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The Expanse - 4x06: Zuflucht Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) SyFy

Originaltitel: Displacement
Episodennummer: 4x06
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 13. Dezember 2019
Erstausstrahlung D: 13. Dezember 2019
Drehbuch: Hallie Lambert
Regie: Jeff Woolnough
Hauptdarsteller: Steven Strait als James Holden, Cas Anvar als Alex Kamal, Dominique Tipper als Naomi Nagata, Wes Chatham als Amos Burton, Frankie Adams als Bobbie Draper, Cara Gee als Camina Drummer, Shohreh Aghdashloo als Chrisjen Avasarala.
Gastdarsteller: David Strathairn als Klaes Ashford, Burn Gorman als Adolphus Murtry, Paul Schulze als Esai Martin, Rosa Gilmore als Lucia Mazur, Keon Alexander als Marco Inaros, Lyndie Greenwood als Elvi Okoye, Jess Salgueiro als Chandra Wei, Adriana Crivici als RCE Guard #3, Ahmed Messallati als Shady Dude, Aniko Kaszas als RCE Scientist on the Israel, Corey Wadden als Tripoli X.O., Dale Miller als Fence, Dayle McLeod als Leelee, Jamaal Grant als Barbapiccola Captain, Jung Yul Kim als Terraforming Guard, Justin Michael Carriere als Angeletti, Kerry Griffin als UNN Tripoli Captain, Kyla Madeira als Felcia, Michael Brown als Lt. Lipson, Michael Xavier als Thomas, Michelle Alexander als Pizzouza Skipper, Nathaniel McParland als Chike, Paige Williams als Smiling Daughter, Patti Kim als Carol Chiwewe, Tim Campbell als Beltran, Scott Edgecombe als Dock Foreman, Steven McCarthy als Jakob, Zach Smadu als Fayez u.a.


Kurzinhalt: Auf dem Mars wird Bobbie immer tiefer in die Schmuggelaktivitäten von Esai Martin und seine Gruppe verstrickt. Der jüngste Auftrag verspricht, ganz besonders lukrativ zu werden – stellt sich jedoch zugleich als längst nicht so einfach hervor, wie vom Auftraggeber erhofft. Als Martin und die anderen schon aufgeben wollen, hat Bobbie die rettende Idee, um den Raub doch noch erfolgreich abzuschließen. Währenddessen bekommen die Gürtler auf der Tycho-Station Besuch von der Erde. Captain Vats von der Tripoli soll dem kürzlichen Terroranschlag auf die Erde, der gerade noch so vereitelt werden konnte, auf den Grund gehen, und zugleich eine Warnung überbringen: Denn wenn es die Gürtler nicht schaffen, ihre eigenen Leute unter Kontrolle zu halten, würden sich die Inneren zu ihrem eigenen Schutz gezwungen sehen, eine eigene Präsenz aufzubauen, und vielleicht sogar die Kontrolle über die Tycho-Station zu übernehmen. Auf Ilus hat indes die Explosion einer Insel einen Kataklysmus ausgelöst, der den Kolonisten gar keine andere Wahl mehr lässt, als ihre Siedlung zumindest kurzfristig zu verlassen – wird doch in Kürze eine Flutwelle über sie hereinbrechen…

Review: Episodenbild (c) SyFy Starten wir wieder mit den Handlungssträngen in unserem Sonnensystem. Die Story rund um Bobbie wirkt auf mich zwar nach wie vor ein bisschen Beschäftigungstherapie (offenbar zögert man den wohl unweigerlich folgenden Moment, dass sie Avasaralas Angebot annimmt, bis zum Ende der Staffel hinaus), gewinnt aber nichtsdestotrotz langsam an Fahrt, und konnte mir insgesamt gut gefallen. Mir gefällt, dass sich Esai Martin hier nun als deutlich weniger "schurkenhaft" herausstellt, als bislang angenommen. Er versucht, Todesopfer oder auch Verletzungen weitestgehend zu vermeiden, und macht einfach nur das, was er aus seiner Sicht tun muss, damit er und seine Familie über die Runden kommen. Ich mag Verbrecher, die nichtsdestotrotz über einen Ehrenkodex und ein Gefühl für Ethik verfügen! Sehr spannend war dann auch der abschließende Raubüberfall, der Bobbie fast das Leben gekostet hätte. Zugleich wird ihr heldenhafter Einsatz, der es ihnen doch noch erlaubte, den Auftrag erfolgreich auszuführen, nur dazu führen, dass ihr Stern innerhalb dieser kleinen Organisation steigt (auch wenn Leelee sie scheinbar nicht ausstehen kann).

Interessant ging es auch im Gürtel weiter. Als der Captain der Tripoli wegen des gerade noch so vereitelten Angriffs durch die Sojourner an Bord kommt und droht, dass sich die UN das Recht vorbehält eine größere Präsenz im Gürtel aufzubauen falls es ihnen nicht gelingt, ihre ... Elemente unter Kontrolle zu halten, drängte sich mir unweigerlich die Frage auf, ob Drummer ihre Entscheidung in "Geist der Vergangenheit", Marco Inaros am Leben zu lassen, wohl schon bereut. Sehr prägnant fand ich auch die Art und Weise, wie dieser mit seinem Angriff eine klassische sich selbst erfüllende Prophezeiung bedient. Marco ist davon überzeugt, dass die UN die Gürtler nicht auf lange Sicht in Ruhe lassen und die erstbeste sich bietende Gelegenheit nutzen werden, um ihre Macht im Gürtel auszubauen. Und was macht er? Er gibt ihnen mit dem Angriff durch die Sojourner genau jenen Grund, auf den die UN gewartet hat. Und so kann er sich nicht nur in seinen Ansichten bestätigt fühlen, sondern baut auch seine Macht aus. Wie die Drohung der UN generell dazu führen dürfte, dass sich noch mehr Leute seiner Sache anschließen. Ein klassischer Teufelskreis, der auch schön aufzeigt, dass es Marco Inaros in Wahrheit überhaupt nicht um den Gürtel geht, sondern einfach nur darum, recht zu behalten, bzw. seine eigene Macht auszubauen. All das gefiel mir wirklich sehr gut (und auch wenn es nur eine Randnotiz ist, aber das Bild der Tycho-Station welches beim Gespräch zwischen Drummer und Ashford im Hintergrund zu sehen ist, war ebenfalls wunderschön). Was die Dramatik betrifft, kam aber auch bei "Zuflucht" wieder einmal nichts an den Handlungsstrang auf Ilus heran. Inhaltlich tat sich zwar nur bedingt viel, mit der drohenden Katastrophe sorgte man aber für ordentlich Spannung. Eben diese war dann auch fantastisch umgesetzt, mit der riesigen (fast schon biblischen) Flutwelle, der gerade noch rechtzeitigen Flucht der Siedler in die Protomolekül-Konstruktion, sowie einem wieder einmal klassischen Holden, der getreu seines Naturells sein Leben riskiert, um alle anderen zu retten – und es dann in letzter Sekunde gerade noch schafft, sich in Sicherheit zu bringen.

Fazit: Episodenbild (c) SyFy Zwar zeichnet sich immer deutlicher ab, dass die Mars-Storyline vom Rest der Geschichte nicht ganz so losgelöst ist, wie ich das zu Beginn der Staffel noch dachte, dennoch fühlt sich das Ganze für mich wie Beschäftigungstherapie an, um Bobbie bis zur unweigerlichen Entscheidung, Asavaralas Angebot anzunehmen, etwas zu tun zu geben. Immerhin gelang dies hier aber wieder besser als noch zu Beginn der Season. Deutlich besser gefiel mir aber alles im Gürtel, wo wir Zeuge einer klassischen sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden, und ich schon sehr gespannt darauf bin, ob und wenn ja wie es gelingen wird, aus diesem Teufelskreis zu entfliehen. Die Story auf Ilus war im direkten Vergleich diesmal inhaltlich nicht ganz so gehaltvoll, überzeugte dafür aber mit einer packenden Eskalation der Ereignisse, und dem spektakulären Finale um die fast schon biblisch anmutende Sintflut. Und so gelingt es "Zuflucht" letztendlich mühelos, das hohe Niveau der vorangegangenen Episode zu halten.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 Amazon Prime)








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