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The Witcher - 1x04: Bankette, Bastarde und Begräbnisse Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: Of Banquets, Bastards and Burials
Episodennummer: 1x04
Bewertung:
Weltweiter Internet-Release: 20. Dezember 2019 (Netflix)
Drehbuch: Declan de Barra
Regie: Alex Garcia Lopez
Besetzung: Henry Cavill als Geralt of Rivia, Anya Chalotra als Yennefer, Freya Allan als Ciri, Joey Batey als Jaskier, Mimi Ndiweni als Fringilla, Eamon Farren als Cahir, Wilson Radjou-Pujalte als Dara, Jodhi May als Queen Calanthe, Adam Levy als Mousesack, Björn Hlynur Haraldsson als Eist, Isobel Laidler als Queen Kalis, Josette Simon als Eithne, Blair Kincaid als Crach An Craite, Owen Good als Kaedwenian Lord, Declan Hannigan als Herald, Ossian Perret als Lord Tinglant, Gaia Mondadori als Pavetta, Wayne Cater als Seething Lord, Bart Edwards als Urcheon, Dominic Creasey als Lord Peregrine of Nilfgaard, Nóra Trokán als Dryad General, David Broughton-Davies als Councilman, Marcin Czarnik als Ronin Mage, Máté Haumann als Field Marshall, Gábor Perei als Panicked Guard, Ross Telfer als Draig Bon Dhu, Adam Zambryzcki als Mage u.a.


Kurzinhalt: Geralt wird von Jaskier zu einem Bankett geschleppt, wo Prinzessin Pavetta einen Gemahl erwählen soll. Geralt ist vom Geschehen doch eher gelangweilt, wird jedoch nachdem er erkannt wurde dazu eingeladen, direkt neben der Königin Platz zu nehmen. Als ein verzauberter Ritter der Königin seine Aufwartung macht und um die Hand ihrer Tochter bittet, nimmt der Abend dann aber doch noch einen unerwartet dramatischen Verlauf. Yennefer ist indes seit mittlerweile dreißig Jahren im Dienste des Königs von Lyria, und begleitet gerade dessen Königin mit ihrer neugeborenen Tochter, als ihre Kutsche überfallen wird. Verzweifelt versucht Yennefer, mit der Königin und ihrem Kind zu entkommen, doch der Assassine scheint sich nicht abschütteln zu lassen. Und Prinzessin Ciri findet sich in einem verzauberten Walt wieder…

Review: Episodenbild (c) Netflix Wie aus der Inhaltsangabe bereits hervorgeht, teilt sich die Handlung aus "Bankette, Bastarte und Begräbnisse" (ein Titel, der mich übrigens stark an "Krüppel, Bastarde und Zerbrochenes" erinnerte und die Serie somit um eine weitere GOT-Allusion "bereichert") in drei Stränge, die sich auch wieder in unterschiedlichen Zeitebenen zutragen. Beginnen wir mit Yennefer, bei der wir seit der letzten Folge einen deutlichen Sprung in die Zukunft machen, und die nun seit mittlerweile dreißig Jahren als Zauberin für Könige im Dienst ist. Ihre Versuche, die Königin und deren neugeborenes Mädchen zu retten, waren sehr packend und mitreißend umgesetzt; man merkte förmlich, wie Yennefer bei der Verteidigung gegen diesen magischen Assassinen an ihre Grenzen gerät – und diese schließlich überschreitet. Und so gelingt es ihr letztendlich weder, die Königin selbst, noch das Baby zu retten. Eine solche Wendung – bzw. ein entsprechendes Scheitern einer Heldin – ist man dann doch eher nicht gewohnt. Gekrönt wurde dieser Handlungsstrang dann aber von der großartigen Szene mit Yennefer am Strand, die sowohl großartig geschrieben, gespielt als auch inszeniert war (mit dem wunderschönen Sonnenuntergang im Hintergrund). Vor allem ihre Worte darüber, dass dieser rasche Tod für das Baby vielleicht sogar am besten war, traf mich dabei bis ins Mark – und beinhaltete auch eine starke feministische Message. Für mich war dieser Moment jedenfalls ganz klar das Highlight der Folge.

Alles rund um Geralt stand hingegen insofern bei mir unter keinem guten Stern, als dort der Barde Jaskier zurück war – was vor allem die ersten Minuten für mich doch eher mühsam machten. Sorry, ich kann mit der Figur bislang einfach nichts anfangen, und finde auch nicht, dass er – wie er wohl gedacht ist – als komödiantische Auflockerung funktioniert. Der Kerl ist einfach nur nervig, punkt. Mit der Zeit wurde es dann aber insofern besser, als im Handlungsstrang dann die anstehende Hochzeit von Prinzessin Pavetta – aka Ciris Mutter – in den Mittelpunkt rückte, die mir schon wesentlich besser gefallen konnte. Zwar bin ich was die Hintergründe des Angriffs auf Cintra in der Auftaktfolge betrifft immer noch so klug (oder besser gesagt unwissend) als wie zuvor. Zudem fand ich das mit dem "Law of Surprise" in der Folge doch eher schlecht erklärt (wobei es ihr immerhin gelang, mich ausreichend dafür zu interessieren, dass es mir wert war, diesbezüglich nachzugoogeln). Die tragische Liebesgeschichte zwischen Pavetta und dem verzauberten Urcheon konnte mich allerdings durchaus ansprechen. Zugegebenermaßen kennt man ähnliches aus verschiedensten Märchen; und bei der Verwandlungsszene während der Hochzeit musste wohl nicht nur ich an "Shrek 2" denken. Trotzdem war das eine durchaus gefällige Geschichte, die zudem Ciris Vergangenheit (bzw. Ursprung) beleuchtete. Schade finde ich allerdings zunehmend, dass ich nicht nur noch keinen rechten Überblick habe, wann was spielt, sondern auch, wie die Königreiche sowohl geographisch als auch politisch zueinanderstehen. Das "worldbuilding" ist bislang noch sehr dürftig, und dürfte den unbedarft zur Serie hinzustoßenden Zuschauer – wie meiner einer – eher verwirren als erhellen. Schon allein mal eine Karte eingeblendet zu sehen, mit den einzelnen Königreichen, würde hier schon helfen. Bleibt noch die Storyline rund um Ciri. Diese war zwar dank der tollen Gestaltung des Waldes optisch ein echtes Highlight, und für einige der schönsten Szenen der Folge verantwortlich, inhaltlich wusste ich damit aber nicht so recht was anfangen. Auch hier konnte ich mich einfach des Eindrucks nicht erwehren, dass mir entscheidendes Hintergrundwissen bzw. der nötige Kontext fehlt. Zum Glück sind die Figuren und die Geschichten ausreichend interessant, und die Serie hochwertig genug produziert, um mich trotz des recht zerfahrenen Eindrucks der Handlung dranbleiben zu lassen, aber schön langsam wäre eine Offenbarung dazu, wie die einzelnen Erzählstränge in Verbindung zueinander stehen dann doch mal ganz nett.

Fazit: Episodenbild (c) Netflix Noch wirken die Handlungsstränge in "The Witcher" sehr zusammenhanglos. Mir fehlt teilweise nach wie vor nötiger Kontext, bzw. konnte ich auch mit so manchen Begriffen und/oder Informationen ("Law of Surprise", "Conjunction of the Spheres") wenig bis gar nichts anfangen. Dadurch entsteht zwischen mir als Zuschauer und dem Geschehen auf dem TV-Schirm eine gewisse Distanz, die verhindert, dass ich so richtig in die Handlung eintauchen kann. Sieht man von diesem Problem, sowie dem neuerlichen Auftritt des von mir nicht gerade geschätzten Barden ab, bot "Bankette, Bastarde und Begräbnisse" aber wieder gelungene Fantasy-Unterhaltung, bei der diesmal aufgrund der Hochzeit der Märchengehalt höher war, als man das im Genre sonst gewohnt ist (was, zumindest in meinem Fall, positiv gemeint ist). Besonders angetan hatte es mir darüber hinaus die Story rund um Yennefer, insbesondere deren tragischer Ausgang, sowie die ungemein starke Begräbnisszene am Strand. Die Story rund um Ciri bestach wiederum in erster Linie optisch, und zeigte wieder einmal deutlich, dass "The Witcher" im Vergleich zu anderen Serien eine stärker künstliche Optik verfolgt, die ihr durchaus einen gewissen eigenen Reiz gibt. Ein etwas besseres Verständnis zur Welt und den Zusammenhängen wäre aus meiner Sicht aber langsam aber sicher dann doch mal wünschenswert.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 Netflix)








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