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Star Wars - Kanan: Das erste Blut Drucken E-Mail
Rollt Kanans Vergangenheit als Padawan auf Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 17 Mai 2020
 
Titel: "Star Wars - Kanan: Das erste Blut"
Originaltitel: "Star Wars: Kanan - First Blood"
Bewertung:
Autor: Greg Weisman
Übersetzung: n.b.
Zeichnungen: Pepe Larraz & Andrea Broccardo
Tusche: Pepe Larraz & Andrea Broccardo
Farben: David Curiel
Lettering: Joe Caramagna (E)
Cover: Mark Brooks
Umfang: 144 Seiten
Verlag: Panini (D), Marvel (E)
Veröffentlicht: 20. September 2016 (D), 31. März 2016 (E)
ISBN: 978-3-9579-8804-1 (D), 978-0-7851-9603-7 (E)
Kaufen: Taschenbuch (D), Taschenbuch (E)
 

Kurzinhalt: Bei einer Mission mit den Rebellen der Ghost wurde Kanan verletzt. Während er im Bacta-Tank heilt, erinnert er sich an seine Zeit als Padawan im Jedi-Tempel zurück, wo er sich – damals noch mit seinem früheren, echten Namen Caleb Dume – mit der Jedi-Meisterin Depa Billaba anfreundete. Diese war nach schweren Verletzungen und einer Mission, die schrecklich schief lief, und dem Großteil ihres Bataillons das Leben kostete, sechs Monate im Bacta-Tank. Ihre körperlichen Wunden sind nun zwar geheilt, ihr Geist wird jedoch noch etwas mehr Zeit erfordern. Nachdem es ihnen gemeinsam gelingt, einen Anschlag auf den Jedi-Tempel zu vereiteln, beschließt Billaba, Caleb als ihren Schüler auszubilden. Schon bald machen es die Klonkriege erforderlich, dass die beide gemeinsam in die Schlacht ziehen, was einerseits das Band zwischen Meisterin und Schüler verstärkt, zugleich aber auch Caleb zwingt, schnell erwachsen zu werden. Denn nicht nur, dass er schon bald einen guten Freund im Krieg verliert, dauert es auch nicht lange, bis er seinen ersten Feind tötet…

Review: Kurze Anmerkung: Ich bemühe mich ja, den Kanon so chronologisch wie möglich zu durchforsten. Im Falle von "Kanan" ist das jedoch gar nicht so leicht, denn auf der einen Seite ist die Rahmenhandlung über die zwölf Bände chronologisch erzählt, allerdings sind die Flashbacks aus der zweiten Hälfte vor jenem aus dem ersten Teil angesiedelt. Da die Rückblenden den Löwenanteil ausmachen, habe ich mich daher dazu entschieden, "Das erste Blut" vorzuziehen. Insgesamt konnte mir der Comic sehr gut gefallen, wobei es mir vor allem die Flashbacks zu Kanans bzw. Calebs Zeit im Jedi-Tempel, und später dann auf seiner ersten gemeinsamen Mission mit seiner Meisterin Depa Billaba, angetan hatten. Die wachsende Freundschaft zwischen den beiden wird sehr gut geschildert. Insgesamt bietet diese Vorgeschichte auf Coruscant dann die Basis für den meines Erachtens besten Teil des Comics: Aufgrund der Klonkriege wird Caleb nämlich viel früher als er sollte mit den Schrecken des Krieges konfrontiert, als er und Meisterin Billaba nach Mygeeto geschickt werden. Dort wird sich Billaba ihrem größten Schrecken – General Grievous, der sie in einer früheren Schlacht schwer verwundete, und wo sie den Großteil ihres Bataillons verlor – stellen. Zugleich ist Caleb gezwungen, rasch erwachsen zu werden. Nicht nur verliert er schon bald einen guten Freund und Kameraden – was ihn umso schwerer trifft, als der Klontruppler Stance ihm nur kurz zuvor das Leben gerettet hat – er ist zudem dazu gezwungen, zum ersten Mal ein Leben zu nehmen. Ich muss gestehen, obwohl ich mit "Rebels" nur vereinzelt etwas anfangen konnte und mich jetzt weder zu den größten Fans der Serie im Allgemeinen noch von Kanan im Besonderen zählen würde, war es doch ziemlich erschütternd, diese Entwicklung mitzuverfolgen. Ich fand die Darstellung hier letztendlich auch wesentlich erwachsener als alles, was wir in "Rebels" zu sehen bekamen; angesichts der Tatsache, dass dies hier ja quasi ein Prequel zur Serie ist, doch irgendwie eine interessante Entscheidung.

Was hingegen für mich ein bisschen abfiel, war die Story in der Gegenwart. Hier rächt es sich zweifellos, dass ich aufgrund der zeitlichen Einordnung der Rückblenden "Das erste Blut" vorgezogen habe, sorgte dies doch im Hinblick darauf, wieso Kanan im Bacta-Tank steckt, für Verwirrung. Aber auch davon abgesehen finde ich, dass die Rahmenhandlung im Vergleich zu den Flashbacks doch recht deutlich abfiel; insbesondere dann auch der Epilog, denn der sechste und letzte hier versammelte Band ist dann gänzlich in dieser angesiedelt. Möglich, dass mir dieser Teil besser gefallen hätte, hätte ich die Reihe so gelesen wie sie ursprünglich veröffentlicht wurde, aber selbst dann hätte sich wohl nichts daran geändert, dass das wahre Highlight der Geschichte in den Flashbacks steckte. Weshalb ich persönlich letztendlich auch gut ohne Rahmenhandlung ausgekommen wäre. Immerhin, was in beiden Teilen gleichermaßen überzeugen kann, sind die Bilder. Für den letzten Comic war dann zwar eine andere Illustratorin verantwortlich, ich muss aber gestehen, dass mir dies nicht weiter (negativ) aufgefallen wäre. Generell ist der Comic sehr schön gezeichnet, und auch die Farbgebung gelungen. Macht insgesamt eine nicht nur für "Rebels"-Fans empfehlenswerte Mischung!

Fazit: Bei "Das erste Blut" hatten es mir in erster Linie die Rückblenden zu Kanans Jugend im Jedi-Tempel und seine Zeit als Padawan der Jedi-Meisterin Depa Billaba angetan. Seine ersten Erfahrungen im Krieg werden eindringlich geschildert, und werteten die Figur, bei der ich bei "Rebels" doch irgendwie nie so recht warm wurde, rückblickend deutlich auf. Auch optisch gibt sich "Das erste Blut" keine Blöße. Einzig die Rahmenhandlung in der "Gegenwart" fällt etwas ab; dies könnte aber auch damit zu tun haben, dass ich die Reihe quasi verkehrt herum gelesen habe, da die Flashbacks aus 7-12 vor jenen aus 1-6 ("Der letzte Padawan") angesiedelt sind. So oder so ist "Das erste Blut" jedenfalls ein sehr guter "Star Wars"-Comic, und nicht nur für "Rebels"-Fans und/oder Kenner einen Blick wert.

Bewertung: 3.5/5 Punkten
Christian Siegel
Coverbild © 2016 Marvel Comics






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