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Star Trek - TOS: The Antares Maelstrom Drucken E-Mail
Solide, klassische TOS-Unterhaltung von Greg Cox Kategorie: Star Trek (Literatur) - Autor: Christian Siegel - Datum: Montag, 23 September 2019
 
Cover (c) PocketBooks
Titel: "Star Trek: The Antares Maelstrom"
Bewertung:
Autor: Greg Cox
Übersetzung: -
Umfang: 353 Seiten (inkl. Nachwort)
Verlag: Gallery Books/Simon & Schuster
Veröffentlicht: 13. August 2019
ISBN: 978-1-9821-1320-9
Kaufen: Taschenbuch (E), Kindle (E)
 

Kurzinhalt: Auf dem Planeten Baldur III werden große Vorkommen an Pergium entdeckt. Dieses Material ist für Lebenserhaltungssysteme in Raumschiffen unerlässlich, weshalb der Planet schon bald das Ziel eines neuen Goldrauschs wird. Glücksritter aus dem gesamten Quadranten fallen über den Planeten her – was schon bald zu Konflikten führt. Die U.S.S. Enterprise soll den Captain der Sternenbasis S-8 dabei unterstützen, die Ordnung aufrecht zu erhalten. Dies bedeutet auch, dass sich die Brückenbesatzung jeweils unterschiedliche Brandherde vorknöpft. Spock und Chekov fliegen zum Nachbarplaneten Yurnos, um den Schwarzhandel von Tee zu unterbinden – verstoßen die Schmuggler doch gegen die Oberste Direktive. Dr. McCoy tut sein Bestes, um die Verletzten auf Baldur III zu behandeln. Scotty wiederum steht vor der Herausforderung, dass das überlastete Kraftwerk des Planeten zu explodieren droht. Sulu wird auf die Raumbasis abkommandiert, um die dortigen Sicherheitskräfte zu unterstützen, und stößt dort auf eine Verschwörung. Zudem ist es an ihm, zu verhindern, dass zivile Raumschiffe den gefährlichen Raumbereich des Antares-Maelstroms anfliegen. Uhura hilft bei der Evakuierung eines Stadtgebietes. Und Captain Kirk koordiniert die Bemühungen seiner Besatzung von der Enterprise aus…

Review: "The Antares Maelstrom" ist ein netter, klassischer TOS-Roman von "Star Trek"-Veteran Greg Cox, der vor allem in der Art und Weise, besticht, wie er quasi aus kleinen Einzelabenteuern besteht, die alle miteinander in Verbindung stehen, die aber fast jedes Crewmitglied der Enterprise fordern – wobei nicht alle von ihnen gleich gut abschneiden. Vor allem Uhura kommt leider zu kurz; sie darf zwar kurz wieder mal ihre gesanglichen Qualitäten unter Beweis stellen, und dann bei der Evakuierung der Stadt helfen, insgesamt spielt sie aber die kleinste Rolle, und darf dann nicht einmal dabei helfen, die Sprache der Wesen im Maelstrom zu entschlüsseln. Auch McCoy bekommt – wenn man bedenkt, dass er Teil des zentralen Triumvirats ist – überraschend wenig zu tun. Besser ergeht es da schon Scotty, der auf dem Planeten wieder einmal seinen Ruf als "miracle worker" verteidigen darf, in der Art und Weise, wie es ihm schließlich gelingt, die Explosion des Kraftwerks zu verhindern. Auch Spock und Chekov spielen aufgrund ihres Abenteuers auf dem Nachbarplaneten eine wichtige Rolle, und bekommen einige sehr schöne Momente spendiert. Und vor allem auch ihr Zusammenspiel hatte es mir angetan, da die beiden dann doch eine eher seltene und ungewöhnliche Kombination sind. Kirk steht in Wahrheit hier auch eher weniger im Mittelpunkt, schwebt jedoch als Captain und Koordinator irgendwie über allem.

Wenn man bei "The Antares Maelstrom" aber einen MVP küren müsste, dann wäre das wohl Sulu. In der Art und Weise, wie er hier die Sicherheitskräfte auf der Station unterstützt, und Kommando-Verantwortung übernimmt, scheint Greg Cox hier quasi seine spätere Berufung zum Captain der U.S.S. Excelsior vorzubereiten. Auch sein Abenteuer innerhalb des Maelstroms sticht diesbezüglich hervor (wobei ich zugleich erwähnen muss, dass ich seine Entscheidung, hinterherzufliegen, nicht wirklich nachvollziehen konnte). Vor allem aber gefiel mir, wie Greg Cox im Sulu-Handlungsstrang wieder einmal ein Element aus einer der Episoden der klassischen Serie aufgreift und einbaut. So etwas habe ich ja immer ganz besonders gern. Jedoch: So interessant der Aufbau auch ist, rein von der Story her ist "The Antares Maelstrom" leider nicht wirklich etwas Besonderes. Wie schon erwähnt bleiben zudem beim Versuch, die Crew in alle Himmelsrichtungen zu zerstreuen und jedem/jeder etwas zu tun zu geben, manche Figuren ein bisschen auf der Strecke. Vor allem aber bedeutet diese Aufteilung in mehr oder weniger voneinander unabhängige Geschichten, dass der Roman eine der größten Stärken der Serie, nämlich das Zusammenspiel der Figuren, nicht ausspielen kann. Trotzdem, war einmal was anderes, und schon soweit ganz nett.

Fazit: "The Antares Maelstrom" sticht in erster Linie mit der Art und Weise hervor, wie Greg Cox hier die Brückenbesatzung der Enterprise aufteilt und auf mehrere, separate Einzelmissionen schickt. Das hatte auf der einen Seite durchaus seinen Reiz, bedeutete andererseits jedoch, dass man auf das typische Zusammenspiel halt leider überwiegend verzichten muss. Zudem bekommt nicht jeder von ihnen eine gleich große Rolle, wobei ich es ganz besonders bedauerlich fand, dass just Uhura, die eh in der klassischen Serie schon immer am wenigsten zu tun bekam, auch hier wieder die Arschkarte zog. Dafür kommen vor allem Fans von Sulu hier voll und ganz auf ihre Kosten. Was die Story betrifft, ist der Roman zwar nichts besonderes, insgesamt ist Greg Cox mit "The Antares Maelstrom" aber ein solides TOS-Abenteuer gelungen, das den Geist der klassischen Serie sehr schön einfängt.

Bewertung: 3/5 Punkten
Christian Siegel


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