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Star Wars: Dunkle Flut Drucken E-Mail
Maue Fortsetzung zu "Gegenwind" Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 13 Oktober 2019
 
Titel: "Dunkle Flut"
Originaltitel: "Riptide"
Bewertung:
Autor: Paul S. Kemp
Übersetzung: Andreas Kasprzak & Andreas Kasprzak
Umfang: 3809 Seiten
Verlag: Blanvalet (D), Del Rey (E)
Veröffentlicht: 13. Oktober 2012 (D), 25. Oktober 2011 (E)
ISBN: 978-3-442-26885-6
Buch kaufen: Taschenbuch (D), Kindle (D), Taschenbuch (E), Kindle (E)
 

Kurzinhalt: Zusammen mit Khedryn Faal und seinem neuen Schüler Marr Idi-Shael heftet sich der Jedi-Ritter Jaden Korr auf die Fersen jener Jedi- und Sith-Klone, die aus dem Labor auf dem Mond entkommen sind. Diese benötigen regelmäßig Medikamente, um den Zellzerfall aufzuhalten. Insofern werden sie hellhörig, als sie während ihres Aufenthalts auf Fhost zufällig von einem Überfall auf ein Krankenhaus erfahren. Doch den Klonen, angeführt von Soldat – einem Klon von Jaden Korr selbst – gelingt die Flucht, wobei sie Khedryn Faal gefangen nehmen. Angeführt von der Seherin begeben sich zu einem Ort, wo sie angeblich geheilt werden können. Die Seherin wird von der sogenannten Mutter zu eben diesem gerufen. Doch das vermeintliche Paradies stellt sich vielmehr als Falle einer furchtbaren Entität heraus. Marr und Jaden folgen ihnen bis zu diesem schrecklichen Ort, in der Hoffnung, Khedryn Faal retten zu können. Doch sie sind nicht die einzigen, welche die Klone verfolgen – denn auch Agenten der Sith suchen nach ihnen, um sie für die Pläne ihrer Meister zu rekrutieren…

Review: "Gegenwind" war ja, gerade auch nach der überwiegend enttäuschenden "Wächter der Macht"-Saga, ein nettes kleines Einzelabenteuer, dass mich u.a. mit der netten Idee, die Urzeit des "Star Wars"-Universums mit der Post-OT-Ära zu verknüpfen, der netten Charakterisierung der Hauptfiguren (und ihrer Entwicklung im Verlauf des Romans), sowie der packend beschriebenen Action überzeugen konnte. Von diesen drei Aspekten ist im Nachfolger leider nur mehr letzterer übrig. Denn neuerlich gelingt es Paul S. Kemp, die einzelnen Kämpfe mitreißend zu schildern. Was mir ebenfalls noch gut gefallen konnte, waren der kurze Gastauftritt von Luke Skywalker, sowie die Tatsache, dass es sich bei dem jungen rothaarigen Mädchen offensichtlich um einen Klon von Mara Jade handelt, es Paul S. Kemp aber nicht für notwendig erachtet, den Leser darauf zu stoßen bzw. es im Roman unmittelbar aussprechen zu lassen. Man bemerkt es entweder, oder eben nicht. Und der Twist am Ende war dann ebenfalls ganz nett. Davon abgesehen war "Dunkle Flut" aber leider absolut nichts Besonderes. Mir fehlte der Reiz, der sich aus der Zeitreise des ersten ergab, und was Charaktertiefe betrifft, ist "Dunkle Flut" dem Vorgänger leider ebenfalls deutlich unterlegen. Die Handlung ist zudem recht dünn, und auch nicht wirklich interessant. Nicht zuletzt, als es dem Roman leider auch nie gelang, mich eine Verbindung zu den Klonen spüren zu lassen. Die Bedrohung durch die Sith, und was sie genau mit den Klonen vorhaben (sprich, was es zu vereiteln gilt) blieb zudem sehr vage, weshalb "Dunkle Flut" daraus keine Spannung beziehen konnte. Und dass die Klone von Mutter in eine Falle gelockt werden, war halt auch ziemlich vorhersehbar. Dank des hohen Erzähltempos und der gut beschriebenen Action wurde "Dunkle Flut" zwar zumindest nie übermäßig langweilig. Dem Vorgänger "Gegenwind" ist Paul S. Kemps Fortsetzung aber leider recht deutlich unterlegen.

Fazit: "Dunkle Flut" fehlt leidet einiges von dem, was "Gegenwind" zu so einem gelungenen Einzelabenteuer im "Star Wars"-Universum gemacht hat. Insbesondere die nette Verbindung zweier Ären (durch die Zeitreise) sowie die tiefgehende Charakterisierung habe ich bei der Fortsetzung schmerzlich vermisst. Generell war die Story längst nicht so interessant, vielschichtig und abwechslungsreich, wie beim Vorgänger. Und auch ein Gefühl der Bedrohung wollte sich nie einstellen – nicht zuletzt, als der Plan der neuen Sith bis zuletzt sehr vage blieb, und damit nie so recht klar war, das denn eigentlich genau auf dem Spiel steht. Positiv macht sich in erster Linie die wieder einmal sehr packend beschriebene Action bemerkbar. Aber auch der Gastauftritt von Luke Skywalker hat mich gefreut. Nett auch, dass Paul S. Kemp den Leser nicht mit der Nase auf die Identität des kleinen Mädchens mit den roten Haaren stößt. Und der Twist am Ende hatte dann auch was. Angesichts der abnehmenden Qualität der Mini-Reihe hält sich mein Bedauern darüber, dass "Dunkle Flut" das letzte (Einzel-)Abenteuer von Jaden Korr bleiben sollte, aber in Grenzen.

Bewertung: 2/5 Punkten
Christian Siegel





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