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Stranger Things - 3x05: Die Armee Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: The Flayed
Episodennummer: 3x05
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 04. Juli 2019 (Netflix)
Drehbuch: Paul Dichter
Regie: Uta Briesewitz
Hauptdarsteller: Winona Ryder als Joyce Byers, David Harbour als Jim Hopper, Finn Wolfhard als Mike Wheeler, Millie Bobby Brown als Eleven, Gaten Matarazzo als Dustin Henderson, Caleb McLaughlin als Lucas Sinclair, Noah Schnapp als Will Byers, Sadie Sink als Max Mayfield, Natalia Dyer als Nancy Wheeler, Charlie Heaton als Jonathan Byers, Joe Keery als Steve Harrington, Dacre Montgomery als Billy Hargrove, Maya Hawke als Robin Buckleyn.
Gastdarsteller: Priah Ferguson als Erica Sinclair, Cara Buono als Karen Wheeler, Jake Busey als Bruce Lowe, Andrey Ivchenko als Grigori, Alec Utgoff als Alexei, Brett Gelman als Murray Bauman, Peggy Miley als Mrs. Driscoll, Michael Park als Tom Holloway, Francesca Reale als Heather Holloway u.a.

Kurzinhalt: An jener Adresse, die ihnen von Bürgermeister Kline genannt wurde, stoßen Joyce und Hopper auf eine kleine russische Basis im Keller, in der einige Wissenschaftler untergebracht wurden. Doch der russische Agent Grigori hat sie dorthin verfolgt, und greift sie an. Zusammen mit einem der Wissenschaftler, Alexei, gelingt ihnen mit knapper Not die Flucht. Nun brauchen sie allerdings dringend einen Übersetzer, um sich mit Alexei, der sich nur in gebrochenem Englisch gerade noch so verständigen kann, eine vernünftige Unterhaltung zu führen. Sie bringen ihn daraufhin zu Murray Bauman – der jedoch über ihren Besuch alles andere als erfreut ist. Währenddessen ist der Aufzug, in den sich Dustin, Steve, Robin und Erica geschlichen haben, im Untergeschoss angekommen. Wie sich zeigt, befindet sich direkt unter der Starcourt Mall ein kilometerlanger Gang, der zu jener geheimen russischen Basis führt, wo man versucht, ein Tor in die Schattenwelt zu öffnen. Nancy und Jonathan treffen sich indes mit den anderen Kindern rund um El, und erkennen, dass der von ihnen untersuchte Fall der Ratten mit deren Entdeckung rund um Billy und die vom Gedankenschinder besessenen zusammenhängt. Um mehr darüber hinauszufinden, wollen sie Mrs. Driscoll im Krankenhaus besuchen…


Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) Netflix Bisher konnte ich mit der Joyce/Hopper-Storyline – die noch dazu mit Hoppers Eifersuchtsanfall und Einmischung in die Beziehung zwischen El und Mike alles andere als vielversprechend begann (ein Charaktermord, von dem sich die Figur für mich immer noch nicht ganz erholt hat) – ja noch nicht sonderlich viel anfangen. Mit "Die Armee" hat sich dies aber nun insofern geändert, als sich der russische Agent hier als ziemlich eindeutiger Terminator-Verschnitt entpuppt – angefangen bei seinem ganzen, kalten Auftreten, über Frisur und Kleidung, seine Zielstrebigkeit und Unerbittlichkeit, bis hin zu einzelnen Einstellungen, die direkt aus einem "Terminator"-Film stammen könnte (wie z.B., wenn er die Maschinenpistole in Richtung des Autos abfeuert); eine Hommage, die ich sehr gelungen fand. Aber auch die Szenen danach, mit Joyce, Hopper und Alexei auf der Flucht, konnten mir gefallen – was in erster Linie am amüsant-sympathischen Alexei lag. Ob ich die Rückkehr von Murray unbedingt gebraucht habe, da bin ich mir zwar nicht ganz sicher, aber zumindest die Szene, wo Joyce ihm ordentlich die Meinung geigt, war gelungen. Jedenfalls fand ich es schön, dass es bei "Die Armee" in diesem Handlungsstrang, nach der anfänglichen Flaute, wieder aufwärts ging.

Ein weiterer Pluspunkt ist sicherlich auch, dass hier nun die typische (und bislang in jeder Staffel zelebrierte) Wiedervereinigung aller Figuren langsam beginnt, mit Nancy und Jonathan, die sich den Kindern rund um Eleven anschließen, und quasi Notizen vergleichen. Der Besuch bei Heather war zwar noch nicht ganz so prickelnd und/oder mitreißend. Zudem finde ich, dass es nicht an Nancy war, sich zu entschuldigen, sondern vielmehr an Jonathan. Dafür drehte dieser Handlungsstrang am Ende mit dem Angriff im Krankenhaus (wo es mit dem Blob-artigen Monster eine nette Anspielung auf einen weiteren 80er-Jahre-Klassiker – wenn dieser auch ein Remake eines Films aus den 50ern war – gab) aber noch einmal so richtig auf. Das war wirklich sehr spannend und stimmungsvoll umgesetzt. Insgesamt hat mir bei "Die Armee" aber wohl alles rund um die vier im Tunnel unter der Starcourt Mall am besten gefallen. Ok, zugegeben, dass sie nicht gleich zu Beginn entdeckt wurden und ihnen dann die ganze Zeit nur diese eine Wache begegnet, erfordert schon, dass man was Logik betrifft ordentlich ein Auge zudrückt. Wie auch, dass es keinerlei Überwachung in diesen Tunneln geben soll und man sie somit schon wesentlich früher entdeckt. Stattdessen gelingt es ihnen relativ unbehindert, einfach so in die unterirdische Basis zu spazieren (und, schon klar, grundsätzlich ist natürlich schon der Zugang gut geschützt, und sollte sich damit von vornherein niemand der dort nichts verloren hat nach unten verirren, aber – come on!). Aber einerseits war der Tunnel optisch cool gemacht, vor allem aber gefiel mir das Zusammenspiel zwischen Dustin, Steve, Robin und Erica, wobei vor allem letztere wieder für einige Lacher sorgt. Und generell war das irgendwie jener Handlungsstrang, der am kontantesten war, und von Anfang bis Ende gute Unterhaltung bot.

Fazit: Episodenbild (c) Netflix "Die Armee" konnte mir ganz gut gefallen. Besonders gut fand ich alles rund um die Gruppe im unterirdischen Tunnel. Zwar erforderte das teilweise einiges an "willing suspension of disbelief", bot aber dafür von Anfang bis Ende gute Unterhaltung. Die anderen Handlungsstränge schwankten hingegen ein bisschen. Bei Joyce und Hopper fand ich vor allem den Anfang nett, einerseits dank der netten Terminator-Hommage mit dem russischen Agenten, und andererseits den vor allem zu Beginn noch sehr amüsanten Szenen rund um Alexei (wie der Besuch im 7 Eleven). Nachdem sie dann Murray erreichten, gab es zwar auch noch den einen oder anderen Moment, insgesamt bin ich mir aber nicht ganz sicher, ob ich dessen Rückkehr unbedingt gebraucht habe. Alles rund um Eleven und die anderen profitiert wiederum in erster Linie davon, dass hier mit Nancy und Jonathan langsam die für "Stranger Things" so typische Komprimierung der Figuren/Handlungsstränge beginnt, sowie vor allem vom packenden Finale im Krankenhaus (inklusive "Blob"-Hommage) – während mich der Weg dorthin erstmal nur bedingt mitreißen konnte. Einzelne Fragen bleiben zwar noch offen (wie z.B. wie der Mind Flayer die titelspendende Armee in Besitz nehmen konnte, wenn die Russen doch gerade erst dabei sind, das Portal zu öffnen), insgesamt konnte mich "Die Armee" aber wieder gut unterhalten.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 Netflix)







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