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Devs - 1x07: Ad infinitum, ad nauseam Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) FOX

Originaltitel: Episode 7
Episodennummer: 1x07
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 09. April 2020
Erstausstrahlung D: 30. September 2020
Drehbuch: Alex Garland
Regie: Alex Garland
Besetzung: Sonoya Mizuno als Lily Chan, Nick Offerman als Forest, Alison Pill als Katie, Jin Ha als Jamie, Zach Grenier als Kenton, Cailee Spaeny als Lyndon, Stephen McKinley Henderson als Stewart, Jefferson Hall als , Georgia King als Lianne, Amaya Mizuno-André als Amaya u.a.

Kurzinhalt: Lily weiß immer noch nicht, was sie von ihrem Gespräch mit Katie halten soll, und ob diese einfach nur verrückt ist, oder an der von ihr geschilderten Maschine und deren Prognosen wirklich etwas dran ist. So oder so will sie Katie aber jedenfalls den Tag – und ihre Prophezeiungen – gehörig vermiesen, in der Jamie und sie einfach zu Hause bleiben, und keinen Schritt vor die Tür setzen. Jedoch, wie es scheint, dürfte Katie mit ihrer Vorhersage doch recht behalten, denn ein unerwarteter und unerwünschter Besucher, zwingt Lily dann doch, die Wohnung zu verlassen. Währenddessen bereiten sich Forrest und Katie auf diesen schicksalhaften Tag, den sie in- und auswendig kennen, vor – und spielen die Ereignisse wie in einem Drehbuch ab, bis zu ihrer unvermeidlichen Conclusio…


Review: Episodenbild (c) FOX Der Einstieg, mit den Aufnahmen der Urzeitmenschen, sowie dem Gesang, ist überaus schräg, schaffte es aber wieder gleich, meine Aufmerksamkeit zu wecken. Danach sehen wir, wie sich Forrest und Katie auf diesen alles entscheidenden Tag, den sie mittlerweile in- und auswendig kennen, vorbereiten. Sehr schön fand ich dabei nicht zuletzt auch jenen Moment, wo sich Katie ein anderes Leben mit Kind an ihrer Seite vorzustellen scheint. Auch dies weckte sofort mein Interesse: Was wird an diesem Tag wohl passieren, dass ihr diese Zukunft wie ein Traum erscheint? In der Devs-Abteilung gelingt Stewart – vermeintlich – ein Durchbruch, als er es schafft, eine Sekunde in die Zukunft zu blicken. Diese Szene ist zweifellos sehr gruselig, und so konnte zumindest ich die schockiert-verstörten Reaktionen der anderen Mitarbeiter durchaus nachvollziehen. Der absolute Höhepunkt der Folge war für mich aber das Gespräch zwischen Katie und Lyndon am Staudamm – gerade auch im Hinblick darauf, dass Katie schon genau wusste, was passieren wird. Das musst du erst mal so hinbekommen. Da lief es mir jedenfalls echt kalt den Rücken runter. Andererseits wirkte Katie fast apathisch, zumindest aber schicksalsergeben. Sie hat sich wohl mit den Ereignissen dieses Tages abgefunden – und ist vielleicht sogar, weil sie diese schon so oft gesehen hat, abgestumpft.

Lily indes ist fest dazu entschlossen, Katie und der Devs-Maschine einen Strich durch die Rechnung zu machen. Die Idee, dass man sich gegen "das System" auflehnt, in dem man einfach zu Hause bleibt, war schon ziemlich amüsant. Allerdings ist einem als Zuschauer im Prinzip von vornherein klar, dass es dabei nicht bleiben kann – weil, ganz ehrlich: Wenn Lily einfach zu Hause geblieben und dementsprechend nichts weiter passiert wäre, wäre das dann doch ein ziemlich enttäuschendes Ende für die Serie gewesen. Und so kommt es, wie es kommen musste: Kenton bricht bei ihr ein, erschießt Jamie, und wird vom vermeintlichen Obdachlosen vor der Tür, der sich vielmehr als russischer Agent entpuppt, gerade noch so davon abgehalten, auch Lily zu ermorden. Mehr noch als zuvor mit Sergeis Tod wird Lilys Leben damit von einem Moment auf den nächsten auf den Kopf gestellt, und ist plötzlich nichts mehr so, wie es war – und kann und wird es auch nie wieder sein. Jedoch: Keine der beiden ihr von Sergeis Kontaktmann vorgeschlagene Optionen – zur CIA gehen, oder aber nach Hong Kong fliehen – sagen ihr zu. Vielmehr gibt sie Devs die Schuld daran, wie ihr Leben in den letzten Tagen aus den Fugen geraten ist – und insbesondere natürlich am Tod von zuerst Sergei und nun Jamie. Und so scheint sich die Prognose des Quantencomputers nun doch zu bewahrheiten, als sie sich nun eben erst recht – trotz ihres vorherigen Entschlusses – zu Amaya begibt, um bittere Rache zu nehmen. Dort wird sie schließlich ungehindert eingelassen, und nachdem sie schließlich auch die Warnung von Stewart ("This place will not be good for you. It's not good for anybody") in den Wind schlägt, steht einem packenden, hochdramatischen Finale nun nichts mehr im Wege. So wie am Ende dieser Folge, wo sich die Tür zur Kabine hinter Lily schließt, war ich jedenfalls schon lange nicht mehr!

Fazit: Episodenbild (c) FOX "Ad infinitum, ad nauseam" gelang es praktisch ab der ersten Sekunde, mit dem so ungewöhnlichen wie faszinierenden Einstieg, mich für sich einzunehmen – und ließ mich dann auch bis zuletzt nicht mehr los. Klar entwickelt sich die Story hier teilweise etwas vorhersehbar, aber für mich war es so, als wenn man in Zeitlupe ein Unglück beachtet, sprich, ich war nicht etwa gelangweilt, sondern vielmehr voll drin, und emotional enorm involviert. Der Höhepunkt der Folge war für mich aber ganz klar das Gespräch zwischen Katie und Lyndon am Staudamm, die Szene war einfach nur ungemein hart. Und Lilys wohl unvermeidliche Ankunft bei Devs am Ende verspricht einerseits einen hochdramatischen Ausgang dieser Miniserie, und macht mich andererseits schon gespannt darauf, ob sich die Prognose von Katie und Forrest auch wirklich bestätigen wird, oder es Lily nicht vielleicht doch noch gelingt, ihr Schicksal zu verändern.

Wertung: 4.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2020 FX/FOX)







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