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SeaQuest DSV - 3x12: Die Sklavenkolonie Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Universal

Originaltitel: Reunion
Episodennummer: 3x12
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 28. Januar 1996
Erstausstrahlung D: 29. Dezember 1996
Drehbuch: Carleton Eastlake
Regie: Anson Williams
Hauptdarsteller: Michael Ironside als Captain Oliver Hudson, Jonathan Brandis als Ensign Lucas Wolenczak, Don Franklin als Commander Jonathan Ford, Edward Kerr als Lt. James Brody, Michael DeLuise als Petty Officer Tony Piccolo, Ted Raimi als Lt. j.g. Timothy O'Neill, Kathy Evison als Lt. J.G. Lonnie Henderson, Elise Neal als Lt. J.J. Fredricks, Peter DeLuise als Dagwood.
Gastdarsteller: Dennis Christopher als Ambassador Dillington, John H. Brennan als Jason Pardee, Ralph Wilcox als Mason Freeman, James Ritz als Jeremiah, Gil Lazier als Professor Kaplan, George Wilson als Admiral u.a.


Kurzinhalt: Die SeaQuest stattet der Tartarus-Kolonie ab, die in Kürze der UEO beitreten soll. Die Kolonie setzt verurteilte Verbrecher als kostenlose Arbeitskräfte ein, darunter u.a. auch den Deon-Vertrauten Mason Freeman, mit dem die Crew zuvor schon mehrmals aneinandergeraten ist. Doch auch ein früherer Ex-Freund von Lonnie Henderson befindet sich unter den Gefangenen. Jason Pardee behauptet, unschuldig zu sein, und dass die Tartarus-Kolonie Anklagepunkte erfinden und die Prozesse beeinflussen würde, damit ihnen die Arbeitskräfte nicht ausgehen. Als Lonnie den Botschafter der Kolonie mit den Vorwürfen konfrontiert, wird sie von Lieutenant Ford zurechtgewiesen. Kurz darauf gelingt es einigen der Gefangenen, mit einem Shuttle zu fliegen, und zur Osiris-Station zu gelangen, deren Besatzung sie als Geiseln nehmen. Lonnie und Lucas sollen mit einem kleinen U-Boot hinüberfahren, um die Geiseln medizinisch zu versorgen – doch dies stellt sich als Falle heraus, um zwei weitere prominente Geiseln zu erhalten. Captain Hudson bleibt keine andere Wahl, als einen Angriff anzuordnen – auch wenn er mit dieser Befreiungsaktion das Leben der Geiseln aufs Spiel setzt…

Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) 20th Century Fox "Die Sklavenkolonie" ist leider eine ziemlich unbemerkenswerte Folge, die mir wohl nicht lange in Erinnerung bleiben wird. Positiv sticht in erster Linie die Offenbarung hervor, dass Lonnies Ex Jason doch nicht das Unschuldslamm ist, wie von ihr gedacht. Wirklich überraschend war dies zwar insofern nicht, als ich mich über ihre bestimmende Aussage zuvor, sie kenne ihn und er würde so etwas nie tun, insofern gewundert habe, als in der Zwischenzeit ja mehr als zehn Jahre vergangen sind (schon allein aufgrund der Tatsache, dass die SeaQuest-Crew ja quasi in die Zukunft gesprungen ist). Und, ganz ehrlich: Ich schätze alle meine Freunde, aber falls zu einem von ihnen aus welchen Gründen der Kontakt abbrechen würde, würde ich Jahre später nicht mehr meine Hand für sie ins Feuer legen, sorry. Immerhin sind zehn Jahre eine lange Zeit, in der sich viel verändern kann. Doch auch wenn es für mich jetzt nicht gerade ein ähnlicher Schock war wie für Lonnie, war der Moment, wo sie keine andere Wahl hat, als ihn zu erschießen, trotzdem hart – und für mich auch ganz klar der Höhepunkt der Folge.

Davon abgesehen war "Die Sklavenkolonie" aber leider eine wenig berauschende Angelegenheit. Dabei hätte die Idee rund um die Tartarus-Kolonie, die Verbrecher als Sklaven einsetzt, ja durchaus Potential geboten. Leider aber verwässert man durch den bekannten Widersacher und Mörder Mason Freeman, sowie in weiterer Folge eben die wenig überraschende Offenbarung im Hinblick auf Jason, die dahinterstehende kritische Aussage wieder. Etwas verkrampft erschien mir auch der Konflikt und in weiterer Folge die Trennung zwischen Lonnie und Jonathan. "Buhuhu, jemand mit dem ich vor über zehn Jahren mal zusammen war hat ein Verbrechen begangen, ich habe ganz offensichtlich eine furchtbar schlechte Menschenkenntnis und traue mir jetzt selber nicht mehr über den Weg, was wenn du in Wahrheit ein Serienkiller bist, und ich merke es nur nicht?" Geh bitte. Generell war die Episode, trotz der Geiselnahme, nur leidlich spannend. Gut fand ich allerdings, dass sich der anfänglich sehr antagonistisch auftretende Botschafter in weiterer Folge als doch nicht so böse herausstellen durfte. Und das Freeman am Ende wieder ein freier Mann ist, hätte viel Potential für weitere spannende Konfrontationen mit ihm geboten – wenn die Serie nicht eine Folge später abgesetzt worden wäre. Dennoch war die Szene, wo er Kumbaya-singend in den Sonnenuntergang reitet (sinnbildlich gesprochen), ganz nett. Insgesamt muss ich "Die Sklavenkolonie" aber zu den schwächeren Folgen der dritten Staffel – bzw. auch der kompletten Serie – zählen.

Fazit: Episodenbild (c) 20th Century Fox Die Szene, wo Lonnie Henderson ihren Ex Jason erschießen muss, war wirklich stark. Der Rest der Episode entlockte mir allerdings maximal ein Achselzucken, und war furchtbar unauffällig. Dabei wäre die Grundidee nicht einmal schlecht gewesen – wurde aber leider in weiterer Folge durch die Schuldigen Freeman und Pardee verwässert. Die Szene am Ende, wenn es Mason neuerlich gelungen ist, sich dem Griff der SeaQuest-Crew zu entziehen, und als freier Mann von dannen zieht, hätte zwar die Chance für weitere spannende Aufeinandertreffen geboten – aufgrund der Absetzung der Serie wurde jedoch auch daraus nichts mehr, weshalb ich auch das kaum als Pluspunkt verbuchen kann. Und anderes, insbesondere die mit Jonathan wegen dieser Erfahrung Schluss machende Lonnie, fand ich generell eher doof. Die mangelnde Spannung sorgt dann endgültig dafür, dass "Die Sklavenkolonie" über eine unterdurchschnittliche Wertung nicht hinauskommt.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1995 Universal Television)







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