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Stranger Things - 2x01: MAD MAX Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: MADMAX
Episodennummer: 2x01
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 27. Oktober 2017 (Netflix)
Drehbuch: The Duffer Brothers
Regie: The Duffer Brothers
Hauptdarsteller: Winona Ryder als Joyce Byers, David Harbour als Jim Hopper, Finn Wolfhard als Mike Wheeler, Millie Bobby Brown als Eleven, Gaten Matarazzo als Dustin Henderson, Caleb McLaughlin als Lucas Sinclair, Noah Schnapp als Will Byers, Sadie Sink als Max Mayfield, Natalia Dyer als Nancy Wheeler, Charlie Heaton als Jonathan Byers, Joe Keery als Steve Harrington, .
Gastdarsteller: Paul Reiser als Dr. Sam Owens, Sean Astin als Bob Newby, Dacre Montgomery als Billy Hargrove, Cara Buono als Karen Wheeler, Linnea Berthelsen als Kali u.a.

Kurzinhalt: Oktober 1984, nur wenige Tage vor Halloween: Ein knappes Jahr ist mittlerweile vergangen, seitdem es Will Byers in die Schattenwelt verschlug, und er Tage später aus eben dieser wieder befreit wurde. Dabei wiederum verloren seine Freunde Eleven, die wiederum ins Upside Down gezogen wurde. Vor allem Mike vermisst sie nach wie vor, und versucht – auf ein Lebenszeichen von ihr hoffend – täglich, mit Hilfe seines Funkgeräts in Kontakt zu treten. Derweil kommt mit Maxine, die als Mad Max in der Spielhalle auf fast allen Automaten neue Highscores aufgestellt hat, als Neuzugang auf ihre Schule. Sowohl Dustin als auch Lucas verlieben sich praktisch sofort in sie – während Mike den Neuzugang doch sehr kritisch beäugt. Will hat indes ganz andere Sorgen, fürchtet er doch, der Schattenwelt nicht vollständig entkommen zu sein. Bei seinen regelmäßigen Untersuchungen bei Hawkins Laboratory – nun unter neuer Führung – wird zwar nichts Ungewöhnliches festgestellt, jedoch erlebt Will kurz darauf eine fürchterliche Vision vom Upside Down, so als wäre er kurz in diese Parallelwelt hinübergewechselt. Offenbar ist das dort laufende, riesige Monster noch nicht fertig mit Will…


Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) Netflix Rund fünfzehn Monaten nachdem die erste Staffel für Furore sorgte und sich zu einem der größten Publikumslieblinge von Netflix mausern sollte, kam – pünktlich zu Halloween (denn um diesen Feiertag herum ist die zweite Season angesiedelt) – die Fortsetzung heraus. Der Einstieg war dabei noch eher ungewöhnlich, denn anstatt sofort nach Hawkins zurückzukehren und uns zu zeigen, wie es unseren Helden mittlerweile ergeht, starten wir vielmehr in Pittsburgh, und schauen einer Jugendbande auf der Flucht zu. Erst am Ende wird die Verbindung zur Geschichte aus der ersten Staffel deutlich: Dann nämlich offenbart eine von ihnen telepathische Fähigkeiten – sie kann Bilder in die Köpfe anderer projizieren – und unser Blick fällt auf das 008-Tattoo auf ihrem Oberarm. Es handelt sich so wie bei Eleven um ein weiteres Opfer der Experimente von Hawkins Laboratory. Dieser Einstieg regte mich gleich mal dazu an, Spekulationen anzustellen, wie sich Kali in die Story der zweiten Staffel einfügen würde – die sich dann allesamt als falsch herausstellen sollte. Zumindest mein Interesse war mit diesem unerwarteten Einstieg aber jedenfalls geweckt.

Dennoch freute ich mich natürlich darüber, nach dem Intro (wo sich nun hinter dem Titel "Stranger Things" eine "2" zeigt) wieder nach Hawkins zurückzukehren – war ich doch schon neugierig, wie es den Figuren nun, rund 10 Monate später, ergeht, und was sich seither zugetragen hat. Auf den ersten Blick scheint dabei mit Mike, Will, Dustin und Lucas alles in Ordnung zu sein, auch wenn Will regelmäßig zur Kontrolle bei Hawkins Laboratory gebracht wird (wo mittlerweile ein neues Regime übernommen hat, das zumindest auf den ersten Blick wesentlich freundlicher und kooperativer wirkt; wobei Paul Reiser angesichts seiner Rolle in "Aliens" natürlich sofort unser Misstrauen weckt). Ansonsten scheint sich aber nicht viel getan zu haben. Joyce hat einen neuen Freund, jedoch nicht, wie man vielleicht vermuten könnte, Jim Hopper, sondern vielmehr Bob (Neuzugang Sean Astin). Nancy ist zudem (wie ja der Weihnachtsepilog der ersten Staffel schon andeutete) nach wie vor mit Steve zusammen. Und die Jungs scheinen es zu genießen, nach dem Drama rund um Will wieder vereint zu sein. Zumindest, bis Neuankömmling Maxine (Sadie Sink, die sich praktisch von ihrer ersten Szene an als wertvolle Ergänzung des Ensembles erweist) aka MAD MAX die Dynamik zwischen den Jungs gehörig durcheinanderwirbelt. Sowohl Lucas als auch Dustin haben gleich ein Auge auf sie geworfen – während Mike ihr gegenüber doch sehr abweisend agiert. Dies entbehrt insofern nicht einer gewissen Ironie, als es in der ersten Staffel genau umgekehrt war; weil dort reagierten eben wiederum Dustin und Lucas anfänglich eher ablehnend gegenüber El, während Mike sie ohne zu fragen quasi in ihre Clique aufnahm. Andererseits ist es halt gerade auch aufgrund der Tatsache, dass er offensichtlich immer noch Eleven vermisst und ihr nachtrauert (wie durch die Szene mit dem Millennium Falken und Els Schlafplatz so ökonomisch wie effektiv vermittelt wird), verständlich; letztendlich ist er ganz einfach eifersüchtig.

Episodenbild (c) Netflix Wohl nicht nur ich bin im Vorfeld der zweiten Staffel davon ausgegangen, dass es erst in deren Verlauf gelingen wird, Eleven aus dem Upside Down zu befreien. Umso überraschender dann die letzte Szene, die offenbart, dass diese unter Hoppers Obhut steht. Dies wirft so manche Frage auf – Wie kam es dazu? Wie gelangt ihr die Flucht aus der Schattenwelt? Seit wann ist sie schon bei Hopper? Wieso wissen Mike & Co. nichts davon? – mit denen uns die Episode in die nächste Folge entlässt. Kein Cliffhanger im klassischen Sinne, aber nichtsdestotrotz effektiv genug, um sich über Netflix binge-freundliche Politik zu freuen, sämtliche Episoden einer Staffel immer gleich in einem Aufwasch zur Verfügung zu stellen. Abschließend sei noch festgehalten, dass es "Stranger Things" auch in der zweiten Staffel wieder sehr gut gelingt, den Zeitgeist der 80er einzufangen, und das Gefühl zu vermitteln, hier eine vor 35 Jahren gedrehte und seither verschollene Serie zu betrachten. Neben typischen Locations der damaligen Zeit, wie der Spielhalle, und der einen oder anderen popkulturellen Referenz ist dies vor allem auch wieder dem Soundtrack bzw. der Songauswahl zu verdanken. Und eben darin sehe ich letztendlich eben gerade auch für meine Generation eine ganz wesentliche Stärke der Serie.

Fazit: Trotz der letzten (an "Unheimliche Begegnung der dritten Art" angelehnten?) Einstellung mit Will vor dem (eindrucksvoll aussehenden) Monster fehlt "MAD MAX" ein ähnlich starker Köder wie Wills Verschwinden im Serienauftakt – weshalb die Episode doch leicht hinter der ersten Folge der ersten Staffel zurückbleibt. Dennoch machte es zweifellos Spaß, wieder ins Hawkins der 80er zurückzukehren, und dabei einerseits die in der ersten Staffel liebgewonnenen Figuren wiederzusehen (was überraschenderweise auch für Eleven gilt – wenn auch erst ganz zum Schluss), und andererseits ein paar neue Charaktere kennenzulernen. Sowohl Bob als auch Max machten dabei auf mich von Anfang an einen sympathischen Eindruck, und fügen sich gut ins bestehende Ensemble ein. Einzig bei Dr. Owens ist man sich – nicht zuletzt aufgrund des Castings – noch nicht ganz sicher, ob man ihm trauen kann und will. Und "Jopper"-Shipper werden wohl mit Bob auch nicht unbedingt ihre Freude haben. Dafür fand ich es schön, dass sich mit Max auch abseits von Eleven – mit ihren übernatürlichen Kräften – ein Mädel der Buberlpartie rund um Mike, Will, Dustin und Lucas anschließen darf (auch wenn ersterer darüber vorerst noch nicht allzu glücklich ist). Der ganz große, hochdramatische Auftakt mag "MAD MAX" zwar nicht sein; wer jedoch so wie ich damals die Rückkehr nach Hawkins schon richtig herbeigesehnt hatte, den sollte die Episode gut unterhalten haben.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2017 Netflix)







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