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Keine Folgeempfehlung für diesen Film Kategorie: Filme - Autor: Christian Siegel - Datum: Freitag, 23 Oktober 2020
 
Halloween-SPECiAL

 
Follow Me
Originaltitel: No Escape
Produktionsland/jahr: USA 2020
Bewertung:
Studio/Verleih: Escape Productions/Capelight Pictures
Regie: Will Wernick
Produzenten: U.a. Sonia Lisette & Will Wernick
Drehbuch: Will Wernick
Filmmusik: Crystal Grooms Mangano
Kamera: Jason Goodell
Schnitt: Cris Mertens
Genre: Thriller
Kinostart Deutschland: 20. August 2020
Kinostart USA: 18. September 2020
Laufzeit: 88 Minuten
Altersfreigabe: FSK ab 16
Trailer: YouTube
Kaufen: Noch nicht erhältlich
Mit: Keegan Allen, Holland Roden, Denzel Whitaker, Ronen Rubinstein, Pasha D. Lychnikoff, George Janko u.a.


Kurzinhalt: Social-Media-Star Cole feiert das zehnjährige Jubiläum seines Online-Auftritts. Dafür reist er, begleitet von seinen Freunden und Kollegen, nach Moskau, wo sie am darauffolgenden Tag dann den besten, exklusivsten Escape Room aller Zeiten besuchen sollen. Und in der Tat wirkt alles erstmal sehr cool und professionell. Dann jedoch findet Cole seine Freunde in einigen Foltergerätschaften wieder, und muss unter engem Zeitdruck Rätsel lösen, um diese zu befreien. Als seine Freundin dann in ihrem Tank fast ertrinkt, drängt sich unter ihnen zunehmend der Verdacht auf, dass das vermeintliche Spiel vielmehr bitterer Ernst ist, und sie im wahrsten Sinne des Worts um ihr Leben spielen…

Spoiler-Warnung! Das nachfolgende Review enthält große Spoiler zum Film, und nimmt nicht zuletzt auch dessen Ende zur Gänze vorweg. Das Fazit hingegen ist spoilerfrei.

Review: Szenenbild. Ich bemühe mich ja normalerweise, meine Reviews spoilerfrei zu halten, im Falle von "Follow Me" ist mir dies aber leider insofern nicht möglich, als der Film aus einem ganz bestimmten Grund, der mit dem großen Twist (???) am Ende zu tun hat, nicht funktioniert hat. Und eine Besprechung, ohne darauf einzugehen, macht irgendwie überhaupt keinen Sinn. Insofern: Seid gewarnt! Zu Beginn wollen wir uns aber erstmal mit den positiven Aspekten auseinandersetzen – was auch insofern passt, als dies bedeutet, dass wir mit dem ersten Drittel starten. In dem fand ich "Follow Me" nämlich eigentlich noch recht solide. Also keineswegs überragend, aber grundsätzlich ganz gut umgesetzt. So gelingt es dem Film an dieser Stelle recht gut – und effizient – uns Cole und seine Freunde vorzustellen. Ich war auch sehr erleichtert, als sich herausstellte, dass der Film nicht durchgängig am "Live Stream"-Konzept festhält, sondern dieses vielmehr nur sporadisch einsetzt, um uns punktuell daran zu erinnern. Die Kommentareinblendungen – wenn sie auch teilweise etwas ablenkend sein können – geben dem Film auch nochmal einen gewissen, eigenen Reiz. Und nachdem sie den Escape Room mal betreten haben, gelingt es "Follow Me" kurzfristig, für Spannung zu sorgen.

Leider aber kam sehr rasch – und viel zu früh – der Punkt, wo mir klar wurde, was hier gespielt wird. Und dieses Wort ist insofern bewusst gewählt, als es sich hier um eine Variante von "The Game" handelt, dem Thriller von David Fincher, mit Michael Douglas in der Hauptrolle. Schon der hat für mich nicht funktioniert, nämlich aus genau dem gleichen Grund: Nichts, was dort passierte, hat mich davon überzeugt, dass es sich hierbei um mehr handelt als nur ein Spiel. Und wenn du das ständig vor Augen hast, das alles – innerhalb der Handlung – nur inszeniert ist, und somit nie eine echte Gefahr herrscht, verpufft jegliche potentielle Spannung wirkungslos. Bei "The Game" kam dann noch das bescheuerte Ende hinzu – weil wenn sich Nicholas von irgendeiner anderen Stelle des Dachs runtergestürzt hätte, hätte es "Game Over" geheißen – dafür war er dem Nachahmer hier aber inszenatorisch, besetzungstechnisch und darstellerisch in allen Belangen klar und deutlich überlegen. Grundsätzlich hat aber "Follow Me" eben genau das gleiche Problem: Mir war allzu bald klar, dass das alles nur inszeniert ist, um Cole zu erschrecken, und dem Live Feed seines zehnjährigen Jubiläums zu etwas ganz Besonderem zu machen – und damit auch, dass sie alle unter einer Decke stecken, und Cole der Einzige ist, der nicht weiß, was hier los ist. Und in dem Moment, wo mir das klar war, hatte ich einfach keinen Grund mehr, auch nur irgendetwas davon was hier passiert, zu glauben, und damit auch, es spannend, schockierend oder sonst etwas zu finden. Sobald der Verdacht aufkommt fällt einem auch auf, wie die Kamera immer davor zurückschreckt, die Morde allzu deutlich zu zeigen – was diesen zunehmend bestätigt. Es hilft auch nicht, dass der Film teilweise auf Coles Verhalten, welches ja nur bedingt beeinflussbar war, angewiesen ist – gerade auch, nachdem es ihm dann scheinbar gelungen ist, zu entkommen. Was, wenn er losgefahren wäre, um Hilfe zu holen? Und dann mündet das Ganze auch noch in einem ach-so-schockierenden Twist, als Cole vor laufender Kamera einen Mord begeht, und der Streich somit gehörig in die Hose gegangen ist. Das war dann einfach nur mehr konstruiert. Also, ja: Letzten Endes erweist sich "Follow Me" als schwache Variante von "The Game", gewürzt mit ein bisschen "Escape Room"; ist aber einer dieser Twist-Filme, die wenn überhaupt nur beim ersten Anschauen funktionieren. Oder halt, so wie in meinem Fall, gar nicht.

Fazit: Szenenbild. "Follow Me" ist einer jener Filme, in die man hineinkippen muss, damit sie funktionieren. Da eben dies bei mir leider nicht der Fall war, hat mich das Geschehen schon sehr bald sehr gelangweilt. Ich kam nicht mehr wirklich hinein, und hab letztendlich nur auf das – vorhersehbare – Ende gewartet. Wenn für euch nicht ganz so offensichtlich ist wie bei mir, worauf das hinausläuft, wird er vielleicht (besser) funktionieren, wobei er selbst dann in keinster Weise herausragend ist. Dass doch sehr konstruiert wirkende Ende gab ihm dann den Rest. Immerhin: Der Einstieg war noch ganz ok. Da gelang es "Follow Me" kurzfristig noch, für ein bisschen Spannung zu sorgen – bis es für mich dann eben brach. Zudem war ich froh und dankbar, dass der Film nicht die ganze Zeit nur mit Handys, Überwachungskameras etc. gedreht war, sondern diese nur punktuell einsetzte. Aber leider, ab einem bestimmten Punkt, der für mich viel zu früh kam, fand ich ihn einfach nur mehr langweilig und müssen. Insofern muss ich persönlich doch eher davon abraten, der Aufforderung des "deutschen" Titels Folge zu leisten.

Wertung:2 von 10 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2020 Capelight Pictures)


Weiterführende Links:
Halloween-SPECiAL 2020





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