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T2: Rising Storm Drucken E-Mail
Sehr schwacher Mittelteil der T2-Trilogie Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Christian Siegel - Datum: Samstag, 28 September 2019
 
Titel: "T2: Rising Storm"
Bewertung:
Autor: S.M. Stirling
Umfang: 544 Seiten (inkl. Anhang)
Verlag: Harper Voyager (E)
Veröffentlicht: 27. Mai 2003 (E)
ISBN: 978-0-38080-817-X
Kaufen: Taschenbuch (E), Kindle (E)
 

Kurzinhalt: Ein paar Monate sind vergangen seitdem die Versuche der Infiltratorin, Skynet wiederzubeleben, von Sarah Connor, ihrem Sohn John, dem ehemaligen Agenten Dieter von Rossbach, sowie dem Ex-FBI-Agenten und Bruder von Miles Dyson, Jordan, vereitelt wurde. Sarah erholt sich nach wie vor von den schweren Verletzungen, die sich dabei zugezogen hat, und wurde zudem daraufhin wieder in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Nur kurz darauf bringt man sie allerdings schon wieder in einen Bereich zur Rückeingliederung in die Gesellschaft, mit dementsprechend niedriger Sicherheitsstufe. Dort kommt es dann jedoch zum unerwünschten Wiedersehen mit Dr. Silberman. John und Dieter sind indes in all der Zeit nicht untätig geblieben. John hat erkannt, dass es vielleicht gar nicht möglich sein wird, den Tag der Abrechnung zu verhindern. Das einzige, was sie tun können ist, ihn hinauszuzögern, bzw. dessen Auswirkungen zu verringern – damit es eben nicht gleich einen Großteil, sondern vielleicht eben nur einen Bruchteil der Menschheit erwischt. Und so beginnt er sich auf den anstehenden Krieg gegen Skynet vorzubereiten, und Verbündete um sich zu scharren. Die beiden verbliebenen Infiltrator-Terminatoren setzen indes ihre Bemühungen weiter fort, Skynet zum Leben zu erwecken…

Review: Von "Infiltrator" war ich ja recht angetan. Umso enttäuschter war ich nun leider von "Rising Storm"; tatsächlich fällt es mir schwer, zu glauben, dass die beiden vom selben Autor stammen. Etwas gewöhnungsbedürftig war dabei allein schon der Aufbau. "Infiltrator" war ja den ersten beiden "Terminator"-Filmen noch recht nahe. "Rising Storm" schlägt nun hingegen gänzlich andere Wege ein. Insofern, als das Buch einen Zeitraum von mehreren Monaten abdeckt, vor allem aber, da diesmal die Angriffe eines oder mehrerer Terminatoren auf die Connors nicht mehr im Mittelpunkt steht. Nun wäre das grundsätzlich für mich ja ok gewesen, wenn das, womit man dies ersetzt, ähnlich spannend und mitreißend gewesen wäre. Aber genau das ist die Krux: Alles rund um Johns Vorbereitungen auf den Future War fand ich leider nur mäßig interessant. Möglicherweise schlägt hier das typische Trilogie-Syndrom zu, da das mittlere Kapitel (der zweite Akt, sozusagen) einer Geschichte meist ein bisschen abfällt. Denn der Einstieg profitiert meistens vom Setup und der Vorstellung der Figuren etc., während es im letzten dann natürlich das packende, alles entscheidende Finale gibt. Dementsprechend passiert im Mittelteil oftmals nichts Wesentliches, und kann manchmal der Eindruck entstehen, dass inhaltlich doch ein bisschen Wasser getreten wird. So wie eben auch hier.

Doch es ist nicht allein das, ich fand auch die Art und Weise, wie sich die Geschichte in weiterer Folge entwickelt hat, extrem konstruiert. Angefangen dabei, dass StudentInnen des MIT (!) von einer Ludditen-Bewegung (!!) angezogen werden, über die Wendung, dass es natürlich just Wendy ist, die ins Zimmer mit dem ermordeten Ron Labane hineinläuft, bis hin zu mir deutlich zu aufgesetzten Ironie des Schicksals, dass Wendy am Ende damit, dass sie Skynet zuerst künstliche Intelligenz gibt, nur um diese danach wieder blockieren zu können (wozu sie halt nur blöderweise dann nicht mehr kommt) letztendlich genau jenen Schrecken auslöst, den sie ja eigentlich verhindern wollten. Sehr konstruiert erschien mir auch der Zufall, dass Clea just in dem Moment, wo John & Co. mit dem Schlitten vorbeikommen, ihre mit Überwachungseinheiten ausgestatteten Seehunde überprüft. Wie ich generell alles rund um die angreifenden Robben eher unfreiwillig komisch fand. Dass Dieter stirbt, hab ich dem Roman auch nicht abgekauft, wobei ich es wiederum auch sehr konstruiert fand, dass er das alles überlebte. Es hilft dem Roman auch nicht, dass die bisherigen Hauptfigur Sarah Connor hier nur ein Schattendasein fristet. Und dann hat sich auch noch der eine oder andere eigentlich unpackbar schlechte Spruch eingeschlichen (wie z.B. "He could see her pride as she said it, and putting his hand behind her head, he drew her close and kissed her. It hurt, but it fed his soul. Da wusste ich echt nicht, ob ich lachen oder weinen soll). Immerhin, das Setting in der Antarktis war grundsätzlich eine nette und interessante Idee, da innerhalb der Terminator-Reihe mal was Neues. Mir gefiel auch die Umsetzung von Dr. Silberman, die sich von jener aus "Terminator 3: Rebellion der Maschinen" deutlich unterscheidet. Und auch wenn der Weg dorthin extrem konstruiert war, schafft "Rising Storm" zumindest eine interessante Ausgangssituation für den abschließenden Teil der Trilogie. Trotzdem: Puh. Das war halt teilweise schon sehr starker Tobak.

Fazit: Es fällt mir schwer zu glauben, dass dieser Holler und der Vorgänger "Infiltrator" – der eine solide Fortsetzung zu "Terminator 2" bot, die für mich die echte filmische Fortsetzung überbot – vom gleichen Autor geschrieben wurden. Dass "Rising Storm" im Vergleich zu den damals bekannten "Terminator"-Abenteuern neue Wege beschreitet, hätte ich ja noch akzeptieren können; tatsächlich kann man argumentieren, dass dies an dieser Stelle sogar notwendig war, und man nicht zum vierten Mal das gleiche Konzept hätte abspulen können. Leider aber findet S.M. Stirling keine vernünftige Antwort darauf, was denn sonst passieren soll, wenn mal kein Terminator Jagd auf die Connors macht. Johns Vorbereitungen auf den Krieg fand ich nur mäßig interessant. In erster Linie war es aber so manch hanebüchene Entwicklung im weiteren Verlauf des Romans, sowie die eine oder andere schlecht geschriebene Textstelle, die mir "Rising Storm" – trotz einzelner interessanter Ansätze – doch ziemlich verdarben.

Bewertung:1.5/5 Punkten
Christian Siegel





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