem Aufenthalt im Interface-Stuhl in "Der genetische Code") gespeicherten Master-Code abrufen und so auf die Systeme der Destiny direkt zugreifen kann, grundsätzlich durchaus nett. Leider aber gelang es der Folge nicht, mir verständlich zu machen, warum Rush dies vorerst geheim hält. Ja, er hält von Youngs Führungskompetenz nichts, was das aber direkt mit der Brücke zu tun hatte, wollte sich mir nicht erschließen. Letztendlich macht es eine direkte Kontrolle des Schiffes für alle an Bord leichter – auch die Zivilisten, auf deren Seite Rush ja steht. Wo ich schon bei mir unbegreiflichen (und, was schwerer wiegt, auf mich konstruiert wirkenden) Entscheidungen sind: Dass die IOA darauf besteht, dass ein paar Mitglieder der Luzianer-Allianz auf der Destiny bleiben, konnte ich auch nicht verstehen. Geht es ihnen darum, gegen diese immer stärker werdende Macht (zumindest in der Heimatgalaxie der Menschheit) ein Druckmittel in Form von Geiseln zu haben? Oder doch darum, dass man glaubt, dass diese ausgewählten "Luzianer" in weiterer Folge einen wertvollen Beitrag leisten könnten, und/oder die Crew optimal ergänzen? Wie auch immer, verstanden habe ich's nicht. Für mich sind die nur eine weitere Partei mit eigenen Interessen, welche die Situation an Bord nur zusätzlich destabilisieren. Und dann ist da noch die Storyline rund um das verschüttete Stargate. Die war grundsätzlich ok, ließ es aber halt an Spannung vermissen, da ausgeschlossen war, dass die gestrandeten Besatzungsmitglieder zurückbleiben. Spannend finde ich aber, dass man mit dem Absturz nun auch das zweite Shuttle der Destiny verloren hat (ich hoffe zumindest, dass das nicht so ein "Voyager"-Fall wird, dass die gefühlt hunderte Shuttles verlieren, und sie ihnen dennoch nie ausgehen). Und die CGI war wieder mal sehr gut, wobei vor allem die gerade angesprochene Absturz-Szene hervorstach. Aber, ja ohne Rileys Tod wäre sich bei "Nachwirkungen" wohl doch nur eine durchschnittliche Wertung ausgegangen.

Fazit: Episodenbild (c) MGM/SyFy "Nachwirkungen" gefiel mir schon wieder deutlich besser als völlig vermurkste Staffelauftakt. Zwar gelang es der Episode nicht, mir zu erklären, warum ein Teil der Luzianer-Allianz auf dem Schiff bleiben sollen/dürfen, oder auch, warum Dr. Rush den Fund der Brücke (noch) geheim hält. Zudem wirkte alles rund um den sich mit Visionen von seiner verstorbenen Frau und/oder Dr. Franklin unterhaltenden Dr. Rush doch etwas verkrampft, damit er den Zuschauer an seinen Überlegungen teilhaben lassen kann. Und das mit dem verschütteten Stargate wollte mich irgendwie nicht so recht packen. Dafür fand ich alles rund um Riley wirklich stark. Zugegeben, hätte es eine prominentere Figur erwischt, hätten die betreffenden Szenen noch einmal intensiver gewirkt. Aber auch so war das teilweise wirklich hart, und generell wieder eine Rückkehr zu jenem ernsthafteren, erwachseneren Ton, der mir an den ersten Folgen von "Stargate: Universe" so gefallen hat, und den ich zuletzt doch zunehmend vermisste. Dass man uns zudem diesmal mit einem Song verschonte, und stattdessen (nur) auf Joel Goldsmiths Musik setzte, wertete "Nachwirkungen" zumindest in meinem Fall dann noch einmal zusätzlich auf.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © MGM/SyFy Channel)






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