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Fringe - 3x04: Träumen Gestaltwandler von elektrischen Schafen? Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Warner Bros.

Originaltitel: Do Shapeshifters Dream of Electric Sheep?
Episodennummer: 3x04
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 14. Oktober 2010
Erstausstrahlung D: 02. Februar 2011
Drehbuch: David Wilcox & Matthew Pitts
Regie: Kenn Fink
Hauptdarsteller: Anna Torv als Olivia Dunham, John Noble als Dr. Walter Bishop, Joshua Jackson als Peter Bishop, Lance Reddick als Phillip Broyles, Jasika Nicole als Astrid Farnsworth, Blair Brown als Nina Sharp.
Gastdarsteller: Shannon Cochran als Patricia Van Horn, Marcus Giamatti als Ray Duffy, Gerard Plunkett als Senator James Van Horn, Sebastian Roché als Thomas Jerome Newton, Dean Atwal als Scientist, Mittita Barber als Hostess, Chelsea Bourdages als Young Woman, Erica Carroll als FBI Newbie, Nikolas Filipovic als Nate Duffy u.a.

Kurzinhalt: Senator James Van Horn wird bei einem Autounfall lebensgefährlich verletzt. Auf dem Weg ins Krankenhaus wundern sich die Notärzte, dass sie bei ihm zwar keinen Puls feststellen können, er aber trotzdem zu atmen scheint. Phillip Broyles ist ein alter Freund der Familie, und besucht James Frau Patricia im Krankenhaus, als er plötzlich Schüsse hört. Newton versucht, den Senator aus dem Krankenhaus zu schaffen; als ihn Broyles aufhält, schießt er diesem kurzerhand in den Kopf – woraufhin Quecksilber aus der Wunde tritt. Offenbar wurde der echte Senator schon vor einiger Zeit durch einen Gestaltwandler von der anderen Seite ausgetauscht. Mit dem Schuss in den Kopf wollte Newton offenbar verhindern, dass es gelingt, auf die dort gespeicherten Informationen zuzugreifen. Walter halt jedoch die Hoffnung, den Schaden doch irgendwie umgehen zu können – und so auch mehr darüber zu erfahren, welche weiteren Agenten von der Gegenseite bereits eingeschleust wurden. Immerhin ist allein der Gedanke eines solcherarts ausgetauschten Senators, der entsprechenden Einfluss auf die Politik nehmen kann, schon erschreckend genug. Während also Walter alles daran setzt, auf die im Gestaltwandler gespeicherten Informationen zuzugreifen, ist die Olivia von der anderen Welt wiederum daran interessiert, eben dies mit allen Mitteln zu verhindern…


Review: Episodenbild (c) Warner Bros. Das war jetzt erst die zweite Folge, die seit dem Austausch der Olivias überwiegend in unserer Welt angesiedelt war. Ursprünglich dachte ich ja, die würden das mit der bösen Olivia als Spionin, sowie dem Wechsel zwischen den Welten (je Folge), bis zum Ende der Staffel durchziehen. Mittlerweile hoffe ich eigentlich, dass sich das so rasch als möglich aufklärt, weil, ganz ehrlich: Das war wie gesagt jetzt erst die zweite Episode, und es ist jetzt schon so offensichtlich, dass die Figuren drohen, Schaden zu nehmen. Wenn man es denn wenigstens anders aufziehen würde, es der bösen Olivia besser gelänge, sich in dieser neuen Welt zurechtzufinden, und es damit insgesamt weniger Warnzeichen gäbe. Aber wenn Peter in dieser Folge von sich auch schon sagt, dass sie irgendwie seit ihrer Rückkehr von der anderen Seite ganz anders ist… Hallo?! Alarmglocken?!?! Klar, dass sie kein Gestaltwandler ist, werden sie schon gecheckt haben. Aber ist es denn echt gar soooo abwegig, dass man "unsere" Olivia mit der anderen getauscht hat, noch dazu, wenn sie gerade erst von dort zurückkamen? Also an Peters Stelle wäre das doch eigentlich mehr erster Verdacht/Gedanke?!

Nicht falsch verstehen: Dass Grundkonzept, dass Olivia verhindern muss, aufzufliegen, finde ich nach wie vor ja eigentlich recht cool. Gerade auch hier wieder, wenn sich die Schlinge zunehmend um ihren Hals zu ziehen droht. Das ist schon ganz spannend. Aber dass ihr Peter tatsächlich derart auf den Leim zu gehen scheint, und dann noch dazu auf den ältesten Trick der Welt hereinfällt (nämlich, sich durch Sex von einem allfälligen Verdacht ablenken bzw. sich auf diese Weise einlullen zu lassen), finde ich dann doch eher doof. Etwas unschlüssig bin ich auch, was ich von Newtons Abschied hier halten soll. Grundsätzlich weine ich der Figur keine Träne nach; im Gegensatz zu Mr. Jones, dessen man sich in meinen Augen ja viel zu früh entledigte, fand ich den als Bösewicht noch nie sonderlich herausragend. Aber die Dynamik zwischen ihm und der anderen Olivia wiederum war dann doch irgendwie ganz interessant. Er war halt ein weiteres (potentielles) Hindernis für sie; dieses ist nun weg. Schließlich: Dass es sich bei besagtem Senator um einen engen Freund von Broyles handelt, fand ich doch auch etwas konstruiert. Ansonsten konnte mir "Träumen Gestaltwandler von elektrischen Schafen" (der Titel ist natürlich eine Anspielung auf Philip K. Dicks Vorlage zu "Blade Runner") soweit aber gut gefallen. Ok, der Einstieg mit Walter als Firmenchef (noch dazu unter Drogeneinfluss) war etwas mühsam, und mir dann doch schon wieder etwas ZU abgedreht. Ansonsten war er aber wieder ein wesentlicher Pluspunkt der Folge, wobei ich vor allem auch die Szene mit dem Bush-Bild und dem Sexmagazin, und Astrids Reaktion darauf, köstlich fand. Gut gefallen hat mir darüber hinaus die Idee, dass die Gestaltwandler, um als Doppelgänger effektiv sein zu können, letztendlich die gleichen emotionalen Bindungen ihrer Zielpersonen aufbauen müssen, was im Falle von Ray Duffy so weit geht, dass er seine Familie nicht zurücklassen (geschweige denn ermorden) will. Actiontechnisch stach in erster Linie der echt coole Crash im Tunnel hervor. Ach ja, und das funkelnagelneue Labor von Walter war auch sehr nett (aber: Wo ist Gene? Die wird hoffentlich noch nachgeliefert?). Insgesamt war "Träumen Gestaltwandler von elektrischen Schafen?" soweit also ganz ok.

Fazit: Episodenbild (c) Warner Bros. Ich hoffe zunehmend, dass sie das mit der bösen Olivia als Spionin nicht die ganze Staffel durchziehen werden, immerhin war das jetzt erst die zweite Folge rund um sie herum, und jetzt wundert man sich schon, dass keinem etwas auffällig. Noch schlimmer natürlich der Kommentar von Peter, sprich, er bemerkt ja scheinbar tatsächlich eine Änderung, aber Klick macht es nicht. Vielmehr scheint er auf den ältesten Ablenkungstrick der Welt reinzufallen. Das fand ich doch etwas mäßig. Newton wird mir ebenfalls nicht fehlen, der wollt für mich als Widersacher nie so recht funktionieren; wobei die Dynamik zwischen ihm und der anderen Olivia wiederum ganz nett war. Positiv fallen in erster Linie die netten Szenen rund um Ray Duffy auf, ein Gestaltwandler, der mittlerweile seit fünf Jahren das Leben seiner Zielperson übernommen hat, und mittlerweile von diesem – auch emotional – kaum mehr zu unterscheiden ist. Das war überaus nett. Walter beschert der Episode zudem wieder den einen oder anderen amüsanten Moment. Und nicht zuletzt auch, wie die andere Olivia ob der drohenden Offenbarung ihres Geheimnisses zunehmend in Bedrängnis gerät, war wieder ganz spannend mit anzusehen. Bisher gefallen mir jene Folgen der dritten Staffel, die auf der anderen Seite angesiedelt sind, aber doch die Spur besser.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2010 Warner Bros.)







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