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Altered Carbon - 2x02: Zahlungsverzug Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: Paymend Deferred
Episodennummer: 2x02
Bewertung:
Weltweiter Internet-Release: 27. Februar 2020 (Netflix)
Drehbuch: Alison Schapker
Regie: Ciaran Donnelly
Besetzung: Anthony Mackie als Takeshi Kovacs, Lela Loren als Danica Harlan, Simone Missick als Trepp, Chris Conner als Poe, Dina Shihabi als Dig 301, Torben Liebrecht als Colonel Ivan Carrera, Renée Elise Goldsberry als Quellcrist Falconer, James Saito als Tanaseda Hideki, David Cubitt als Dugan, Sharon Taylor als Myka, Jason Schombing als Detective Ray Lorcan, Dalias Blake als Batu, Orphée Ladouceur-Nguyen als Morgaine, Skyler Mowatt als Finch, Mitra Suri als Simone, Mark Acheson als Gertie the Fence, Maxime Savaria als Raab, Max Boateng als Semetaire, Victor Zinck Jr. als Anton Durov, Kevan Ohtsji als Haruki Okada, Marilyn Norry als Shira, Kareem Malcolm als Millsport Uni u.a.


Kurzinhalt: Nachdem ein Teil seiner Erinnerungen zurückgekehrt ist, ist Kovacs nun davon überzeugt, dass sich Quellcrist Falconer auf Harlan's Welt befindet, und für den Mord an Axley verantwortlich ist. Zugleich ist er sich sicher, dass es sich nicht wirklich um sie handelte, oder zumindest nicht nur, sondern dass ihr Sleeve kurzzeitig von einer anderen Person kontrolliert wurde. So oder so, da Axley ihn angeheuert hatte, um sein Leben zu beschützen, und Kovacs diesen Auftrag nicht ausführen konnte, sieht er sich nun zumindest dazu verpflichtet, den Mord an ihn aufzuklären. Umso mehr, als sich herausstellt, dass nicht einfach nur sein Sleeve getötet, sondern sein Stack zerstört wurde – er ist also tatsächlich und vollständig tot. Die Kopfgeldjägerin Trepp, die von Axley angeheuert wurde, um Kovacs zu ihm zu bringen, ist seine einzige Spur. Er beginnt daher, Jagd auf die aktuell am höchsten dotierten Ziele auf Harlan's Welt zu machen, davon ausgehend, dass sich so früher oder später sein Weg mit Trepp kreuzen wird. Währenddessen nimmt der Militärtrupp rund um Colonel Carrera die Mordermittlungen im Fall Axley auf – jedoch nicht, ohne zuvor das eigentliche Ermittlerteam auszuschalten, damit nichts von ihren Erkenntnissen nach außen dringt. Ihre Suche nach Quellcrist Falconer bringt sie unweigerlich auf Konfrontationskurs mit Takeshi Kovacs…

Review: Episodenbild (c) Netflix Nachdem mich "Nur ein Hirngespinst" ja doch eher ratlos zurückgelassen hat, fügten sich dank "Zahlungsverzug" ein paar weitere Puzzlestücke ins Bild ein, weshalb ich langsam aber sicher doch meine, so halbwegs eine Idee davon zu bekommen, worum es in dieser Staffel genau geht. Einer der interessantesten Aspekte war dabei sicherlich die von Colonel Carrera angeführte Militäreinheit – für die eigentlich auch Kovacs neuer Sleeve gedacht gewesen wäre. Nicht zuletzt dank Torben Liebrecht charismatischem Auftritt hinterlässt der Trupp sofort Eindruck, und dürfte sich dieses Rudel als schwierige Gegner für Kovacs erweisen. Dabei sind wir aber zugleich bei einem meiner Kritikpunkte an der Folge: Weil die Idee mit der Hunde- bzw. Wolfs-DNA fand ich dann doch eher unfreiwillig komisch. Möglicherweise liegt's daran, dass ich hier unweigerlich an den überwiegend misslungenen "Jupiter Ascending" denken musste ("Ich liebe Hunde!"), aber vor allem auch die Idee, dass Kovacs Carrera nicht angreifen kann, weil der das Alphamännchen ist, fand ich dann doch eher lächerlich.

Nicht wirklich viel anfangen konnte ich auch mit den Szenen im Vorstand der Gesellschaft, rund um Danica Harlan. Hier sind wir wieder beim Thema, dass es einfach seit der zweiten Staffel schon wieder zu lang her ist. Es hilft auch nicht, dass ich den Eindruck hatte, wir wollten als Zuschauer den verschollenen Harlan schon kennen, weshalb ich kurz annahm, das wäre James Purefoys Rolle in der ersten Staffel gewesen, aber der hieß ja Bancroft. Zudem muss ich gestehen, dass meine anfängliche Begeisterung ob der Besetzung von Anthony Mackie in der Hauptrolle mittlerweile doch etwas nachgelassen hat. Grundsätzlich bin ich zwar eher ein Fan von ihm, als von Joel Kinnaman (den ich im "Robocop"-Remake sehr unscheinbar fand), aber im direkten Vergleich muss ich sagen, dass ich Kinnaman in der Rolle doch irgendwie ausdrucksstärker fand. Gut, ok, ich weiß, ich vergleiche hier aktuell zehn Folgen gegen zwei; sprich, vielleicht wird's ja noch. Aber bislang kommt mir Mackie in der Rolle irgendwie verloren vor, so als befände er sich auf Autopilot. Immerhin, die Episode war wieder kurz genug, um keine Langeweile aufkommen zu lassen, und entwickelte sich auch flott weiter, und bot einige nette Offenbarungen und Wendungen. Vor allem die Idee, selbst zum Kopfgeldjäger zu werden, um Trepp aufzuspüren, gefiel mir. Auch die Szene in der Bar mit den beiden Vertrauten von Axley war ganz nett. Sehr gelungen auch die melancholischen Szenen rund um den zunehmend unter Speicherproblemen leidenden Poe. Und vor allem die Begegnung mit Falconer am Ende war nett. Wie die Idee, dass jemand auf diese Art und Weise die Kontrolle einer Person übernehmen kann, generell sehr erschreckend ist. Trotzdem bleibe ich auch nach der zweiten Folge dabei: Der ersten gelang es ungleich rascher, mich mit der interessanten Morduntersuchung rund um Laurens Bancroft in ihren Bann zu ziehen. Davon ist die zweite Staffel bislang – nicht zuletzt, als mich der Fall bisher leider noch kaum anspricht – noch weit entfernt.

Fazit: Episodenbild (c) Netflix "Zahlungsverzug" war immerhin schon eine Spur besser als der Staffelauftakt, aber immer noch weit von den Höhen der ersten Staffel entfernt. Nach wie vor will es dem Fall nicht so recht gelingen, mich zu packen. Zudem leidet die Story nach wie vor unter der langen Pause zwischen beiden Seasons, zumal mir aus der ersten, so gut sie mich grundsätzlich auch unterhielt, leider nicht übermäßig viel in Erinnerung geblieben ist. Von Anthony Mackie bin ich bislang auch eher enttäuscht. Und die gegnerische Militäreinheit bringt zwar endlich ein bisschen Spannung rein und stellt einen der Gegner vor, mit dem sich Kovacs in dieser Staffel wohl matchen wird müssen, aber die Idee rund um die eingefügte Wolfs-DNA hat mich dann doch nur bedingt überzeugt (und weckte zudem unliebsame Erinnerungen an "Jupiter Ascending"). Immerhin kamen bei "Zahlungsverzug" ein paar hilfreiche und interessante Informationen hinzu, die mir einen etwas besseren Eindruck der Handlung verschafften. Auch die Art und Weise, wie Kovacs Trepp aufspürte, gefiel mir. Und seine gemeinsamen Szenen mit Poe zählen nach wie vor zu den Highlights. Schön langsam könnte die Story – nicht zuletzt angesichts der auf 8 Folgen runtergekürzten Staffel – aber dann doch mal Fahrt aufnehmen.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2020 Netflix)








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