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SeaQuest DSV - 3x05: Befehl ist Befehl Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Universal

Originaltitel: Chains of Command
Episodennummer: 3x05
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 01. November 1995
Erstausstrahlung D: 17. November 1996
Drehbuch: Lee Goldberg & William Rabkin
Regie: Anson Williams
Hauptdarsteller: Michael Ironside als Captain Oliver Hudson, Jonathan Brandis als Ensign Lucas Wolenczak, Don Franklin als Commander Jonathan Ford, Edward Kerr als Lt. James Brody, Michael DeLuise als Petty Officer Tony Piccolo, Ted Raimi als Lt. j.g. Timothy O'Neill, Kathy Evison als Lt. J.G. Lonnie Henderson, Elise Neal als Lt. J.J. Fredricks, Peter DeLuise als Dagwood.
Gastdarsteller: Bernie Casey als Admiral Vanalden, Wanda De Jesus als Commander Pamela Lopez, Michael Costello als Secretary General McGath, Andy Stahl als General Stassi, James Crittenden als Commander Daltrey, Leesa Castaneda als Mara, Gary Bristow als Lieutenant Abrams, Peter Paul DeLeo als Soldier u.a.


Kurzinhalt: Von einer geheimen Basis der UEO aus wird ein nicht autorisierter Raketenangriff auf einen makronesischen Stützpunkt gestartet. Die Basis steht unter dem Kommando von Admiral Vanalden – einem früheren Vorgesetzten von Captain Hudson. Vor rund einem Jahr ist die Verbindung zu ihm und seinen Leuten abgebrochen – man befürchtet, dass diese aufgrund der Isolation und der Meerestiefe, in der sich die Basis befindet, wahnsinnig geworden sind. Captain Hudson wird damit beauftragt, zur Basis zu fliegen und zu versuchen, Vanalden und seine Leute zur Vernunft zu bringen. Gelingt dies nicht, soll er sie um jeden Preis aufhalten – denn bei einem weiteren unprovozierten Angriff der UEO droht der dritte Weltkrieg. Captain Hudson gibt daher vor seiner Abreise – wo er von Dagwood und Lucas begleitet wird – den Befehl, die Station auf jeden Fall zu einem vorgegebenen Zeitpunkt zu vernichten. Dann jedoch wird die SeaQuest von makronesischen Streitkräften angegriffen…

Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) 20th Century Fox Ich glaube, bei "Befehl ist Befehl" habe ich es nun endlich kapiert. "SeaQuest" ist ja eindeutig ein "Star Trek"-Abklatsch, und dabei scheint man sich in jeder Staffel an einer anderen Inkarnation der Vorlage angelehnt zu haben. Die erste hatte einen starken TOS-Touch, die zweite erinnerte mehr an TNG, und die dritte jetzt erinnert mit ihrer fortlaufenden Kriegshandlung wiederum stark an DS9 ab Season 3. Nur dass die eigentlich parallel produziert und ausgestrahlt wurde, weshalb es sich in diesem Fall weniger um Inspiration als vielmehr eine interessante, zufällige Parallele handelt. So oder so muss ich einerseits feststellen, die gute alte "SeaQuest"-Zeit wo es nicht in jeder einzelnen Folge um Krieg ging, doch etwas zu vermissen – zugleich aber auch anerkennen, dass "Befehl ist Befehl" die wohl bislang beste Folge der dritten Staffel ist. Dies liegt zu einem wesentlichen Anteil daran, dass ich diesmal beide Handlungsstränge (die noch dazu unmittelbar in Verbindung zueinander standen) gleich spannend fand. Denn die Differenzen an Bord der SeaQuest waren so packend wie nachvollziehbar. Es ist grundsätzlich verständlich, dass es Lt. Brody nach dem Angriff der Makronesen, bei der u.a. Commander Ford verletzt wurde, nach Rache verlangt.

Wie ihm Henderson jedoch begreiflich macht, geht die Mission gegenüber seinem (verletzten) Ego halt nun mal vor. Nicht zuletzt dank ihres Einflusses trifft er dann schließlich die richtige Entscheidung – was sie dann jedoch am Ende zu bereuen beginnt, als er wiederum darauf besteht, ihre Befehle genauestens zu befolgen, und die Raketen pünktlich abzufeuern. Selbst wenn dies bedeutet, dabei den Tod von Hudson, Dagwood und Lucas in Kauf zu nehmen. Jedenfalls: Ähnlich viel gab man Edward Kerr schon lange nicht mehr zu tun. Aber auch Dagwood wird wieder näher beleuchtet. Mit der Kakerlakenszene zu Beginn erinnert man den Zuschauer noch einmal an seine Sanftmütigkeit – was dann seine spätere Entwicklung, als er nachdem er provoziert wurde vor rasender Wut droht, einen Mann umzubringen, umso erschreckender macht. Sowohl erschütternd als auch beruhigend ist dann die Art und Weise, wie geschockt er selbst darauf reagiert – und die abschließende Szene mit Lucas in seinem Quartier ist dann wirklich schön. Im Mittelpunkt steht aber natürlich die Bedrohung durch Admiral Vanalden, der von Genre-Veteran Bernie Casey (u.a. DS9 und B5) ... dargestellt wird. Der Handlungsstrang hatte dabei für mich ein bisschen was von "Apocalypse Now", mit dem verrückt gewordenen Admiral, der aufgehalten werden muss. Jedenfalls fand ich die Figur sehr spannend umgesetzt, und trotz seines Plans, der furchtbare Folgen gehabt hätte, kam ich einerseits nicht umhin, ihm zumindest teilweise recht zu geben (und vor allem seine Offenbarung im Hinblick auf die zuvor von Hudson geretteten Flüchtlinge saß), und andererseits am Ende doch auch ein bisschen mit ihm mitzufühlen. Und auch Captain Hudson profitiert von dieser Folge. Neben dem kriegslüsternen Admiral wirkt er nämlich einerseits gar nicht mal mehr so schlimm, vor allem aber erlaubt ihm die Folge, auch wieder eine andere, wesentlich friedvollere Seite von sich zu zeigen. Als echtes Highlight würde ich "Befehl ist Befehl" zwar noch nicht bezeichnen. Dafür mangelte es trotz der packenden Ausgangssituation (wo ich jedoch nicht umhin kam zu bemerken, dass die Szene mit den fliegenden Raketen aus der Folge "Begegnung mit der Vergangenheit" recycelt wurden) an Spannung, und fand ich zudem das mit dem Zweikampf, an dem Hudson zum Ende hin natürlich teilnehmen musste, etwas gar abgedroschen und klischeehaft. Dennoch zeigt die Trendkurve insgesamt nach oben.

Fazit: Episodenbild (c) 20th Century Fox "Befehl ist Befehl" ist zwar eine ziemlich generische und letztendlich wenig originelle, allerdings zumindest ziemlich effektive "Widersacher der Woche"-Folge, in der es Captain Hudson mit einem früheren Vorgesetzten zu tun bekommt, der wahnsinnig geworden ist und nun den dritten Weltkrieg auslösen will. Ein bisschen hatte das für mich etwas von "Apocalypse Now"; jedenfalls hatte es mir sowohl Bernie Caseys Leistung an sich als auch sein Zusammenspiel mit Michael Ironside angetan. Captain Hudson ist dann auch, neben Dagwood (der hier eine Krise durchleben darf) sowie Brody (der schon lange nicht mehr so viel zu tun bekam wie hier), der große Gewinner der Folge – die zudem davon profitiert, dass ich beide Handlungsstränge (also an Bord der Station, und auf der SeaQuest) gleichermaßen spannend und unterhaltsam fand. Abzüge gibt es jedoch dafür, dass die Story wie erwähnt nicht wirklich originell war, ich die ganz große Spannung vermisste, die Story teilweise etwas vorhersehbar verlief, die nette philosophische Debatte letztendlich erst recht wieder in einem klischeehaften Faustkampf mündete, und man – auch wenn das eher ein Problem der dritten Staffel im allgemeinen denn von "Befehl ist Befehl" im speziellen ist – die Wunder und Mysterien der Unterwasserwelt mittlerweile irgendwie völlig aus den Augen verloren hat. Soweit es die von mir durchaus kritisch beäugte Neuausrichtung der Serie mit der dritten Staffel betrifft, gehört "Befehl ist Befehl" aber zweifellos zu ihren gelungeneren Vertretern.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1995 Universal Television)







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