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The Stand - 1x02: Pocket Savior Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) CBS All Access

Originaltitel: Pocket Savior
Episodennummer: 1x02
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 24. Dezember 2020 (CBS All Access)
Erstausstrahlung D: 10. Januar 2021 (StarzPlay)
Drehbuch: Josh Boone & Benjamin Cavell
Regie: Tucker Gates
Besetzung: James Marsden als Stu Redman, Amber Heard als Nadine Cross, Jovan Adepo als Larry Underwood, Odessa Young als Frannie Goldsmith, Owen Teague als Harold Lauder, Henry Zaga als Nick Andros, Nat Wolff als Lloyd Henreid, Irene Bedard als Ray Brentner, Alexander Skarsgård als Randall Flagg, Whoopi Goldberg Mother als Abagail Freemantle, Kristy Dawn Dinsmore als Larry's One-Night Stand, Gabrielle Rose als Judge Harris, Gordon Cormier als Joe, Heather Graham als Rita Blakemoor u.a.

Kurzinhalt: Larry Underwood schlägt sich in New York mehr schlecht als recht als Musiker durch. Doch mittlerweile hat sich der tödliche, Captain Trips genannte Virus bis zur Ostküste verbreitet, und macht somit auch vor dem "Big Apple" nicht halt. Hilflos muss er mit ansehen, wie die Menschen um ihn herum sterben – darunter auch seine eigene Mutter, die ihn mit ihren letzten Worten noch verflucht. Ein paar Tage später trifft er im menschenleeren Central Park auf Rita Blakemoor, die so wie er gegen das Virus immun ist. Die beiden tun sich zusammen, verbringen eine gemeinsame Nacht, und beschließen am nächsten Morgen, New York den Rücken zu kehren. Dann jedoch werden sie von einer Gruppe Randalierern aufgehalten, die im Hinblick auf Rita offensichtlich nichts Gutes im Schilde führen. Fünf Monate später erreicht Larry Underwood die Kleinstadt Boulder, wo sich Mother Abagails Schäfchen zunehmend einfinden. Begleitet wird er nun aber vielmehr von Nadine Cross, die zudem die Fürsorge über einen verstörten kleinen Jungen übernommen hat. Doch die Ereignisse der letzten Monate sind an Larry nicht spurlos vorüber gegangen…


Review: Episodenbild (c) CBS All Access Bei meiner Besprechung der ersten Folge habe ich erwähnt, dass die Macher von "The Stand" als sie diese Neuauflage gedreht haben natürlich noch nicht wissen konnten, dass wir uns zum Zeitpunkt der Ausstrahlung dann tatsächlich mitten in einer Pandemie befinden würden. Grundsätzlich wertet der Bezug zur aktuellen Situation die Serie für mich doch etwas auf, da es das Geschehen hier, insbesondere rund um den Ausbruch von Captain Trips, greifbar(er) macht – was auch für so beeindruckende wie bedrückende Einstellungen des leeren Central Park gilt. Die anfängliche Szene in der Bar in New York wo Larry Underwood zum versammelten Publikum meint, diese seien halt echte New Yorker, die sich nicht von ein paar Niesern davon abhalten lassen, nach draußen zu gehen, ist allerdings nicht gut gealtert. Zwar kann man es angesichts der nachfolgenden Auslöschung von 95% der Menschheit auch als Wort der Warnung auffassen, aber trotzdem: Das hätte ich als Serienverantwortlicher wohl rausgeschnitten. Insgesamt konnte mir die zweite Folge aber doch die Spur besser gefallen als die erste, wobei sich an meinem Hauptproblem mit dieser Neuverfilmung von "The Stand" nichts geändert hat: Ich finde, dass sich die Vorlage nicht zu dieser zerrissenen, unchronologischen Erzählweise mit Rückblenden eignet.

Einer jener Punkte, wo sich die eigenwillige, unchronologische Erzählweise bei "Pocket Savior" ganz besonders negativ bemerkbar machte: In Vorlage und 90er-Miniserie war es ein durchaus schöner Moment, als Larry Harold besuchte – dessen Nachrichten er halt bis nach Boulder gefolgt ist. Hier präsentiert man uns diese Szene jedoch zu einem Zeitpunkt, wo man uns eben diese Reise noch gar nicht gezeigt hat. Für uns als Zuschauer ist somit Harolds Bedeutung für Larry einfach nicht nachfühlbar, da uns der Kontext dahinter fehlt. Insofern hat die Szene halt auch keinerlei Wirkung. Aber ich fand's auch schon zu Beginn sehr schräg, zu sehen, wie Larry und Nadine hier zusammen eintreffen; zumal uns ja nicht einmal der Rest der Folge dann zeigt, wie sich die beiden trafen, da man hier erstmal noch auf seine Bekanntschaft mit Rita fokussiert ist. Da wären wir auch schon beim nächsten Punkt, wo man aus meiner Sicht Potential liegen gelassen hat. Angenommen, man hätte die Episoden durchaus auf bestimmte Figuren konzentriert, statt alles parallel zu erzählen, wäre aber halt trotzdem weitgestehend chronologisch geblieben. Und man nehme weiter an, man hätte uns Larry und Rita parallel vorgestellt. Dann wäre ihr Selbstmord am Ende für alle, welche die Vorlage noch nicht kennen, durchaus überraschend gekommen. Bitte nicht falsch verstehen, alles rund um Rita – nicht zuletzt in der gefühlvollen Darstellung durch Heather Graham (die mir schon viel zu lange in keiner Serie und keinem Film mehr untergekommen ist; sie ist zwar grundsätzlich eh vielbeschäftigt, aber – abseits von "Californication" halt in nichts, dass mir vor die Augen gekommen wäre) – war das Beste an der Folge, und auch hauptverantwortlich dafür, dass ich sie die Spur stärker einschätze als den Auftakt. Und doch hat man am Ende leider den Eindruck, dass sie sich in erster Linie deshalb das Leben nimmt, damit Larry mit Schuld(gefühlen) beladen wird. Und ja, natürlich, genau so ist es in der Vorlage; aber ist es nicht Sinn und Zweck einer solchen Adaption, diese zu nehmen, und darauf aufzubauen? Wie man es ja z.B. auch mit der Änderung von einem Tunnel zur Kanalisation getan hat. Hier hätte sich eben dafür eine (weitere) tolle Gelegenheit ergeben.

Episodenbild (c) CBS All Access Trotzdem, insgesamt fand ich alles rund um Rita – und natürlich auch Larry – durchaus stark. Sehr gut gefiel mir zudem die abschließende Szene im Gefängnis, wo Lloyd von Randall Flagg besucht wird. Letzterer ist mit Alexander Skarsgard zudem kongenial besetzt; zumindest das dürfte ein Aspekt werden, wo die Neuauflage der 90er-Miniserie überlegen sein könnte. Demgegenüber steht Amber Heard, die mir zumindest vorerst als Nadine fehlbesetzt erscheint; wobei ihr die Episode halt auch insofern keinen Gefallen tut, als ihre Vorgeschichte hier noch nicht aufgerollt wird. Und dass Laura San Giacomos eindringliche Performance bei der Erstverfilmung für mich mit am stärksten hervorstach, und damit jede Darstellerin hier große Fußstapfen zu füllen hat, macht es ihr sicherlich auch nicht leichter. Grundsätzlich macht die Besetzung aber einen soliden Eindruck, wobei mir nicht zuletzt auch Jovan Adepo als Larry Underwood sehr gut gefiel. Gespannt bin ich natürlich auch schon auf Whoopi Goldberg als Mother Abagail; wenn man sie uns dann endlich mal etwas länger zeigt. Also ja, besetzungstechnisch macht das insgesamt bislang einen überwiegend soliden Eindruck. Mit der Erzählweise werde ich mich aber wohl eher nicht mehr anfreunden.

Fazit: "Pocket Savior" fand ich immerhin eine Spur besser als den wenig erbaulichen Auftakt. Die Folge punktete bei mir in erster Linie mit der zwar in meinen Augen nicht optimal erzählten, aber dennoch berührenden Geschichte rund um Rita Blackmoor, sowie dem Finale, wo wir unseren ersten Blick auf Randall Flagg erhaschen, den ich mit Alexander Skarsgard grandios besetzt finde. Aber auch die Story rund um Larry Underwood hat mich durchaus angesprochen. Und die Aufnahmen des verlassenen und teilweise zerstörten New York waren so beeindruckend wie – gerade auch in der aktuellen Pandemie – eindringlich. Nach wie vor finde ich allerdings, dass man sich mit der gewählten Erzählweise keinen Gefallen getan hat. Sich in den einzelnen Folgen auf bestimmte Figuren zu konzentrieren, fände ich ja grundsätzlich interessant, aber die Zeitsprünge hätte man sich schenken sollen. So ist es z.B. rein aus der Serie heraus nicht möglich, nachzuvollziehen, was Harolds Nachrichten für Larry bedeutet haben, weshalb diese Szene einen sehr hohlen Eindruck hinterlässt. Und so gut ich die Besetzung insgesamt auch finde, aber mit Amber Heard als Nadine Cross tue ich mir doch eher schwer; zumindest noch. Auch dieser Eindruck mag sich legen, wenn sie dann mal ihre Flashbacks bekommt. Womit wir eben wieder beim Thema der nicht-chronologischen Erzählweise wären. Aber ja, insgesamt machte das auf mich einen etwas runderen Eindruck, als die Premiere.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2020 CBS All Access)








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