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Anacondas: Trail of Blood Drucken E-Mail
Der absolute Tiefpunkt der "Anaconda"-Reihe Kategorie: Filme - Autor: Christian Siegel - Datum: Montag, 26 Oktober 2020
 
Halloween-SPECiAL

 
Anacondas: Trail of Blood
Originaltitel: Anacondas: Trail of Blood
Produktionsland/jahr: USA 2009
Bewertung:
Studio/Verleih: Hollywood Media Bridge/The Sci-Fi Channel/Sony Pictures Home Entertainment
Regie: Don E. FauntLeRoy
Produzenten: U.a. Alison Semenza
Drehbuch: David C. Olson
Filmmusik: Peter Meisner
Kamera: Don E. FauntLeRoy
Schnitt: keine Angabe
Genre: Horror
DVD-Premiere Deutschland: 18. Juni 2009
TV-Ausstrahlung USA: 28. Februar 2009
Laufzeit: 89 Minuten
Altersfreigabe: FSK ab 16
Trailer: YouTube
Kaufen: DVD
Mit: Crystal Allen, Linden Ashby, Danny Midwinter, Ana Ularu, Claudiu Bleont, Anca Androne, Emil Hostina, Alexandru Potocean, John Rhys-Davies u.a.


Kurzinhalt: Trotz des jüngsten Rückschlags lässt Murdoch, dessen Zeit nun immer knapper bemessen ist, die Forschungen an den regenerativen Kräften der Blutorchidee fortsetzen. Dabei kommt es zu einem Unfall, bei dem eine der Testsubjekte – eine Anaconda – zweigeteilt wird. Aufgrund der heilenden Kräfte des Serums regeneriert sie sich, woraufhin nun zwei Riesenschlagen in der Umgebung ihr Unwesen treiben. Als Amanda Hayes davon erfährt, rückt sie neuerlich an, um den Anacondas den Garaus zu machen. Doch neben den beiden vermeintlich unzerstörbaren Riesenschlangen bekommt sie es auch mit jenen Gangstern zu tun, die Murdoch darauf angesetzt hat, diese um jeden Preis einzufangen, um so das vermeintlich heilende Serum sicherzustellen…

Review: Szenenbild. Die beiden – billigen – SyFy-Fortsetzungen zu den ersten zwei "Anaconda/s"-Filmen wurden direkt hintereinander gedreht. Insofern sind die handelnden Personen sowohl hinter als auch vor der Kamera größtenteils wieder die gleichen – wobei man diesmal auf ein ähnliches Zugpferd wie David Hasselhoff (der jedoch bei "Offspring" eh auch nicht sonderlich viel ausmachen konnte) verzichten muss. Natürlich wird hier auch die – wenig interessante – Story des Vorgängers fortgesetzt. Das Setting ist ebenfalls wieder identisch, und ist auch hier wieder einer meiner Hauptkritikpunkte, als diese austauschbaren Wälder einfach nicht den geringsten Charme haben. Und auch ansonsten ist die Machart mit jener des Vorgängers identisch, egal, ob es die furchtbar auffällige Rückprojektion bei den Autofahrten, oder auch die billigst entstandenen CGI-Schlangen betrifft. So gesehen gab es eigentlich keinen Grund, warum "Trail of Blood" den Vorgänger übertreffen sollte – und in der Tat fand ich leider vielmehr, dass es ihnen mit dem vierten Film gelungen (?) ist, den ohnehin schon schwachen "Offspring" noch einmal zu unterbieten.

Hauptgrund dafür ist: "Trail of Blood" ist eigentlich, wie ich finde, nicht mehr wirklich ein Monsterfilm. Klar spielten bei den Vorgängern bestimmte menschliche Aspekte bzw. Figuren ebenfalls eine Rolle, und agierten da und dort als Widersacher. Bei "Trail of Blood" werden die Anacondas aber nun endgültig zu Nebenerscheinungen degradiert. Stattdessen steht der Plot rund um die von Murdoch angeheuerten Gangster im Mittelpunkt, welche unbedingt das Serum in die Finger bekommen wollen. Die sind dann auch die eigentliche treibende Kraft hinter dem Film, während nebenbei halt auch noch ein bisschen Jagd auf zwei große Schlangen gemacht wird. Sorry, aber das fand ich einfach nur schwach. Zumal weder die Gangster noch ihre potentiellen Opfer – die Urlauber, die ihnen zufällig in die Quere kommen – auch nur ansatzweise interessant sind. Und so ist "Trail of Blood" einfach von Anfang bis Ende eine ungemein öde Angelegenheit. Da hilft es auch nichts, wenn Crystal Allen und John Rhys-Davies wieder bessere Leistungen zeigen, als es sich dieser Schmarrn verdient hat, und der letzte Schlangen-Kill dann durchaus inspiriert ist. Aus meiner Sicht wäre es jedenfalls besser gewesen, sie hätten das Geld, das die beiden Filme gekostet haben, in einen einzigen gesteckt. Dann wäre vielleicht auch etwas mehr Budget für die Inszenierung und die Effekte dagewesen. Weil so ist das leider einfach nur Trash der untersten Schublade.

Fazit: Szenenbild. Nachdem sich die "Anaconda/s"-Filme bislang schon durch qualitative Niederungen geschlängelt hatten, hat die Reihe mit "Trail of Blood" nun endgültig den filmischen Bodensatz erreicht. Hauptgrund dafür ist, dass dies eigentlich nicht mehr wirklich ein (B-)Monsterfilm ist, da die titelspendenden Schlangen gegenüber den Gangstern als Bedrohung fast vollständig in den Hintergrund rücken. Darüber hinaus fehlt, bei allem Respekt vor den anständigen Leistungen von Crystal Allen und John Rhys-Davis, ein ähnliches Zugpferd wie David Hasselhoff. Und ansonsten ist die – billige – Machart leider genau die gleiche wie bei "Offspring": Schwache CGI-Effekte, furchtbare Rückprojektion, austauschbare, uninteressante Locations, mäßige Inszenierung, unauffällige Musik, keine Spannung, und billig-einfallslose Action. Ja, ne, den muss man nun wirklich nicht gesehen haben.

Wertung:1 von 10 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2009 Sony Pictures Home Entertainment)


Weiterführende Links:
Halloween-SPECiAL 2020





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