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Lost in Space - 2x08: Unbekannt Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: Unknown
Episodennummer: 2x08
Bewertung:
Weltweiter Internet-Release: 24. Dezember 2019 (Netflix)
Drehbuch: Kari Drake & Katherine Collin
Regie: Jabbar Raisani
Hauptdarsteller: Molly Parker als Maureen Robinson, Toby Stephens als John Robinson, Maxwell Jenkins als Will Robinson, Taylor Russell als Judy Robinson, Mina Sundwall als Penny Robinson, Ignacio Serricchio als Don West, Brian Steele als The Robot, Parker Posey als June Harris/Dr. Smith.
Gastdarsteller: Ajay Friese als Vijay Dhar, Douglas Hodge als Hastings, Tattiawna Jones als Ava, Nevis Unipan als Samantha, Amelia Burstyn als Diane, Yukari Komatsu als Naoko Watanabe, Zya Acala als Elise, Aria DeMaris als Izabel Azevedo, Amanda Marier als Samantha's Mom, Jarett John als Neil Caird, Monte Thompson als Handler, Leo Chiang als Roughneck, Veenu Sandhu als Prisha Dhar, Sibongile Mlambo als Angela, Zehra Fazal als Jupiter/Resolute Computer u.a.


Kurzinhalt: Captain Kamal hat vor, die rund 500 auf dem Planeten gestrandeten Siedler zurückzulassen. Die Mission der Resolute, eine Kolonie auf Alpha Centauri zu begründen, hat aus ihrer Sicht Priorität. Als die Robinsons davon erfahren, widerstrebt ihnen allerdings der Gedanke, die Siedler einfach so auf dem Planeten zurückzulassen – und so starten sie, angeführt von Maureen und einigen ihrer Kolleginnen, eine Meuterei. Maureen lässt die Brücke abriegeln, und schildert Kamal ihren Plan: Sie will das benötigte Wasser aus einem nahegelegenen Gasriesen gewinnen. Während man die notwendigen Vorbereitungen trifft, erhält John Besuch von Hastings. Wie sich herausstellt, war dieser jener Kontakt von Maureen, über den sie Wills Testergebnisse manipulieren ließ, sodass dieser die Freigabe für die Jupiter-Mission erhält. Nicht nur droht er John damit, Maureen auffliegen zu lassen, er hat von ihr auch die Zugangsdaten erhalten, um im Notfall die Kontrolle über das Schiff übernehmen zu können. John, der unter Hausarrest steht, bittet Dr. Smith darum, Maureen rechtzeitig zu warnen – doch diese wird auf dem Weg zur Bücke aufgehalten…

Review: Episodenbild (c) Netflix Bislang hat man sich in der zweiten Staffel damit ja eher zurückgehalten, aber in "Unbekannt" gab es endlich mal wieder was aufs Auge. Damit meine ich: Ein paar eindrucksvolle Weltraumaufnahmen zu bestaunen. Hier beziehe ich mich natürlich in erster Linie auf die imposanten Szenen rund um den Flug der Resolute durch den Gasriesen. Für alle Weltraum-affinen waren da wieder ein paar sehr schöne potentielle Hintergrundbild-Motive darunter. Darüber hinaus muss ich der Episode zugestehen, sehr kurzweilig gewesen zu sein. Mit der Mission rund um den Gasplaneten, die Meuterei, das Hineinpfuschen durch Hastings, die Gefahr für die im abgeschnittenen Bereich feststeckenden Crewmitglieder, Maureens riskante Rettungsaktion, sowie den Szenen rund um den scheinbar nach seinen jüngsten Erfahrungen in der Tat veränderten Roboter war bei "Unbekannt" ganz schön was los, was auch dafür sorgte, dass die knapp 45 Minuten wie im Flug vergingen. Einer meiner Lieblingsmomente war dabei, wie Hastings bevor er seinen Plan in die Tat umsetzt kurz innehält, im Bewusstsein, dass er damit vermutlich einige Crewmitglieder zum Tod verurteilt. So viel Ambivalenz und moralisches Gewissen gesteht man Widersachern in Serien nicht immer zu.

Doch obwohl mir die Episode insgesamt, wie ja auch an der Wertung zu sehen ist, recht gut gefallen hat, gab es auch ein paar Kritikpunkte, die mich ein bisschen gestört haben (und über die es letztendlich halt auch deutlich mehr zu sagen gibt, als über die Dinge, die ich mochte). Da wäre einerseits die Tatsache, dass Maureen irgendwie als sie das Kommando über die Brücke übernahm und ihren Plan verkündete derart selbstgefällig rüberkam, dass ich ihr fast gewünscht hätte, dass sie scheitert (und das eben nicht "nur" wegen Hastings Einmischung). Nicht falsch verstehen, natürlich ist es richtig, dem Captain diese Option zu geben, allerdings hat Kamal nicht grundsätzlich unrecht. So hart es auch sein mag, aber bei der Mission der Resolute steht nun mal mehr auf dem Spiel als nur das Leben der mit ihr aufgebrochenen Kolonisten: Es geht vielmehr darum, als Speerspitze der Menschheit zu agieren, und eine Siedlung auf Alpha Centauri zu errichten, damit der Rest der Menschheit nachfolgen und die zunehmend unbewohnbar werdende Erde rechtzeitig verlassen kann. Dass Maureen diese Bedenken gar so wegwischt, kam doch ziemlich arrogant rüber. Auch der Ausgang des Geschehens war sehr glücklich: Sie verliert zwar die Schlacht, gewinnt aber den Krieg, da Kamal ihren Plan nun in die Tat umsetzen will. Kritikpunkt Nr. 2 betrifft die Storyline rund um Will und den Roboter, die für mich angesichts der Tatsache, dass ich ihre Verbindung noch nie so recht nachempfinden konnte, die gewünschte schockierende Wirkung verfehlte. Nicht zuletzt, als für mich in der letzten Folge eigentlich schon sehr offensichtlich war, dass dem Roboter vieles am Umgang der Menschen mit anderen Lebewesen nicht passt, und seine Beziehung zu Will darunter zu leiden begann. Schade auch, dass Don einer der beiden eingeschlossenen Crewmitglieder war, denn dadurch war halt leider sonnenklar, dass Maureens Rettungsaktion gelingen würde, was die Spannung stark reduzierte. Last but not least: Die Szene wo Dr. Smith auf die Familie jenes Kerls trifft, den sie die Luftschleuse hinausbefördert hat, wirkte enorm konstruiert. Vor allem aber machte die Art und Weise, wie sie plötzlich umkehrt und auf dem Weg zur Brücke einen Umweg nimmt, damit sie dann ums zu spät kommen kann, nicht wirklich Sinn. Den beiden einfach zu sagen, dass sie gerade keine Zeit hat und einen dringenden Auftrag erledigen muss, wäre wesentlich effizienter gewesen. Aber für die gewünschte Entwicklung der Serie war es halt wohl notwendig, dass John von ihr enttäuscht wird.

Fazit: Episodenbild (c) Netflix Da bei "Unbekannt" einiges los war, war die Episode zweifellos sehr kurzweilig. Zudem gab es hier nach längerem wieder einige imposante Weltraumaufnahmen zu bestaunen. Und Hastings wurde etwas ambivalenter dargestellt, als das bei Widersachern sonst oft der Fall ist. Es gab allerdings auch ein paar Punkte, die mir die Episode zumindest im Ansatz vermiesten. So fand ich, dass Captain Kamals Argument nicht von der Hand zu weisen war, und war mir Maureen derart von sich und ihrem Plan überzeugt, dass ich mir fast gewünscht hätte, er wäre in die Hose gegangen (und das eben nicht nur aus aktiver Sabotage heraus). Das rund um die eingeschlossenen Crewmitgliedern war zudem leider, da Don West darunter war, nicht wirklich spannend. Die Storyline rund um Will und den Roboter reißt mich nach wie vor nicht so recht mit. Und die Szene, wo Dr. Smith auf halbem Weg zur Brücke umdreht und einen Umweg in Kauf nimmt, fand ich schlecht umgesetzt; hätte es nicht viel mehr Sinn ergeben, einfach mit einem kurzen "keine Zeit!" an ihnen vorbeizulaufen? Immerhin wurde mir aber – im Gegensatz zur letzten Folge – bei "Unbekannt" nie langweilig. Ist ja auch schon was!

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 Netflix)




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