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Star Wars: Verurteilung Drucken E-Mail
Zäh, zäher, "Verurteilung" Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 08 Dezember 2019
 
Titel: "Das Verhängnis der Jedi-Ritter 7: Verurteilung"
Originaltitel: "Fate of the Jedi: Conviction"
Bewertung:
Autor: Aaron Allston
Übersetzung: Andreas Kasprzak
Umfang: 512 Seiten
Verlag: Blanvalet (D), Del Rey (E)
Veröffentlicht: 14. November 2011 (D), 24. Mai 2011 (E)
ISBN: 978-3-442-26681-5
Buch kaufen: Taschenbuch (D), Kindle (D), Taschenbuch (E), Kindle (E)
 

Kurzinhalt: Nachdem die psychotischen Jedi scheinbar geheilt wurden, weckt der Jedi-Rat auch Valin und Jysella Horn aus dem Carbonit auf. Da jedoch Abeloth zwar geschwächt, aber nach wie vor am Leben ist, geraten sie unmittelbar darauf wieder unter ihren Einfluss, und sind davon überzeugt, dass alle in ihrer Umgebung durch Doppelgänger ersetzt wurden. Auf ihrer Suche nach Abeloth verschlägt es Luke, Ben und Vestara indes nach Nam Chorios – jenem Planeten, wo Luke einst Callista, vermeintlich für immer, Lebewohl gesagt hat, und auf dem der Einsatz der Macht schreckliche Unwetter verursacht. Dort hofft er, eine Technik zu erlernen, die ihm im Kampf gegen Abeloth helfen soll. Vestara kontaktiert indes heimlich die anderen Sith, um sie nach Nam Chorios zu führen – nicht ahnen, dass Luke genau darauf gehofft und gewartet hat. Han und Leia fliegen indes mit ihrer Enkeltochter Allana nach Klatooine, wo sie beim Sklavenaufstand zwischen den Parteien vermitteln wollen. Auch Tenel Ka besucht den Planeten, um die Verhandlungen zu unterstützten. Doch nach ihrer Ankunft erhält Allana eine schreckliche Machtvision, wie ihre Mutter bei einem Attentat stirbt. Auf Coruscant geht indes der Prozess gegen Tahiri in die entscheidende Phase. Der Jedi-Rat beschließt indes, nun endlich offensiv gegen Staatschefin Daala vorzugehen, und sie mit Gewalt ihres Amtes zu entheben…

Review: Irgendwie beginnen sich die Romane immer mehr zu ähneln. Zwischen den AutorInnen mag es vom Stil her noch Unterschiede geben, ansonsten aber ist es irgendwie zuletzt immer das Gleiche. Zwar war bei "Verurteilung" doch wieder so einiges los, und sorgten die vielen verschiedenen Handlungsorte für Abwechslung. Zudem ist der Roman grundsätzlich nicht schlecht geschrieben (wenn mir auch Allstons Schreibstil halt einfach nicht liegt), und gab es vor allem zum Ende hin noch ein paar gelungene Momente (wie z.B., wenn Leia endlich wieder einmal als Jedi-Ritterin aktiv ist, und sich im Kampf mit einem Sith messen darf). Im Vergleich zu den letzten beiden, verhältnismäßig gelungenen Romanen der Reihe (deren größter Fan ich einfach nicht mehr werde; aus meiner Sicht hat der Verlag hier und bei "Wächter der Macht" mit dem bestehen auf eine neunteilige Saga, statt einfach nur einer Trilogie – im verzweifelten Versuch, dem Erfolg der "Das Erbe der Jedi-Ritter"-Reihe hinterherzuhecheln, weder den AutorInnen noch den Fans einen Gefallen getan) empfand ich "Verurteilung" leider wieder als schwächer. Hauptverantwortlich dafür waren aus meiner Sicht einerseits die schleppende Erzählweise, sowie die mich leider nicht wirklich ansprechende Handlung, die ich wenig interessant oder gar spannend fand. Beides führte dazu, dass ich mich bei "Verurteilung" wieder ziemlich langweilte, und ihn stellenweise sogar richtiggehend als mühsam empfand. Es hilft auch nicht, dass ich einfach kein großer Fan von Aaron Allstons Schreibstil bin, und das wohl auch nicht mehr werde. Mir liegt sein Humor einfach überhaupt nicht, weshalb all diese auflockernd gedachten Witzchen die gewünschte Wirkung bei mir völlig verfehlten, und mich vielmehr eher nervten. Egal, ob wir hier bei den Dialogen und/oder Sticheleien zwischen den Figuren sind, oder so lächerlichen Einlagen, wie dass Boba Fett Daala in einem schlechten Boba Fett-Kostüm aus dem Gefängnis holt, um den Verdacht von sich abzulenken. Haha, wie lustig – nicht.

So schön ich es grundsätzlich auch finde, wenn man früher im Zuge des Expanded Universe etablierte Orte noch einmal besucht, aber "Planet des Zwielichts" war halt leider noch nie mein Lieblingsroman, und obwohl ich ihn erst vor rund eineinhalb Jahren gelesen habe, war mit mittlerweile so gut wie gar nichts mehr davon in Erinnerung, weshalb "Verurteilung" auch diese Stärke nicht ausspielen konnte. Generell hat sich die Handlung rund um Luke und Ben auf Nam Chorios irgendwie sehr gezogen. Einzig das Finale machte dann Spaß, und bot für Callista endlich einen netten Abschluss (allerdings habe ich das auch schon bei "Die Verbündeten" gesagt; mal schauen, ob es diesmal dabei bleibt). Alles rund um die Mission von Leia und Han auf Klatooine wirkte auf mich wiederum stark nach Beschäftigungstherapie, um ihnen auch irgendetwas halbwegs Sinnvolles zu tun zu geben. Der Prozess auf Coruscant wiederum litt darunter, dass mir Tahiri leider doch eher egal fand, und ich zudem – nicht zuletzt auch aufgrund des Titels – den Ausgang der Verhandlung sehr vorhersehbar fand. Wobei ich Eramuths Vorgangsweise auch sehr seltsam fand, als er einfach keine entlastenden Beweise vorbringt, und auch auf ein Schlussplädoyer verzichtet. Wie das generell ein bisschen konstruiert war, dass Tahiri letztendlich – diesen Eindruck gab mir "Verurteilung" zumindest – nur wegen des Putschs der Jedi schuldig gesprochen wird. Womit wir beim letzten wesentlichen Handlungsstrang angelangt wären. Dort schaffte Aaron Allston das Kunststück, dass ich auf keiner der beiden Seiten war. Mit Daala kann ich ja grundsätzlich nicht viel anfangen (und es erscheint mir nach wie vor konstruiert, dass die Allianz sie zur Staatschefin wählen würde), das Vorgehen der Jedi erschien mir aber trotzdem auch nicht sonderlich klug, und erinnerte – wohl bewusst – an "Die Rache der Sith". Nur, dass sie dort halt gegen einen Sith vorgegangen sind, der zudem zu diesem Zeitpunkt schon die Macht im Senat an sich gerissen hatte. Daalas Vorgehen ist zwar ebenfalls nicht ohne (und man fragt sich als Leser, warum da der Rest der Allianz, mit Ausnahme der Jedi, scheinbar widerspruchslos zuschaut), davon aber halt trotzdem noch weit entfernt. Was den Jedi-Rat in keinem sonderlich guten Licht erscheinen lässt.

Fazit: "Verurteilung" fand ich leider überwiegend langweilig. Ich fand keinen der Handlungsstränge sonderlich spannend und/oder interessant, und bin vor allem auch der Ansicht, dass sich Allston hier viel zu viel Zeit bzw. Seiten genommen hat, um die Geschichte zu erzählen. Das Ergebnis ist ein doch eher zäher und mühsamer Roman, der zwar grundsätzlich nicht schlecht geschrieben ist, und einzelne gelungene Momente hatte – aber das allein hilft halt nicht viel, wenn man mit der Story an sich nicht viel anfangen kann, sich manches davon wie Beschäftigungstherapie anfühlte, und man vor allem auch, so wie ich, kein Freund von Allstons Humor ist, und die betreffenden Einlagen bestenfalls bemüht und schlimmstenfalls nervig findet. Mal schauen, ob es mit Golden und Denning wieder aufwärts geht.

Bewertung: 1.5/5 Punkten
Christian Siegel





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