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The Twilight Zone - 2x02: Downtime Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Amazon

Originaltitel: Downtime
Episodennummer: 2x02
Bewertung:
Streaming-VÖ USA: 25. Juni 2020
Drehbuch: Jordan Peele
Regie: J.D. Dillard
Besetzung: Morena Baccarin als Michelle Weaver, Colman Domingo als Carl Weaver, Serinda Swan als Ellen Lowell, Tony Hale als Tom, Hamza Fouad als Geoffrey, Jaycie Dotin als Kelly Fox, Natalie Goyarzu als Diane Desmond, James Kot als Clyde Desmond, Darren Dolynski als Reginald, Andrew Lo als Bellhop, Jacob Machin als Bobby, Aason Nadjiwan als Afropunk Skater, M.J. Kokolis als Slacker Skater, Zac Siewert als Blue-Haired Skater, Miriam Smith als Older Woman, Sandy Robson als Police Officer, Ingrid Libera als Earbud Model, Jordan Peele als The Narrator u.a.

Kurzinhalt: Soeben wurde Michelle Weaver zur Managerin jenes Hotels befördert, in dem sie arbeitet. Doch sie hat kaum Gelegenheit, sich über diese Nachricht zu freuen – denn auf einmal scheint die Welt um sie herum still zu stehen. Die Menschen halten inne, neigen ihren Kopf nach oben, und richten ihre Augen zu einem großen kugelförmigen Objekt im Himmel. Was genau geht hier vor? Kurz darauf wird sie von einem Mann angesprochen, der meint, er sei von einer IT-Firma. Sie befände sich in einer IT-Umgebung, und stecke nun in dieser fest. Dies geschah, weil sie – wobei es sich bei ihr eigentlich um einen Mann handelt – während sie spielte einen Herzinfarkt erlitt und ins Koma fiel. Daher kam es zu einem quasi zu einem Bruch zwischen Körper und Bewusstsein, und dieses steckt nun in der Simulation fest. Der einzige Weg, um aus dieser wieder zu entkommen, ist es, sich den anderen anzuschließen und den Blick in Richtung der Kugel zu richten. Doch Michelle tut sich – verständlicherweise – schwer damit, diese Aussagen als Wahrheit zu akzeptieren…


Review: Episodenbild (c) Amazon Der Gedanke, dass wir alle in einer Art Simulation leben könnten, ist nicht neu. Im filmischen Bereich ist "Matrix" zwar wohl die bekannteste, aber weder die erste noch die letzte Behandlung des Themas. Auch in der Literatur finden sich zahlreiche Beispiele, wobei nicht zuletzt Philip K. Dick viele Romane geschrieben hat, die sich mit Realität, Identität usw. beschäftigt haben. Auch ich selbst hatte schon mal die Idee zu einer in diese Richtung gehenden SF-Kurzgeschichte, und wer weiß, vielleicht schreibe ich sie eines Tages ja sogar noch. Mit "Downtime" nimmt sich nun also Jordan Peele (als Autor; die Regie übernahm J.D. Dillard) dieser Thematik an. Das Ergebnis gefiel mir zwar schon wesentlich besser als der Staffelauftakt, an seine Filme "Get Out" und "Wir" kommt er hiermit aber leider – bei weitem – nicht heran. Positiv ist grundsätzlich mal die Atmosphäre, die "Downtime" verströmt. Auch optisch konnte mir die Folge gut gefallen. Die "Wartungskugel" war zudem ein cooles Design, und wie diese über der Welt schwebt, bescherte der Folge zweifellos den einen oder anderen optisch eindrucksvollen und denkwürdigen Moment. Und auch der Auftritt von Morena Baccarin in der Hauptrolle – die ich nicht erst seit "Firefly" immer gerne sehe – wertet die Folge für mich auf.

Aber, wie gerade schon erwähnt: Übermäßig originell ist die Idee jetzt nicht, und aus meiner Sicht gelang es Jordan Peele jetzt auch nicht unbedingt, dieser neue Impulse zu geben. Zwar ist das ganze grundsätzlich solide umgesetzt, aber wirklich etwas Besonderes ist das alles halt nicht. Da und dort stachen mir zudem logische Ungereimtheiten ins Auge, wie z.B. dass laut Aussage innerhalb der Folge dieses Spiel von der ganzen Welt aus gespielt wird, wenn die jeweiligen Personen schlafen – nur dass wir halt nicht alle zur gleichen Zeit ins Bett gehen. Schon allein in einem Land nicht (aufgrund unterschiedlicher Berufe/Schichten); von den verschiedenen Zeitzonen ganz zu schweigen. Es mag aber auch sein, dass ich hier einfach etwas falsch verstanden habe, weil das ist schon das nächste Problem: Irgendwie blieb das alles für mich recht vage. Grundsätzlich fand ich den Gedanken zwar interessant, in der Simulation zu bleiben, und alles auch wirklich nur aus der Sicht von Michelle zu erzählen, aber meinem Verständnis davon, was hier genau vor sich geht, war das leider nicht wirklich zuträglich. Soweit ich das richtig verstanden habe, ist Michelle also ein Spielecharakter, in den Finneas reinschlüpft, wenn er schläft. Was genau passiert aber in der anderen Zeit, hat da Michelle die Kontrolle über ihr Leben? Und nun hatte ihr Spieler also während er eingeloggt war einen Herzinfarkt, und liegt nun im Koma, woraufhin sein Bewusstsein nun in Michelle feststeckt – nur dass er sich selbst an sein wahres Leben nicht mehr erinnern kann. Ich weiß nicht, mir war das alles irgendwie zu schwammig; nicht zuletzt auch, was so schlimm daran ist bzw. was genau passiert, wenn sie die Simulation nicht verlässt. Weil in einen sterbenden Körper zurückzukehren stelle ich mir nicht so prickelnd vor. Und auch das Ende war dann irgendwie sehr unspektakulär. Insgesamt hatte ich jedenfalls den Eindruck, dass Peele zwar eine nette (wenn auch nicht sonderlich originelle) Idee hatte, damit aber dann nicht so recht was anzufangen wusste (was eventuell auch der Grund sein mag, dass er sie nicht für eins seiner Filmprojekte erwählte, sondern im Zuge dieser Anthologie-Serie umsetzte) – wodurch es letzten Endes eher nur bei einem Denkansatz bleibt.

Fazit: Episodenbild (c) Amazon "Downtime" wohnt eine interessante – wenn auch nicht übermäßig originelle – Idee zugrunde. Leider aber blieb mir alles sehr oberflächlich, und belässt es Jordan Peele letztendlich, nicht zuletzt aufgrund der sehr überschaubaren Laufzeit, bei einem Denkansatz, der nicht 100%ig ausgereift scheint. Einiges war mir zugegebenermaßen auch irgendwie unklar. Und das Ende war dann ebenfalls sehr unspektakulär. Demgegenüber stehen die optisch nette Umsetzung, das zweifellos interessante Bild der Wartungskugel im Himmel, der Auftritt von Morena Baccarin, sowie die stimmungsvolle Inszenierung. Ähnlich gelagerten (filmischen) Erzählungen wie z.B. "Matrix" oder "Dark City" war "Downtime" in meinen Augen aber leider deutlich unterlegen.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2020 CBS)




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