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Firefly: The Unification War - Part Two Drucken E-Mail
Besser als Teil 1, aber immer noch kein Muss Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Christian Siegel - Datum: Samstag, 25 Januar 2020
 
Titel: "Firefly: The Unification War - Part Two"
Bewertung:
Autor: Greg Pak
Zeichnungen: Dan McDaid
Tusche: Dan McDaid
Farben: Marcelo Costa
Lettering: Jim Campbell
Cover: Lee Garbett
Umfang: 142 Seiten
Verlag: BOOM! Studios
Veröffentlicht: 17. Dezember 2019
ISBN: 978-1-68415-434-0
Kaufen: Hardcover (E), Kindle (E)
 

Kurzinhalt: Mal wurde von Boss Moon – die zu einer Sondereinheit der Allianz gehört, die auf Kriegsverbrecher aus der Zeit des Vereinigungskriegs Jagd macht – gefangen genommen. Es gelingt ihm jedoch, das Schiff zum Absturz zu bringen, woraufhin sich beide auf einem Mond wiederfingen, auf dem es vor gefährlichen Wesen nur so wimmelt. Um zu überleben, müssen sie sich – zumindest kurzfristig – zusammenschließen. Währenddessen hat Zoe in Mals Abwesenheit das Kommando über die Firefly übernommen. Als ein erster Rettungsversuch scheitert, lässt sie den Rest der Crew zurück, um sich zusammen mit Veteranen des Vereinigungskrieges in feindliches Gebiet zu begeben. Zu spät merkt sie, dass es den anderen weniger darum geht, Mal zu befreien, als vielmehr, den verlorenen Krieg wiederaufleben zu lassen…

Review: Teil zwei der Reihe "Unification War" ist zweifellos eine deutliche Steigerung. Zwar finde ich es nach wie vor schade, dass die damaligen Ereignisse – trotz des Titels – eine vergleichsweise geringe Rolle spielen, und wir immer nur für 1-2 Seiten zu diesen zurückspringen. Aber diesmal wirkten die entsprechenden Flashbacks zumindest nicht so willkürlich und letzten Endes sinnlos, weil sie das ganze hier zu einem wirklich markanten Punkt steigert, der sowohl Mal als auch Zoe stark geprägt haben dürfte. Ich wünschte zwar immer noch, man hätte sich mit diesen Comics einfach darauf verlegt, die Geschichte damals im Detail nachzuerzählen, trotzdem war das schon mal besser, als noch bei "Volume 1". Aber auch die Story in der Gegenwart machte auf mich einen gelungeneren Eindruck. Alles rund um Mal und Boss, die auf dem unwirtlichen Mond, wo es nur so vor Gefahren lauert, wohl oder übel zusammenarbeiten müssen, ist zwar natürlich eindeutig von "Enemy Mine" inspiriert, und dementsprechend alles andere als originell, die beiden aber immerhin ein gutes Gespann. Noch besser gefiel mir aber alles rund um Zoe, die hier an verbitterte Kriegsveteranen gerät, die in Mals Entführung letztendlich die perfekte Ausrede sehen, um diesen wieder aufleben zu lassen – was deutlich macht, dass es wesentlich leichter ist, einen Krieg zu beenden (oder zumindest, ihn für beendet zu erklären), als ihn hinter sich zu lassen. Einzig die Tatsache, dass aufgrund der zeitlichen Platzierung ein Ausbruch eines zweiten Krieges von vornherein ausgeschlossen ist, zieht diesen Handlungsstrang ein bisschen nach unten. Insgesamt war das aber jedenfalls inhaltlich schon eine wesentlich gehaltvollere Angelegenheit, als noch bei "Volume 1". Nichts geändert hat sich allerdings leider, was die künstlerische Gestaltung betrifft. Zwar sind die Bilder grundsätzlich nett, und können sich vor allem die Farben sehen lassen. Leider aber besteht nach wie vor das Problem, dass sich die Figuren teilweise echt nur anhand des Kontexts oder der Anrede erkennen lassen, weil die Gesichter leider überwiegend wieder alles andere als gut getroffen sind. Das zieht dann leider auch Teil 2, trotz einer gefälligeren Geschichte, doch nochmal ein bisschen runter.

Fazit: Der Titel ist zwar nach wie vor ein bisschen eine Mogelpackung (auch wenn man es hier nun damit erklärt, dass die Veteranen einen neuen Unification War vom Zaun brechen wollen), aber immerhin waren die Rückblenden, wenn auch nach wie vor sehr überschaubar, zumindest interessanter und aufschlussreicher, als noch bei Volume 1. Und auch die Handlung in der "Gegenwart" konnte mir, trotz erkennbarer Anleihen an Filmen wie "Enemy Mine – Geliebter Feind", schon wesentlich besser gefallen. Noch schöner wäre es allerdings gewesen, wenn man auf den ersten Blick hätte erkennen können, um wen es sich bei der jeweiligen Figur handelt. Sprich: Optisch ist die Reihe leider immer noch kein Highlight. Trotzdem sehe ich nach dieser Steigerung dem anstehenden dritten Band nun mit einigem Interesse entgegen.

Bewertung: 3.5/5 Punkten
Christian Siegel





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