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24: Legacy - 1x06: 17:00 – 18:00 Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) FOX

Originaltitel: 5:00 P.M. - 6:00 P.M.
Episodennummer: 1x06
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 06. März 2017
Erstausstrahlung D: 136. März 2017 (Sky)
Drehbuch: David Fury
Regie: Jon Cassark
Hauptdarsteller: Corey Hawkins als Eric Carter, Miranda Otto als Rebecca Ingram, Anna Diop als Nicole Carter, Teddy Sears als Keith Mullins, Ashley Thomas als Isaac Carter, Dan Bucatinsky als Andy Shalowitz, Coral Peña als Mariana Stiles, Charlie Hofheimer als Ben Grimes, Sheila Vand als Nilaa Mizrani, Raphael Acloque als Jadalla Bin-Khalid, Gerald McRaney als Henry Donovan, Jimmy Smits als Senator John Donovan.
Gastdarsteller: Kevin Christy als David Harris, Bailey Chase als Thomas Locke, Kathryn Prescott als Amira Dudayev, Themo Melikidze als Khasan Dudayev, Laith Nakli als Kusuma, Ivo Nandi als Mikail Dudayev, James DuMont als Jenkins, James Moses Black als Donald Simms, Peter Karas als Salim, Zeeko Zaki als Hamid, Michael Aaron Milligan als Theo, Drew Sheer als TAC Agent u.a.

Kurzinhalt: Auf Gabriels Laptop findet das Einsatzteam die gefälschten Ausweise, mit denen es der Terroristengruppe rund um Jadalla Bin-Khalid gelang, in die USA einzureisen. Dabei ist bei allen die gleiche Adresse angeführt. Sofort macht sich das Einsatzteam – dem Eric nun offiziell ebenfalls angehört – auf den Weg, um sie zu stellen. Doch durch einen Newsbericht im Fernsehen im Hinblick auf die Schießerei bei Gabriel werden die Terroristen vorgewarnt, dass ihr Versteck auffliegen könnte. Währenddessen kommt David – jener Lehrer, den Amira bezirzt hat, um die Bombe für sie zu bauen – bei den Dudayevs an. Schnell bemerkt er, dass Amira zunehmend Zweifel ob des bevorstehenden Anschlags bekommt. Durch sein Eingreifen erreicht er jedoch schließlich genau das Gegenteil von dem, was er beabsichtigte. Und so bricht Amira mit dem Lastwagen voller Sprengladungen in Richtung George Washington-Brücke auf…


Review: Episodenbild (c) FOX "Es war die beste aller Zeiten, es war die schlechteste aller Zeiten" – so in etwa sieht mein Fazit aus (also zumindest, soweit es "Legacy" bislang betrifft; weil von sowohl den besten als auch den schlechtesten "24"-Folgen ist die sechste Episode dann doch weit entfernt). Für die sechste (und siebte) Folge wurde "24"-Veteran Jon Cassar zurückgeholt, was eine besonders wichtige Folge versprach (und ehrlich, Zeit war's, stehen wir doch mittlerweile bei der Hälfte). Ein Versprechen, dass nach der noch wenig mitreißenden und/oder spektakulären ersten halben Stunde mit dem packenden Finale auf der George Washington-Brücke dann doch noch eingelöst wurde. Zugegeben, etwas blöd hat sich der Brückenwächter schon angestellt, und insgesamt war es jetzt keine Überraschung, dass auf das vermeintliche Aufatmen dann doch noch die Watschn kommt. Sollten sie beabsichtigt haben, den Zuschauer damit zu schockieren, ist dies zumindest in meinem Fall nicht gelungen. Aber es sorgte doch für einen mitreißenden und auch ansatzweise spektakulären Ausklang.

Der Rest der Folge war hingegen bestenfalls belanglos, und schlimmstenfalls zum Haare raufen. Mit am schlimmsten fand ich dabei die Wendung am Ende, wo Erics Frau und Bruder entführt werden. Einerseits, weil diese Idee mittlerweile selbst bei "24" schon enorm abgedroschen ist (und damit auch wieder meinen Eindruck eines lieb- und einfallslosen Abklatschs verstärkt), und andererseits, weil es noch dazu insofern nicht einmal funktioniert, als mich Eric, Nicole und Isaac einfach (noch?) nicht interessieren. In der ersten Staffel der Original-Serie ist es mit wenigen eröffnenden Szenen bei den Bauers zu Hause gelungen, die wichtigsten Informationen rund um die angespannten Familienverhältnisse zu vermitteln, und mich so eine Bindung zu ihnen aufbauen zu lassen. Davon ist man bei "Legacy" bislang leider weit entfernt. Erschwerend kommt nun noch die Frage hinzu, woher die Terroristen denn überhaupt wissen konnten, wo sie die beiden erwischen können; weil ihr Maulwurf Henry sitzt ja bei der CTU fest (und hält nach wie vor seinen Mund). Außer natürlich, es gäbe noch einen Verräter. Letztendlich ist das aber eh noch das geringste Problem an dieser Wendung. Eher hanebüchen-verkrampft fand ich auch den Ablauf rund um die Dudayevs. Viel blöder hätt' sich der Lehrer ja wohl echt nicht anstellen können. Und auch beim Echtzeitkonzept hat man wieder mal ein wenig geschlampt – weil wie es den Terroristen gelingt, binnen einer halben Minute das Equipment zu zerstören und aus ihrem Versteck zu fliehen, lässt wohl selbst David Copperfield vor Neid erblassen. Besonders ärgerlich sind solche Fehler, weil sie zeigen, wie wenig Mühe man sich gibt. Man hätte einfach nur an dieser Stelle eine Werbepause schalten müssen, schon wäre es kein Problem mehr gewesen. Last but not least: Wer gibt auf seinem gefälschten Reisepass die Adresse seines streng geheimen Terroristen-Verstecks an? Das müssen nun echt die dümmsten Terroristen seit "Four Lions" sein.

Fazit: Episodenbild (c) FOX Dass die sechste Episode der Serie wieder besser funktioniert hat, ist in erster Linie dem netten Finale auf der George Washington-Brücke zu verdanken, wo "24: Legacy" endlich wieder Spannung und ein bisschen Schauwerte bot. Der Rest der Folge kam bei mir hingegen bestenfalls mittelmäßig an – wobei sich die Episode leider auch so manchen Tritt ins Fettnäpfchen leistete. Angefangen beim doch ziemlich hanebüchenen Ablauf bei den Dudayevs, über die einfallslose Entführung von Erics Frau und Bruder, bis hin zum wieder mal schlampig umgesetzten Echtzeit-Konzept, als es den Terroristen in weniger als einer Minute gelingt, Reißaus zu nehmen (oder der Anruf von Papa Dudayev binnen weniger Sekunden an den CTU-Chef weitergegeben wird, was allein schon fürs eigentliche Telefonat mit der Polizei zu wenig Zeit war). Und wie man so blöd sein kann, auf gefälschten Reisedokumenten die richtige Adresse des Terroristen-Verstecks anzugeben, frag ich mich auch. All das bestätigt leider meinen Eindruck von "24: Legacy" als lieb- und einfallslosen Abklatsch.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2017 20th Century Fox)







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