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Caprica - 1x07: The Imperfections of Memory Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) SyFy/Universal

Originaltitel: The Imperfections of Memory
Episodennummer: 1x07
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 12. März 2010
Erstausstrahlung D: 19. August 2011 (TNT Serie)
Drehbuch: Matthew B. Roberts
Regie: Wayne Rose
Hauptdarsteller: Eric Stoltz als Daniel Graystone, Esai Morales als Joseph Adama, Paula Malcomson als Amanda Graystone, Alessandra Torresani als Zoe Graystone, Magda Apanowicz als Lacy Rand, Sasha Roiz als Sam Adama, Brian Markinson als Jordan Duram, Polly Walker als Sister Clarice Willow.
Gastdarsteller: John Pyper-Ferguson als Tomas Vergis, Alex Arsenault als Philo, Leah Gibson als Emmanuelle, Hiro Kanagawa als Cyrus Xander, Liam Sproule als Keon, Feguins Toussaint als Bodyguard Sean, Panou als Olaf, Richard Harmon als Tad, Chris Shields als Louie, Jesse Haddock als Darius, Johnson Gray als Darius u.a.

Kurzinhalt: Amanda Greystone wird von Visionen ihres Bruders geplagt, der vor Jahren bei einem Autounfall verstorben ist. Ausgelöst wurden diese wohl dadurch, dass sie nun Zeuge eines ganz ähnlichen Unfalls wird. Daraufhin beginnt sie, ihn in der Menschenmenge zu sehen – was wiederum alte, vermeintlich überwundene Gefühle wieder zum Vorschein bringt. Hilfesuchend wendet sie sich an Schwester Clarice, die darin wiederum die Gelegenheit sieht, ihr näherzukommen, in der Hoffnung, so auch zu erfahren, wo sich Zoes Avatar befindet. Zoe wiederum arbeitet weiterhin an ihrem Fluchtplan, für den sie sich mit Philo zu einem zweiten Date begibt. Sie hofft, ihn dazu überreden zu können, sie aus dem Labor herauszubringen. Allerdings stößt Lacy, die dafür sorgen soll, dass der Cylonen-Prototyp im Anschluss nach Gemenon gelangt, auf Schwierigkeiten. Joseph Adama hat indes Tad ausfindig gemacht, und begleitet diesen in die VR-Umgebung und nach New Cap, wo dieser den Avatar seiner Tochter zuletzt gesehen hat…


Review: Episodenbild (c) SyFy/Universal Die Inhaltsangabe macht schon deutlich, dass auch bei "The Imperfections of Memory" wieder einiges los war. Die Fülle an parallel verlaufenden Handlungssträngen half zwar grundsätzlich auch dieser Folge wieder (da sich diese dann üblicherweise nicht ganz so ziehen, da man sie flotter erzählen muss), allerdings sagt dies ja noch nichts darüber aus, wie sie mir gefallen konnten. Und was das betrifft, schneidet die jüngste Episode leider wieder eine Spur schlechter ab als die Folge davor. Ganz nett fand ich noch das Date von Zoe und Philo, wo man im Gegensatz zu ihrem ersten Treffen auch die Möglichkeiten der VR-Umgebung nutzt. Die Idee, das mit einem Spiel/Flugsimulator zu verbinden, fand ich jedenfalls nett, und ich kann mir vorstellen, wenn sich VRs dann irgendwann auch in der Wirklichkeit etablieren, könnte diese Mischung aus Spiel und Treffen/Date eine oft und gern genutzte Option sein. Sie selbst muss indes allerdings erstmal gleich zwei Rückschläge verkraften: Lacy gelang es bislang nicht, ihre Weiterreise nach Gemenon zu organisieren. Und Philo zieht aus ihren Worten über den Prototypen die aus ihrer Sicht völlig falschen Schlüsse – und droht am Ende, gemeinsam mit dem Hund, Daniel darauf zu stoßen, dass sich ihr Avatar im Cylonen befindet (was auch eine durchaus spannende Ausgangssituation für die nächste Folge bietet).

Den Rest fand ich hingegen aber bestenfalls nur so lala. Vor allem mit Amandas Storyline tat ich mir doch eher schwer. Zwar ist momentan noch unklar, ob sie sich ihren toten Bruder wirklich nur einbildet, oder sie vielmehr von Schwester Clarice oder auch Tomas Vergis irgendwie manipuliert wird, aber wenn es tatsächlich so ist, dass der nur in ihrer Fantasie existiert, dann kann ich damit offen gestanden nicht viel anfangen. Generell fand ich ihren Seelenstrip, sowie insbesondere dann ihr langes Gespräch in der "Opiumhöhle" über Trauer, Gott und die Welt, nicht wirklich interessant. Der Handlungsstrang rund um Joseph Adamas Suche nach seiner Tochter in New Cap hat indes das Problem, dass sich hier diesbezüglich erstmal nicht viel tut. Zudem muss ich sagen, so interessant ich die Idee rund um dieses Spiel welches mal nur 1x probieren kann ursprünglich fand, kommen mir mittlerweile Zweifel, wie glaubwürdig so etwas ist. Ich meine, würde New Cap nicht notgedrungen sehr rasch ausgestorben sein? Wenn man mal genauer darüber nachdenkt, wirkt das somit doch eher konstruiert, einfach damit für Joseph etwas auf dem Spiel steht (weil sonst wäre es ja wurscht, wenn er in der Simulation stirbt, da er einfach wieder einsteigen könnte). Trotzdem wirkt das etwas verkrampft – und auch einfallslos. Mit ein bisschen Phantasie hätte sich da sicher eine plausiblere Lösung finden lassen (so hätte es ev. auch schon gereicht, wenn man nach jedem Tod von vorne beginnen und dabei bereits einige schwierige Hindernisse bewältigen muss). Und auch der Look der Serie überzeugt mich nach wie vor nicht so recht; auf der einen Seite viel zu irdisch, und anderseits, in den CGI-Aufnahmen der Stadt, zu künstlich (bei dem einen Bild vom Gebäude, in dem Adama wohnt, dachte ich ursprünglich, wir wären schon wieder in der VR-Umgebung zurück). Da war BSG (auch in jenen Gelegenheiten, wo man einen Planeten besuchte) wesentlich stimmiger.

Fazit: Episodenbild (c) SyFy/Universal Mit "The Imperfections of Memory" setzt sich der Trend fort, dass die BSG-Ablegerserie Caprica zumeist immer so irgendwie rund um den Durschnitt herumgrundelt. Auf ein echtes Highlight warte ich – im Gegensatz zu einem ordentlichen Tiefpunkt – jedoch auch nach der siebenten Folge immer noch vergeblich. Zwar gebe ich zu, dass sich mittlerweile einige fortlaufende Handlungen gebildet haben, und allein deren Fülle bis zu einem gewissen Grad der Langeweile vorbeugt, da man sich bei diesen halt dementsprechend nicht endlos Zeit lassen kann und lässt, aber wenn mich dann eine dieser Storylines nicht so recht ansprechen will, wie im vorliegenden Fall rund um Amanda Greystone, habe ich da halt auch nur bedingt was davon. Bei Joseph Adama wiederum ging hier irgendwie nicht wirklich was weiter, das hätte sich auch deutlich herunterkürzen lassen. Zudem wirkt das Konzept des nicht Sterben dürfens um nicht für immer und ewig aus New Cap rauszufliegen, zunehmend konstruiert und unglaubwürdig. Immerhin, alles rund um Zoe war zumindest nett, angefangen beim Flugsimulator-Playdate, über die Tatsache, dass Philo aus ihrem Gespräch die aus ihrer Sicht völlig falschen Schlüsse zieht, bis hin zum interessanten Ausgang mit dem in ihrem Vater aufkommenden Verdacht. Vor allem letzteres ist auch hauptverantwortlich dafür, dass ich die Hoffnung hege, dass mich die nächste Folge vielleicht wieder mehr ansprechen wird.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2010 SyFy/Universal)







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