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The Expanse - 4x03: Dunkle Vorahnung Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) SyFy

Originaltitel: Subduction
Episodennummer: 4x03
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 13. Dezember 2019
Erstausstrahlung D: 13. Dezember 2019
Drehbuch: Dan Nowak
Regie: David Petrarca
Hauptdarsteller: Steven Strait als James Holden, Cas Anvar als Alex Kamal, Dominique Tipper als Naomi Nagata, Wes Chatham als Amos Burton, Frankie Adams als Bobbie Draper, Cara Gee als Camina Drummer, Shohreh Aghdashloo als Chrisjen Avasarala.
Gastdarsteller: Burn Gorman als Adolphus Murtry, Paul Schulze als Esai Martin, Kris Holden-Ried als Coop, Rosa Gilmore als Lucia Mazur, Lyndie Greenwood als Elvi Okoye, Jess Salgueiro als Chandra Wei, Dayle McLeod als Leelee, Kolton Stewart als David Draper, Kyla Madeira als Felcia, Lily Gao als Nancy Gao, Michael Benyaer als Arjun, Nabeel El Khafif als Scotty, Nathaniel McParland als Chike, Patti Kim als Carol Chiwewe, Steven Allerick als Benji Draper, Steven McCarthy als Jakob, Zach Smadu als Fayez, Bradley Gordon als Kellan, Ahmed Moustafa als Grizzled Belter, Barrington Bignall als Desk Sergeant, Chai Valladares als Avasarala's Aide, Michael Brown als UNN Aide u.a.


Kurzinhalt: Auf Millers Anweisung hat Holden in der außerirdischen, wohl vom Protomolekül geschaffenen Konstruktion, eine Wurzel entfernt, die einen Mechanismus blockierte. Dadurch wurden Blitze ausgelöst, die nun über den gesamten Planeten ziehen. Diese sind aber nur die Vorhut, aktivieren die elektronischen Entladungen doch unter der Erdoberfläche verborgene Maschinen – und eine davon steuert genau auf die Siedlung zu. Währenddessen verschlechtert sich Naomis Zustand aufgrund der Schwerkraft des Planeten – an die sie einfach nicht gewöhnt ist – zunehmend. Und Murtry droht ein Massaker zwischen den Söldnern der RCE und den Siedlern aus dem Gürtel anzuzetteln. Auf dem Mars hat indes Bobbies Rettungsaktion ihres Neffen bei den Schmugglern, die diesen für ihre Zwecke einspannten, für Aufsehen gesorgt, woraufhin ihr deren Anführer Esai Martin ein Jobangebot macht. Und auf der Erde bereitet sich Avasarala auf den Wahlkampf gegen ihre Herausforderin Nancy Gao vor…

Review: Episodenbild (c) SyFy Nachdem mir Bobbies Handlung auf dem Mars in den letzten beiden Folgen ein bisschen wie Beschäftigungstherapie vorkam, entwickelte sich ihre Storyline hier nun durchaus interessant weiter. Sie lernt Esai Martin kennen (gespielt von Paul Schulze, den man u.a. noch aus "24" kennen könnte, wo er mit Ryan Chappelle einen von Jack Bauers zahlreichen, unglücklichen Chefs spielte, die in weiterer Folge ein übles Ende nahmen), den Anführer jener Schmugglerbande, die ihren Neffen entführte – und denen sie die Suppe daraufhin ordentlich versalzen hat. Ursprünglich denkt sie gar nicht daran, dessen Angebot anzunehmen, und geht vielmehr direkt zur Polizei – nur um erst recht wieder vor Martin zu landen; ist dieser doch eigentlich Detective, und das Schmuggeln lediglich ein – wenn auch so lukratives wie finanziell notwendiges – Zubrot. Noch bin ich ja unschlüssig, ob ihre Zustimmung am Ende ernst gemeint war, oder sie vielleicht doch noch plant, den Schmugglerring auffliegen zu lassen, und bis dahin halt einfach so viel über sie wie möglich in Erfahrung zu bringen. So oder so entwickelte sich dieser Handlungsstrang aufgrund dieser Wendung endlich mal interessant weiter.

Demgegenüber steht die Story auf der Erde. Dort muss sich die Generalsekretärin der UN, Chrisjen Avasarala, ja in Kürze in der Wahl ihrer Herausforderin Nancy Gao stellen. Momentan finde ich diesen Handlungsstrang leider noch nicht so prickelnd, was auch daran liegen mag, dass wir zu wenig darüber wissen, was genau Gao denn so Schlimmes vor hätte, bzw. was der Erde, oder gar dem ganzen Sonnensystem drohen würde, wenn sie die Wahl gewönne. Und so zeigt sich letztendlich auch bei "Dunkle Vorahnung" das bislang aus der Staffel gewohnte Bild, nämlich, dass alles auf Ilus/Neuterra mit Abstand am interessantesten ist. Wobei selbst diese Storyline im Vergleich zu den ersten beiden Folgen ein bisschen Federn lassen musste. Nicht, dass das rund um die von Holden unbeabsichtigt aktivierten Maschinen uninteressant wäre. Ich bin vor allem schon gespannt, ob sich seine Entscheidung, eine von ihnen mit Hilfe des Torpedos zu zerstören, als richtig herausstellen wird, oder er vielmehr dadurch eine noch größere Katastrophe ausgelöst hat. Offen ist auch nach wie vor die Frage, was genau diese Maschinen vorhaben, und warum Miller ihn dazu anleitete, diese zu aktivieren. Allerdings fehlten mir diesmal die ganz großen Höhepunkte, wie eben ihre Ankunft auf dem Planeten, oder auch die interessanten Szenen in der Konstruktion aus der letzten Folge. Zumal ich da und dort auch den Eindruck habe, dass sich einzelne Handlungsstränge schon ein bisschen ziehen; nicht zuletzt den Konflikt zwischen den Siedlern und der RCE. Auch hier wieder: Ich bin mir sicher, dass das alles auf ein großes, spannendes Finale zusteuert. Aber vielleicht ist genau dies das Problem: Man ahnt irgendwie, dass in vielen Handlungssträngen gerade in erster Linie spätere Entwicklungen vorbereitet bzw. auf einen großen Höhepunkt hingearbeitet wird – während das Geschehen für sich genommen momentan zwar durchaus kurzweilig, aber halt eben nicht übermäßig mitreißend ist.

Fazit: Episodenbild (c) SyFy Auch "Dunkle Vorahnung" war wieder gut, konnte in meinen Augen aber mit den ersten bieden Folgen nicht mehr ganz mithalten. Zwar fand ich die Bobbie-Handlung auf dem Mars hier zwar sogar besser und interessanter als dort, dafür fehlte es mir in der Storyline auf Ilus an den ganz großen, markanten Höhepunkten. Ich finde zudem, dass man vor allem auch der vierten Staffel stark anmerkt, auf einem Roman zu basieren – und momentan scheinen wir uns eben in der "Tischlein deck dich"-Phase zu befinden. Sprich, das steuert alles unverkennbar auf ein großes, hoffentlich dramatisches Finale zu, aber irgendwie bekomme ich halt zunehmend das Gefühl, dass bis dahin jetzt vergleichsweise wenig Wichtiges passieren wird. Was insofern ein bisschen ein Problem ist, als Papier nun mal eben doch geduldiger ist, als der Fernsehschirm. Nun will ich mich nicht zu sehr darüber beschweren, da ich diese langsame, tiefgehende Erzählweise ja eigentlich sehr positiv finde, und nicht zuletzt die besagten Höhepunkte nach einer solchen, gewissenhaften Vorarbeit natürlich auch viel stärker wirken. Dafür nehme ich letztendlich auch diese Zwischenfolgen gerne in Kauf. Trotzdem fallen diese halt im direkten Vergleich doch ein bisschen ab.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 Amazon Prime)








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