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Doctor Who - 12x06: Praxeus Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) BBC

Originaltitel:Praxeus
Episodennummer: 12x06
Bewertung:
Erstausstrahlung UK: 02. Februar 2020
Erstausstrahlung D: -
Drehbuch: Pete McTighe & Chris Chibnall
Regie: Jamie Magnus Stone
Hauptdarsteller: Jodie Whittaker als The Doctor, Tosin Cole als Ryan Sinclair, Mandip Gill als Yasmin Khan, Bradley Walsh als Graham O'Brien.
Gastdarsteller: Warren Brown als Jake Willis, Matthew McNulty als Adam Lang, Joana Borja als Gabriela Camera, Molly Harris als Suki Cheng, Gabriela Toloi als Jamila Velez, Soo Drouet als Joyce, Tristan de Beer als Zach Olson, Thapelo Maropefela als Aramu u.a.

Kurzinhalt: In Madagascar wird ein US-Marineoffizier, der auf einem verschwundenen U-Boot seinen Dienst verrichtete, angespült. Sein Gesicht weist seltsame weiße Male auf, die sich kurz darauf über seinen gesamten Körper verteilen – woraufhin er stirbt. Zur gleichen Zeit ist der britische Astronaut Adam Lang, der auf dem Flug zurück von der internationalen Raumstation war, auf einmal verschwunden. Und in Peru sticht Ornithologen das eigenartige Verhalten größerer Vogelschwärme ins Auge. Die Doktorin ist davon überzeugt, dass all diese mysteriösen Vorkommnisse in Verbindung zueinander stehen – und etwas mit den riesigen Bergen an Plastikmüll zu tun haben, die langsam aber sicher nicht nur einzelne Landschaften, sondern auch das Meer zu überfüllen drohen. Zusammen mit ihren ständigen Begleitern Yaz, Graham und Ryan, sowie einigen kurzfristigen Helfern, geht die Doktorin der Sache auf den Grund – und stoßen auf eine außerirdische Verschwörung…


Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) BBC Die Inhaltsangabe macht es schon deutlich: "Praxeus" schlägt insofern inhaltlich eine ganz ähnliche Richtung ein wnie "Oprhan 55", als auch diesmal eine warnend-ökologische Message im Mittelpunkt steht. Zum Glück fand ich es diesmal wesentlich weniger ungeschickt und aufdringlich umgesetzt. Zwar war auch "Praxeus" was das betrifft alles andere als subtil, angefangen bei den Müllbergen bis hin zur kurzen Tirade des Doktors, dass wir nicht nur unseren Planeten vergiften, sondern auch uns selbst (Stichwort Mikroplastik), dennoch war es diesmal nicht ganz so aufgesetzt, und insgesamt erträglicher und irgendwie auch cleverer umgesetzt. Weil der Ansatz, dass wir wegen unserer Plastikmüllberge für eine außerirdische Rasse interessant werden, die nach einem Heilmittel für besagtes Virus, dass sich von Plastik ernährt, suchen, hat dann doch irgendwie wieder einen gewissen Charme. Ich weiß auch nicht, ich fand das irgendwie nett, und hielt es für eine clevere Idee.

Positiv ist darüber hinaus, dass "Praxeus" ziemlich gut mit den vielen Begleitern der Doktorin jongliert– und das bezieht sich in diesem Fall eben nicht "nur" auf Ryan, Yaz und Graham, sondern auch den Astronauten und seinen Mann, die Forscherin in Madagaskar, sowie die Travel-Bloggerin. Ja, klar, ich bleibe dabei: Mindestens ein dauerhafter Begleiter weniger wäre besser – nicht zuletzt auch, weil es sonst eben gerade auch, wenn in einer Folge dann noch ein paar Einmal-Companions dazu kommen, rasch unübersichtlich wird. Im Gegensatz zu einigen früheren Episoden, die sich offensichtlich schwer taten, jedem etwas Sinnvolles zu tun zu geben, hatte bei "Praxeus" aber jeder seine oder ihre Rolle zu spielen. Die ganz natürliche und unaufgeregte Einbindung eines homosexuellen Pärchens – eben genau so, wie es sein soll – war ebenfalls sehr schön. Und nicht zuletzt aufgrund der Fülle an Figuren, Schauplätze und mysteriösen Ereignissen – die natürlich alle in Verbindung zueinander stehen – war auch für eine abwechslungsreiche und kurzweilige Handlung gesorgt. Jedoch: Wirklich etwas Besonderes war auch "Praxeus" wieder nicht. Es ist schon interessant: Bei der letzten Staffel stachen eher die Einzelepisoden hervor, während die "big points" wenig berauschend waren – hier nun ist's genau umgekehrt. Ich behaupte einfach mal, auch "Praxeus" wird niemandem allzu lange in Erinnerung bleiben. Weder der Plot, noch das Rätsel, die Nebenfiguren, die Außerirdischen, die Verschwörung, oder auch die Bedrohung an sich, machen sonderlich Eindruck. Ja, das mit diesem muschelartigen (?) Ausschlag war schon ganz cool – von dort ist ja auch das Bild zur Folge entnommen. Und die Szenen mit den Müllbergen waren auch durchaus eindringlich. Aber gerade auch das letzte Drittel war dann sehr generisch, und der Showdown nicht ganz so spannend, wie sich das die Macher wohl gedacht haben.

Fazit: Episodenbild (c) BBC Auch "Praxeus" kommt wieder mit einer sehr eindeutigen Message daher. Das wird vor allem jenen, die jegliche gesellschaftskritische Aussage als "social justice warrior"-Getue abtun, natürlich nicht schmecken, ich hingegen fand's im vorliegenden Fall wesentlich geschickter umgesetzt, als beim in der Tat (und auch anderen Belangen) furchtbaren "Orphan 55". Ja, es war nicht wirklich subtil, man fand diesmal aber einen wesentlich besseren Aufhänger, und auch die Tirade des Doktors war besser und überzeugender Eingebunden. Und ehrlich, die Idee dahinter, dass wir aufgrund der Verschmutzung mit Plastikmüll die idealen Versuchskaninchen für dieses Experiment werden, hatte irgendwie einen Charme. Die Episode präsentiert zudem viele Schauplätze, Mysterien und Figuren, und lässt daher keine Langeweile aufkommen – wirkt allerdings insgesamt eben deshalb doch ziemlich überladen. Vor allem aber bietet auch "Praxeus" wieder einmal nicht viel, was mich begeistern und/oder mir noch länger in Erinnerung bleiben wird. Das haben die früheren "Doctor Who"-Ären – wenn auch sicherlich auch nicht immer und durchgehend – insgesamt betrachtet wesentlich besser und/oder öfter hinbekommen.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2020 BBC)







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