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Watchmen - 1x07: Eine fast schon religiöse Ehrfurcht Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) FOX

Originaltitel: An Almost Religious Awe
Episodennummer: 1x07
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 01. Dezember 2019
Erstausstrahlung D: 16. Dezember 2019 (Sky)
Drehbuch: Stacy Osei-Kuffour & Claire Kiechel
Regie: David Semel
Besetzung: Regina King als Angela Abar / Sister Night, Jean Smart als Laurie Blake, Don Johnson als Judd Crawford, Hong Chau als Lady Trieu, Yahya Abdul-Mateen II als Cal Abar, Louis Gossett Jr. als Will Reeves, Jovan Adepo als Will Reeves, Jake McDorman als Nelson Gardner, Glenn Fleshler als Fred, Cheyenne Jackson als Hooded Justice, Danielle Deadwyler als June, Erik Palladino als Agent Art, Valeri Ross als Old Woman, Adam Drescher als Agent Jerry, Greg Weeks als Paramedic, Danny Boyd Jr. als Young Will Reeves, Marissa Chanel Hampton als Lorna, John Newberg als Chief, Thomas K. Belgrey als Werner, Philly Plowden als Sam Battle, Jamal Akakpo als Bass Reeves, Jordan Salloum als Officer Borquin, Charlie Talbert als Desk Sergeant, Jason Collett als Well Dressed Man, Catherine Eure als Woman Getting Attacked, Ryan Homchick als White Cop, Jaiden Bostic als Marcus, Daniel Parvis als Reporter, Steven G. Norfleet als O.B. Williams, Alexis Louder als Ruth Williams, Landon Durrence als Adorable White Boy, Victoria Blade als Mom, Charles Green als Preacher, Kyle McDuffie als Sheriff u.a.

Kurzinhalt: Nach ihrer Nostalgia-Überdosis kommt Angela Abar im Institut von Lady Trieu langsam wieder zu sich. Dennoch erleidet sie immer wieder kurze Flashbacks, sei es nun zu ihrem Leben, oder zu jenem, ihres Großvaters. Mehr noch als ihre langsame Genesung frustrieren sie jedoch die ausweichenden Antworten von Lady Trieu auf ihre Fragen, sowie generell deren Verzögerungs- und Hinhaltetaktik. Was versucht sie vor ihr zu verbergen? Währenddessen stellt Laurie Blake die Witwe von Sheriff Crawford, Jane, zur Rede. Zu spät bemerkt sie, dass ihr bei ihren Deduktionen ein schwerer Fehler unterlaufen ist – und so gerät sie in die Hände der siebenten Kavallerie. Und in seinem Exil auf einem Jupitermond muss sich Adrian Veidt in einem Prozess für seine Verbrechen verantworten…


Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) FOX In "Eine fast schon religiöse Ehrfurcht" geht es nach einigen doch eher ernsteren und/oder dramatischeren Episoden wieder deutlich amüsanter zu – oder sollte es zumindest. Leider muss ich sagen, dass die Autoren hier was den Humor betrifft meinen persönlichen Geschmack nicht wirklich getroffen haben. Furzwitzen bin ich schon längst – seit der Pubertät, und die ist bei mir mittlerweile doch schon eine ganze Weile her – entwachsen; als Erwachsener konnte ich damit noch nie etwas anfangen. Ich verstehe natürlich, dass dies als ultimativer Ausdruck davon gedacht war, dass Veidt das Gericht nicht respektiert oder auch nur anerkennt – von ihrem Urteil ganz zu schweigen – aber ich fand es halt einfach nicht witzig; vielmehr musste ich bei der Szene mit den Augen rollen. Wie mir die Episode generell an der einen oder anderen Stelle zu absurd war, wie hier beim Auftritt mit den Schweinen, oder später dann, wenn Angela den Elefanten entdeckt. Sprach mich leider beides nicht wirklich an. Aber auch der Humor, wenn Laurie Jane in die Falle tappt, war nicht wirklich meins, reduzierte er doch die dramatische Wirkung dieser Szene. Wenn Laurie die Situation offensichtlich nicht ernst nimmt – wie (bzw. warum) sollte ich als Zuschauer dies dann tun?

Letztendlich ist "Eine fast schon religiöse Ehrfurcht" aber auf Angela Abar fokussiert. Nachdem wir in den letzten Folgen immer wieder mal in die Vergangenheit verschiedener Personen vorgedrungen sind, wird hier nun ihre Kindheit in Vietnam beleuchtet. Diese wurde von jenem Terrorangriff überschattet, bei dem ihre Eltern ums Leben kamen. Das Video welches sie sich gerade kaufen wollte erklärt dann auch ihre Identität als maskierte Rächerin (übrigens eine interessante Parallele zu ihrem Großvater, der ja ebenfalls durch einen Film auf die Idee zu seiner Tarnidentität gebracht wurde). Vor allem aber erfahren wir am Ende in ihrem Gespräch mit Lady Trieu nun endlich, worum es bei der TV-Serie denn nun eigentlich geht: Die siebente Kavallerie will Dr. Manhattan auf die Erde bringen, ihn töten, und dadurch irgendwie seine Kräfte übernehmen. Wie genau das gehen soll, dazu bleibt uns die Folge hingegen eine Antwort schuldig, und insgesamt muss ich leider sagen, dass mich dieser Plan nicht wirklich überzeugt hat. Und sonderlich einfallsreich oder gar originell ist es erst recht nicht. Am schwersten tat ich mich aber mit der Offenbarung am Ende – die für mich in dem Moment, wo Lady Trieu meint, dass sich Dr. Manhattan als gewöhnlicher Mann in Tulsa verstecken würde, keine mehr war. Es war leider nur allzu offensichtlich, um wen es sich handelt, und ich muss leider sagen, dass mir diese Wendung nicht wirklich gefällt – auch wenn ich mit einem definitiven Urteil noch bis zur nächsten Woche warte, wo man wohl die genaue Vorgeschichte drumherum aufrollen wird. Jedenfalls ist spätestens jetzt definitiv geklärt, dass ich die letzte Szene in "Sie wurde von Weltraumschrott erschlagen", die mir so gut gefallen hat, missverstanden habe – wobei ich mich dazu entschlossen habe, die Wertung so stehen zu lassen (weil dort konnte man es ja wirklich so interpretieren), und nun vielmehr "Eine fast schon religiöse Ehrfurcht" für diese Enttäuschung zu "bestrafen". Was sie für mich dann insgesamt auch zur bisher schwächsten Folge der Serie macht.

Fazit: Episodenbild (c) FOX "Eine fast schon religiöse Ehrfurcht" hat meinen bislang ohnehin schon eher verhaltenen Enthusiasmus im Hinblick auf diese TV-Fortsetzung zur Graphic Novel noch einmal zusätzlich gedämpft. Der hier eingestreute Humor war leider überwiegend nicht meins, wobei ich insbesondere auf die Furzeinlage hätte verzichten können. Aber auch die teilweise sehr absurden Elemente (Schweine, Elefant) hätte ich nicht unbedingt gebraucht. Vor allem aber tat ich mir mit der Wendung am Ende – die für mich in diesem Moment keine Überraschung mehr war – sehr schwer, auch wenn ich mir im Hinblick darauf ein Urteil erst nach der nächsten Folge erlauben werde, wo diese noch genauer erklärt wird. Last but not least leidet "Eine fast schon religiöse Ehrfurcht" dann auch noch darunter, dass sie endgültig klar macht, dass ich das Ende der dritten Episode falsch verstanden habe – und dabei war das genau der Punkt, der mir dort am besten gefallen hat. Schade! Zwar war "Eine fast schon religiöse Ehrfurcht" insgesamt gesehen keinesfalls schlecht, wobei vor allem die Rückblenden zu Angelas Kindheit in Vietnam durchaus interessant waren. Und in produktionstechnischer Hinsicht ist der Serie nach wie vor nicht das Geringste vorzuwerfen. Inhaltlich war ich von "Eine fast schon religiöse Ehrfurcht" aber leider doch eher enttäuscht.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 HBO)







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