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Star Wars - Darth Vader: Brennende Meere Drucken E-Mail
Vader und Tarkin im Einsatz auf Mon Cal Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Christian Siegel - Datum: Montag, 13 Juli 2020
 
Titel: "Star Wars - Darth Vader: Brennende Meere"
Originaltitel: "Star Wars: Darth Vader - The Burning Seas"
Bewertung:
Autor: Charles Soule, Chuck Wendig
Übersetzung: n.b.
Zeichnungen: Giuseppe Camuncoli & Leonard Kirk
Tusche: Daniele Orlandini, Scott Hanna & Walden Wong
Farben: David Curiel, Java Tartaglia & Nolan Woodard
Lettering: Joe Caramagna (E)
Cover: Mike Deodato Jr. & Arif Prianto
Umfang: 148 Seiten
Verlag: Panini (D), Marvel (E)
Veröffentlicht: 25. Juni 2019 (D), 11. September 2019 (E)
ISBN: 978-3-7416-0859-9 (D), 978-1-3029-1056-3 (E)
Kaufen: Taschenbuch (D), Taschenbuch (E)
 

Kurzinhalt: Imperator Palpatine möchte den Bewohnern von Mon Cal, die immer wieder rebellische Tendenzen erkennen lassen, eine Lektion erteilen. Da der Todesstern noch nicht einsatzbereit ist, schickt er vielmehr einen Sternenzerstörer, um König Lee-Char die Macht des Imperiums zu demonstrieren. Gouverneur Tarkin erhält das Kommando über die Mission, der sich auch Darth Vader zusammen mit drei Inquisitoren anschließt – glaubt Palpatine doch, dass sich ein Jedi auf dem Wasserplaneten versteckt hält, und den König berät. Kurz nach ihrer Ankunft kommt es dann auch zu einem offenen Terroranschlag, bei dem ein imperiales Shuttle mit dem Botschafter an Bord zerstört wird. Während Tarkin den Angriff von Orbit aus leitet und versucht, die Mon Calamari in die Knie zu zwingen, versuchen Darth Vader und die Inquisitoren, den abtrünnigen Jedi ausfindig zu machen…

Review: Die ersten paar Seiten des Comics fand ich absolut phantastisch. Dort sehen wir einen Traum von Anakin (als Alptraum kann man es eigentlich nicht wirklich bezeichnen), wie er, bereits in seiner Vader-Montur, das Duell gegen Obi-Wan auf Mustafar gewinnt. Die Dialoge sind teils identisch, nur sind ihre Rolle halt eben verstauscht, da es am Ende Obi-Wan ist, der brennend am Boden liegt. Ich fand diesen Moment enorm stark, und auch sehr gut umgesetzt. Ganz konnte "Brennende Meere" für mich an diesen Einstieg zwar nicht mehr anknüpfen, die ersten fünf der hier enthaltenen Einzelbände, die sich um den Aufstand auf Mon Cal drehen, fand ich aber auch noch sehr gelungen und unterhaltsam. Die Dynamik zwischen Vader und Tarkin in "Eine neue Hoffnung" war sehr interessant, insofern fand ich es schön, mehr davon zu sehen – oder genauer gesagt, hier einen ersten kleinen Einblick zu erlangen, wie sie in ihrer gemeinsamen Beziehung an den in ANH gesehenen Punkt angelangt sind. Aber auch davon abgesehen hat mir die Story rund um die kleine Revolte auf Mon Cal gut gefallen. Sie bot gute Unterhaltung, war abwechslungsreich, und trumpfte dann nicht zuletzt mit der Offenbarung auf, dass der Jedi alles andere als jedi-haft agiert hat – nahm er doch Tausende Opfer in Kauf, um Millionen zu retten – und zettelte den aktuellen Konflikt in der vagen Hoffnung an, dass die Mon Calamari dereinst bei der Rebellion eine gewichtige Rolle spielen werden. Einzig: Angesichts der Tatsache, dass Tarkin den Auftrag erhielt, die Aktion so rasch als möglich abzuschließen, ist mir nicht ganz klar, warum er die Kapitulation des Königs nicht angenommen hat. Davon abgesehen war diese Haupt-Story, die sich auf fünf der sieben hier versammelten Comics aufteilte, aber sehr gelungen.

Über die anderen beiden kann ich das leider nicht mehr sagen. Band 18 der "Dark Lord of the Sith"-Reihe war ein überaus seltsamer und vor allem zu Beginn irritierender Comic, der erzählt, wie Tarkin auf Vader Jagd macht. Irgendwie konnte mich das alles nicht überzeugen, angefangen beim Setup über den Ausgang bis hin zur Auflösung am Ende, was es mit dieser Übung auf sich hatte. Hätte ich alles echt nicht gebraucht. Als Bonus ist dann auch noch der zweite "Darth Vater"-Annual-Comic enthalten, der erzählt, wie Vader die Sabotage rund um den Bau des Todessterns untersucht. Wie sich herausstellte, war das zugleich meine erste Erfahrung mit der Arbeit des vielgescholtenen Chuck Wendig, der diesen verfasst hat. Zugleich würde ich mir nach diesem einen Einzel-Comic kein Urteil über seine schriftstellerischen Fähigkeiten erlauben. Grundsätzlich war die Story jedenfalls nicht schlecht, litt allerdings darunter, dass sie einerseits doch eher belanglos und unwichtig ist, und andererseits mir in Details "Der Auslöser" zu widersprechen schien. Angesichts der Tatsache, dass der neue Kanon ja u.a. deshalb erschaffen wurde, um eine neue, in sich stimmige Kontinuität erschaffen zu können, ist das schon ein bisschen ärgerlich. Letztendlich ist es aber weniger die inhaltliche, als vielmehr die künstlerische Seite, wo "Annual 2" enttäuscht. Weil im direkten Vergleich mit den sechs Bänden zuvor (die allesamt vom gleichen künstlerischen Team gestaltet wurden) fällt dieser Bonus-Comic sowohl was die Illustrationen als auch die Farbgebung betrifft recht deutlich ab. An den ersten sechs Bänden hatte ich hingegen visuell wieder mal nichts auszusetzen, die sahen wieder enorm ansprechend und hochwertig aus. Auch das wertet "Brennende Meere" insgesamt durchaus auf.

Fazit: "Brennende Meere" konnte mir von dieser Comicreihe bisher am besten gefallen. Hauptverantwortlich dafür waren der wirklich coole Einstieg, mit Vaders (Alp-?)Traum, sowie die sehr unterhaltsame Mission auf Mon Cal, die uns zugleich die Anfänge der Zusammenarbeit von Vader und Tarkin zeigt. Auch künstlerisch hatte ich an diesem Teil nichts auszusetzen. Der sechste der hier versammelten Bände der Reihe war allerdings inhaltlich ziemlich schräg, mit der Jagd auf Vader, und wirkte wie ein doch eher unnötiger Epilog zur eigentlichen Story. Darüber hinaus ist als Bonus dann auch noch der zweite Vader-Annual-Comic enthalten, der eine kleine, in sich abgeschlossene Geschichte rund um Sabotage beim Bau des Todessterns erzählt, und inhaltlich zwar grundsätzlich ebenfalls gefallen konnte (auch wenn ich mir nicht 100%ig sicher bin, dass das alles zu "Der Auslöser" passt), aber halt doch auch ziemlich belanglos und unwichtig war. Vor allem aber fielen die Bilder in diesem Comic im Vergleich zum Rest doch deutlich ab. Dafür gibt's dann nochmal einen halben Punkt Abzug.

Bewertung: 3.5/5 Punkten
Christian Siegel
Coverbild © 2019 Marvel Comics






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