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The Witcher - 1x02: Vier Mark Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: Four Marks
Episodennummer: 1x02
Bewertung:
Weltweiter Internet-Release: 20. Dezember 2019 (Netflix)
Drehbuch: Jenny Klein
Regie: Alik Sakharov
Besetzung: Henry Cavill als Geralt of Rivia, Anya Chalotra als Yennefer, Freya Allan als Ciri, Joey Batey als Jaskier, MyAnna Buring als Tissaia, Royce Pierreson als Istredd, Eamon Farren als Cahir, Mimi Ndiweni als Fringilla, Wilson Radjou-Pujalte als Dara, Lars Mikkelsen als Stregobor, Tom Canton als Filavandrel, Therica Wilson-Read als Sabrina, Roderick Hill als Fletcher, Charlotte O'Leary als Tiffania, Szandra Asztalos als Anica, Eliza Varga als Doralis, Rebeka Balogh als Lark, Krisztián Csákvári als Adon Ozol, Natasha Culzac als Toruviel, Atanáz Babinchak als Filip, M. Simon Andrea als Lilja Ozol, Amit Shah als Torque u.a.


Kurzinhalt: Yennefer ist mit körperlichen Beeinträchtigungen zur Welt gekommen, und wird dementsprechend im Dorf wo sie aufwächst schikaniert. Als man sie gerade vergewaltigen will, findet sie sich auf einmal an einem ganz anderen Ort wieder. Offenbar hat sie die magische Kraft zur Teleportation. Nachdem sie wieder zurückkehrt, wird sie von der Hexe Tissaia aufgespürt, die ihren Eltern vier Mark für sie bietet – die ihr Vater dankend annimmt. Tissaia bringt sie daraufhin zu ihrer Festung, wo sie junge Hexen ausbildet. Dort wird sich Yennefer schließlich mehreren Prüfungen unterziehen. Prinzessin Ciri irrt indes verstört und verängstigt im Wald umher, als sie auf Flüchtlinge aus ihrer Stadt stößt, und sich ihnen anschließt – wobei sie darauf achtet, ihre wahre Identität zu verbergen. Doch die Atempause von ihren Verfolgern währt nicht lange. Und der Witcher erhält einen neuen Auftrag: Er soll einen Teufel aufspüren, der in der Nähe eines Dorfes sein Unwesen treiben soll. Begleitet wird er dabei – eher unfreiwillig – vom Barden Jaskier, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Geralts Image aufzupolieren…

Review: Episodenbild (c) Netflix Den in der ersten Folge etablierten Handlungssträngen rund Geralt (die momentan noch einen eher zusammenhanglosen "Monster der Woche"-Eindruck auf mich macht; keine Kritik, nur eine Beobachtung) bzw. Ciri wird hier nun eine weitere hinzugefügt, nämlich rund um die junge Hexe Yennefer. Dort gelang es "The Witcher" aufgrund ihrer Vorstellung und wie man im Dorf mit ihr umgeht rasch, bei mir Sympathie für sie zu wecken. Insofern fühlte ich mich der Figur auch mehr verbunden als (bislang) Geralt und/oder Ciri, und fand dementsprechend auch ihre weitere Geschichte interessanter. Die Hintergründe der von den Hexen angewandten Magie, rund um die zwei wesentlichen Aspekte Balance und Kontrolle, fand ich zudem gut und interessant ausgearbeitet. Zwar war sehr schnell klar, dass die anderen Hexen nur Platzhalter sind, weshalb mich auch das Ende nicht wirklich schockierte. Zudem war die Offenbarung und um die Verbindung zwischen Tissaia und Istredd recht vorhersehbar. Insgesamt bot dieser Handlungsstrang aber gute und interessante Fantasy-Unterhaltung, die nicht zuletzt durch einzelne spektakuläre Szenen – wie rund ums Einfangen von Blitzen – sowie die Sets und die Locations noch einmal zusätzlich aufgewertet wurden.

Überhaupt würde ich die optische Umsetzung der Serie bislang als eine ihrer größten Stärken einschätzen. So sehr man sich generell an "Game of Thrones" zu orientieren scheint (und tatsächlich wird in dieser Folge mit dem Kleinwüchsigen ein weitere Punkt auf der Checkliste abgearbeitet), aber in dem Punkt entscheidet sich "The Witcher" insofern, als man noch einmal stärker auf einen künstlichen Fantasy-Look legt (während GOT abseits einzelner Locations doch eher den Eindruck erweckte, in unserem Mittelalter angesiedelt zu sein). Schon allein der Turm mit der Kneipe drin, wo Geralt den Barden kennenlernt (oder umgekehrt), oder eben die Hexenschule. Da waren schon ein paar wirklich schöne Einstellungen darunter. Inhaltlich fand ich die beiden anderen Handlungsstränge allerdings eher nur so lala. Bei Prinzessin Ciri tat sich irgendwie nicht wirklich viel; das schien mir so ein bisschen Beschäftigungstherapie für die Figur zu sein, bzw. Füllstoff, damit wir sie als Zuschauer nicht aus den Augen verlieren. Dass sie am Ende letztendlich – abseits ihres Begleiters (den sie aber eigentlich ohnehin schon recht früh im Verlauf der Folge kennengelernt hat) – wieder genau dort landet, wo sie zu Beginn schon stand, verstärkt diesen Eindruck nur noch. Beim Witcher wiederum hatte ich das Gefühl, dass dieser Plot in erster Linie dazu da war, um einerseits Hintergrundmaterial zur Geschichte dieser Welt zu vermitteln – insbesondere was die Elfen betrifft – und andererseits uns den Barden Jaskier vorzustellen, der wie ich fürchte Geralt nun wohl noch länger begleiten wird. "Wie ich fürchte" deshalb, als er mir bislang wie ein sehr ausgelutschter comic relief-Sidekick vorkommt, und ich ihn hier erstmal auch nicht wirklich witzig fand (so fand ich z.B. den selbstironischen Kommentar "There I go again, delivering exposition" eher aufgesetzt; und der beste Gag der Folge gehörte ohnehin dem "Teufel": "Did your mother fuck a snowman?" [was phonetisch übrigens perfekt auf "Do you wanna build a snowman?" passt; nur für den Fall, dass ihr mal eine nicht jugendfreie Variante des Disney-Songs aus "Die Eiskönigin" zum Besten geben wollt]). Und auf den Song am Ende hätte ich auch verzichten können. Dafür gab es diesmal aber immerhin das eine oder nette Dialogzitat, welches mir positiv ins Ohr gestochen ist (wie z.B. "Sometimes a flower is just a flower, and the best thing it can do for us is to die." oder auch "I have learned to live with them, so that I may live."). So richtig abgeholt hat mich "The Witcher" – so eindrucksvoll und aufwändig die Serie auch produziert sein mag – bislang aber leider noch nicht.

Fazit: Episodenbild (c) Netflix In "Vier Mark" wird uns nun eine weitere – wie ich vermute – Hauptfigur vorgestellt; da ich mich dieser verbundener fühlte als zu Geralt oder Ciri, definitiv eine positive Entwicklung. Zumal ich die Geschichte ihrer Hexenausbildung durchaus interessant fand – wenn auch der Twist am Ende sehr vorhersehbar war. Sehr angetan haben es mir auch der starke Fantasy-Look der Serie, sowie die eindrucksvollen, geschaffenen Locations (wie z.B. die Taverne im Turm, oder auch die Hexenschule). Wenig anfangen konnte ich dafür erstmal mit dem Barden, der sich, wie zu befürchten ist, wohl nun längerfristig dem Hexer anschließen wird. Und bei Ciri hatte ich – nicht zuletzt, als sie am Ende im Wesentlichen wieder genau dort steht, wo sie am Anfang schon war – den Eindruck, dass dieser Handlungsstrang in erster Linie dafür da war, dass wir auf sie nicht vergessen. Dafür gab es wieder ein paar interessante Hintergrundinformationen, nicht zuletzt rund um den Krieg gegen die Elfen, sowie einzelne starke und/oder spektakuläre Momente (wie das Einfangen der Blitze). Momentan wirkt das auf mich aber doch noch eher wie Stückwerk; ich freue mich schon darauf, wenn diese einzelnen Handlungsstränge dann langsam beginnen werden, zusammenzulaufen.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 Netflix)








Kommentare (2)
RSS Kommentare
1. 26.07.2020 11:43
 
Der "Kurzinhalt" passt nicht zu der besprochenen Folge. Er ist derselbe wie in Folge 1. ;)
 
2. 27.07.2020 15:33
 
Danke dir! ist korrigiert ;)
 

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