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From the Earth to the Moon - 1x07: Ein bisschen Spaß muss sein Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) FOX

Originaltitel: That's All There Is
Episodennummer: 1x07
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 26. April 1998
Erstausstrahlung D: 04. Oktober 1998 (Premiere)
Drehbuch: Paul McCudden, Erik Bork & Tom Hanks
Regie: John Turteltaub
Besetzung: Tom Hanks als Host, Jeff Breslauer als Technician, David Clyde Carr als Gerry Griffin, George Colangelo als 'Buck' Willoughby, Dave Foley als Alan Bean, Jim Leavy als C.C. Williams, Ben Marley als Roger Chaffee, Paul McCrane als Pete Conrad, Geoffrey Nauffts als Ed Gibson, Mike Pniewski als Flight Surgeon, Shawn Pyfrom als Ten Year Old Boy, Gary Rorman als Geologist, Lane Smith als Emmett Seaborn, John Travis als John Aaron, Tom Verica als Dick Gordon u.a.

Kurzinhalt: Nachdem die Astronauten Neil Armstrong, Edwin "Buzz" Aldrin und Michael Collins Geschichte geschrieben haben, steht wenige Monate später mit dem Flug von Apollo 12 die nächste Mondlandung an. Das Interesse der Bevölkerung ist nach der erfolgreichen Apollo 11-Mission doch eher überschaubar – was jedoch den Astronauten Pete Conrad, Dick Gordon und Al Bean gar nicht mal so unrecht ist. Diese sind nämlich von vornherein eine deutlich lockerere Truppe – und ohne das Auge der Öffentlichkeit, welches jeden ihrer Schritte beäugt, ist es deutlich leichter, auf der Mission ein bisschen Spaß zu haben. Vor allem aber sind die drei seitdem sie für den Apollo 12-Flug ausgewählt wurden zu den besten Freunden geworden. Was macht es da schon, wenn die Mission nicht reibungslos verläuft, und z.B. die extra mitgebrachte Farbkamera partout nicht funktionieren will? Von solchen Rückschlägen werden sich Pete und Al bei ihrer begrenzten Zeit auf dem Mond den Spaß nicht verderben lassen…


Review: Episodenbild (c) FOX "Ein bisschen Spaß muss sein" folgt – wie der deutsche Titel schon verrät – wieder dem Muster der Serie, auf eine doch eher ernste und hochdramatische Episode eine wesentlich lockerere und lustigere folgen zu lassen. Was gerade auch in diesem Fall letztendlich auch nur logisch ist. Immerhin war der Flug von Apollo 11 die historische Mission der Raumfahrt schlechthin. Und im Gegensatz zu Apollo 13 ist der Flug von Apollo 12, sieht man vom Blitzeinschlag beim Start (der jedoch letztendlich ohne Folgen blieb) sowie ein paar kleineren Pannen (wie z.B. rund um die Kamera auf der Mondoberfläche) abgesehen, doch recht unaufregend und unspektakulär – ja man könnte fast sagen, routinemäßig – verlaufen. Was natürlich nicht heißt, dass die Mission an sich unwichtig war. Nachdem Armstrong und Aldrin grundsätzlich bewiesen haben, dass es möglich ist, einen Menschen auf den Mond zu bringen, konnten Conrad und Bean nun wesentlich mehr Zeit auf der Mondoberfläche verbringen, und bei immerhin zwei vierstündigen EVAs Gesteinsproben sammeln und noch ein paar andere kleinere Experimente durchführen. Vor allem aber war, nachdem Apollo 11 ja doch nicht ganz dort gelandet ist wo sie eigentlich sollten/wollten, es wichtig, mit einer Punktlandung naher einer früheren Surveyor-Raumsonde zu zeigen, das zielgenaue Landungen auf dem Mond möglich sind.

Rein wissenschaftlich gesehen war Apollo 12 somit wohl die wichtigere und wertvollere Mission. Zugleich ist aber halt auch verständlich (wenn auch nichtsdestotrotz bedauerlich), dass das öffentliche Interesse bei dieser "TV-Wiederholung", wie Al Bean es in seinem (fiktiven) Voice Over-Kommentar in der Folge ausdrückt, überschaubar war. Insofern macht es auch Sinn, eine grundsätzlich relativ unaufregend verlaufende Mission durch einen wesentlich amüsanteren Grundton aufzulockern. Und eben darin liegt dann auch die große Stärke von "Ein bisschen Spaß muss sein". Wie gerade erwähnt liefert Al Bean hierfür den Voice Over-Kommentar, und steht generell in erster Linie dieser damalige Jungspund, der eigentlich fürs SkyLab-Projekt gearbeitet hat im Mittelpunkt – und hierbei in erster Linie die Freundschaft zu seinen beiden Astronauten-Kollegen Pete Conrad und Dick Gordon. Es ist eben dieses Gespann, das die Mission zu so einem Vergnügen macht. Ohne auch nur irgendetwas gegen Armstrong, Aldrin und Collins sagen zu wollen, wo der Druck halt ganz einfach auch wesentlich höher war, aber bei Apollo 12 – zumindest so wie's hier geschildert wurde – hat man echt das Gefühl, hier wurden drei Freunde zusammen ins All geschossen – fast so, als würde es sich um einen Männertrip oder einen Junggesellenabschied handeln, nur dass sie dieser hier statt nach Las Vegas oder sonst wo vielmehr auf den Mond führte. Dementsprechend machte es wirklich Spaß, ihnen auf dieser Reise zuzuschauen. Einen großen Anteil daran haben sicherlich auch die Darsteller Dave Foley, Paul McCrane und Tom Verica, denen es sehr überzeugend gelingt, die Freundschaft ihrer Figuren zu vermitteln. Klar, mit den ganz großen, dramatischen Highlights der Serie kann dieser lockere Erzählung, die zudem mit gerade mal 45 Minuten recht kurz ausgefallen ist, nicht mithalten. Gute Unterhaltung bietet "Ein bisschen Spaß muss sein" aber allemal.

Fazit: Episodenbild (c) FOX Bei "Ein bisschen Spaß muss sein" ist der deutsche Titel Programm: Nach der hochdramatischen Episode zuvor, die sich um die historische Mission von Apollo 11 drehte, geht es hier nun wieder deutlich lockerer und lustiger zu. Hauptverantwortlich dafür ist nicht zuletzt das Gespann Bean/Conrad/Gordon, die sich hier als dickste Freunde offenbaren, die halt einfach zusammen ein außergewöhnliches Abenteuer erleben. Zudem darf Al Bean, aus dessen Sicht die Episode überwiegend geschildert ist, das Geschehen teils (selbst-)ironisch kommentieren. Und auch so manches – damals wohl eher peinliches und unangenehmes – Missgeschick wie z.B. rund um die Kamera auf dem Mond trägt zum Unterhaltungswert der Episode bei. Diese kann zwar das Spannung und Dramatik nicht mit den absoluten Höhepunkten der Serie mitwirken, hat aber bei allem Humor mit Al Beans abschließendem Kommentar doch noch eine wichtige Message parat: Denn wichtiger als das, was wir erleben, ist vielmehr, mit wem wir es erleben.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1998 HBO)







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