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True Detective - 3x07: Das letzte Land Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) HBO

Originaltitel: The Final Country
Episodennummer: 3x07
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 18. Februar 2019
Erstausstrahlung D: 25. Februar 2019
Drehbuch: Nic Pizzolatto
Regie: Daniel Sackheim
Hauptdarsteller: Mahershala Ali als Detective Wayne Hays, Carmen Ejogo als Amelia Reardon, Stephen Dorff als Roland West, Scoot McNairy als Tom Purcell, Ray Fisher als Henry Hays.
Gastdarsteller: Michael Rooker als Edward Hoyt, Brett Cullen als Gerald Kindt, Sarah Gadon als Elisa Montgomery, Scott Shepherd als Harris James, Deborah Ayorinde als Becca Hays, Emily Nelson als Margaret, James MacDonald als Major Blevins, Valeri Ross als Regina, Greg Bryan als Jay Bunda, Isaiah C. Morgan als Young Henry Hays, Kennedi Butler als Young Becca Hays u.a.

Kurzinhalt: Tom Purcell wird tot aufgefunden. Angesichts der neben seiner Leiche liegenden Abschiedsnotiz und der Art des Todes geht die Polizei von Selbstmord aus. Nur Wayne Hays und Roland West sind davon nicht überzeugt, wirkt diese Entwicklung doch viel zu bequem. Zumal Tom in seiner Nachricht – die jedoch auf einer Schreibmaschine getippt wurde – quasi ein Geständnis für den Mord an Will abzulegen scheint. Damit hat die Polizei alles was sie braucht, um die Tat neuerlich einem Toten in die Schuhe zu schieben und den Fall ein weiteres Mal zu den Akten legen zu können. Nur Hays und West können sich damit nicht zufrieden geben. Sie wollen einerseits nach wie vor Julie aufspüren, und andererseits sicherstellen, dass diesmal auch wirklich der Schuldige gefunden wurde. Ihre Nachforschungen führen sie schließlich zurück zu jenem ehemaligen Cop, den sie bereits kurz zuvor befragten. Ohne stichhaltigen Beweis beschließen sie, ihn kurzerhand zu entführen und inoffiziell zu befragen…

Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) HBO Tja, so viel zu meiner Vermutung, dass in den letzten beiden Folgen nun die 2015er-Zeitebene im Mittelpunkt stehen würde. Vielmehr liegt auch diesmal der Schwerpunkt wieder im Jahr 1990, und beschäftigt sich mit den Nachwehen der Ereignisse der letzten Episode. Tom wird tot aufgefunden, doch der vermeintliche Suizid ist weder für Wayne noch für Roland glaubwürdig. Da zugleich Dan O'Brien verschwunden ist, beginnen sie zu glauben, dass an seiner Theorie einer weitreichenden Verschwörung doch etwas dran sein könnte. Ihre einzige Spur führt sie zum ehemaligen Polizisten Harris James, den sie zuvor erst befragt haben. Sie sind nun davon überzeugt, dass er damals Woodard die Beweismittel untergeschoben hat, und damit auch dafür sorgte, dass die Ermittlungen eingestellt werden. Allerdings fehlt ihnen für ihre Vermutung jegliches Indiz. Zudem macht die Polizei genau das gleiche wie schon 1980: Sobald sich ihnen eine glatte Lösung des Falls anbietet, mit dem sich dieser überzeugend abschließen lässt, nutzen sie die Chance. Und so wird neuerlich einem Toten sowohl die Ermordung Wills als auch Julies Verschwinden angelastet. Deckel drauf, und fertig.

Doch diesmal sind Wayne und Roland nicht bereit, einfach so klein beizugeben. Eben daraus resultiert dann schließlich die mit Abstand stärkste Szene der Episode, in der sie James aufhalten und in ein leerstehendes Farmhaus verschleppen, wo sie ihn foltern und verhören. So ziemlich mein einziger Kritikpunkt: Dass Harris nur simuliert, war irgendwie offensichtlich. Da haben sich die beiden für meinen Geschmack doch etwas zu leicht täuschen und überrumpeln lassen. Davon abgesehen war dies aber wirklich stark. Und so wird hier nun auch endlich beantwortet, was genau es denn eigentlich war, dass sie damals taten, und wo sie sich gegenseitig zu absolutem Stillschweigen verpflichteten – wie zuvor in der 2015er-Handlung angesprochen. Sie sind irgendwie die Leiche losgeworden, und Wayne verbrannte seine ganze Kleidung im Garten – wo er dann allerdings von Amelia entdeckt wird. Diese wiederum wird bei der Vorstellung ihres Buches von einem Afroamerikaner mit nur einem Auge attackiert. Das wiederum erinnert einen an die Ermittlungen 1980 im Hinblick auf die Puppen, die kurz vor Halloween bei der Kirchenmesse verkauft wurden. Nur, dass Wayne und Roland damals wohl den falschen einäugigen Schwarzen verfolgt haben. Am Ende nimmt dann der geheimnisvolle Mr. Hoyt mit Wayne Kontakt auf – in dessen Diensten James wohl stand. Ich muss gestehen, auf dieses Gespräch bin ich jetzt schon richtig gespannt! Die anderen beiden zeitlichen Ebenen sind zwar auch diesmal wieder gut eingebunden, spielen jedoch letztendlich keine nennenswerte Rolle. Was sich wohl nun im Finale ändern dürfte, wo es – zumindest nach dem Gespräch zwischen Hays und Hoyt – dann wohl gilt, den Fall fünfunddreißig Jahre später endlich aufzuklären und abzuschließen.

Fazit: Episodenbild (c) HBO "Das letzte Land" bringt, wie am Ende der vorangegangenen Folge schon angedeutet, einen tragischen Abschluss für die Figur des Tom Purcell: Nicht nur wurde dieser vermeintlich ermordet, man versucht zudem, ihm den Mord an seinem eigenen Sohn Will in die Schuhe zu schieben. Damit droht sich die Vergangenheit aus dem Jahr 1980 zu holen, wo die Polizei ebenfalls nur allzu rasch bereit war, Brett Woodard als den Schuldigen zu akzeptieren, und so einen Schlussstrich unter dem schmerzhaften Fall ziehen zu können. Doch diesmal hat man die Rechnung ohne Hays und West gemacht. Die beiden setzen ihre Ermittlungen auf eigene Faust fort, und bringen beim darauffolgenden Verhör den ehemaligen Polizisten Harris James, der wohl in die ganze Angelegenheit verwickelt war, um. Nun wissen wir somit auch, was die geheimnisvolle Tat war, über die sie sich fünfundzwanzig Jahre später unterhielten. Jedenfalls war das mit Abstand der Höhepunkt der Episode – die jedoch davon abgesehen zwar soweit ganz kurzweilig war, es aber (noch) an den ganz großen neuen Erkenntnissen vermissen ließ.


Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 HBO)







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