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True Detective - 3x04: Der Tag und die Stunde Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) HBO

Originaltitel: The Hour and the Day
Episodennummer: 3x04
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 27. Januar 2019
Erstausstrahlung D: 04. Februar 2019
Drehbuch: Nic Pizzolatto & David Milch
Regie: Nic Pizzolatto
Hauptdarsteller: Mahershala Ali als Detective Wayne Hays, Carmen Ejogo als Amelia Reardon, Stephen Dorff als Roland West, Scoot McNairy als Tom Purcell, Ray Fisher als Henry Hays.
Gastdarsteller: Brett Cullen als Gerald Kindt, Sarah Gadon als Elisa Montgomery, Michael Greyeyes als Brett Woodard, Mamie Gummer als Lucy Purcell, Rhys Wakefield als Freddy Burns, Jodi Balfour als Lori, Seth Barrish als Priest, Candyce Hinkle als Patty Faber, Joseph Curtis Callender als Liquor Store Proprietor, John Jelks als Sam Whitehead, James MacDonald als Major Blevins, Greg Bryan als Jay Bunda, L. Warren Young als Detective, Bill Kelly als Detective Hobbs, David Stanbra als Detective Segar, Myk Watford als Detective Morelli, Michael Broderick als Special Agent John Bowen, Tim Griffin als Special Agent Burt Diller, Brian Oerly als Eddie, Isaiah C. Morgan als Young Henry Hays, Kennedi Butler als Young Becca Hays, Bojesse Christopher als Detective Richard Kitting u.a.

Kurzinhalt: Die Tatsache, dass Will Purcells Leiche in der gleichen Pose wie bei der Erstkommunion in die Höhle gelegt wurde, führt die Detectives Hays und West zum Priester der lokalen Kirche. Als sich darüber hinaus herausstellt, dass zwischen dieser und den Puppen, die Will und Julie zwei Wochen vor ihrem Verschwinden an Halloween erhielten, eine Verbindung besteht, ist ihr Interesse endgültig geweckt – und die Ermittlungen schlagen plötzlich eine völlig neue Richtung ein. Währenddessen droht der Konflikt zwischen dem unbeliebten Vietnam-Veteranen "Trash Man" Woodard und den örtlichen Schlägern zu eskalieren. Im Jahr 1990 nimmt indes die neu gegründete Task Force, die versucht, Julie Purcell aufzuspüren, die Arbeit auf. Und fünfzehn Jahre später wird der zunehmend demente Wayne Hays von den Schatten seiner Vergangenheit heimgesucht…

Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) HBO Angesichts der betenden Hände, dem Foto von der Erstkommunion sowie der Verbindung zwischen der Kirche und den Puppen schlagen die Ermittlungen in "Der Tag und die Stunde" eine völlig neue Richtung ein – wobei mein Eindruck ist, dass es sich hier um einen sehr gut ausgearbeiteten, und dementsprechend sehr verlockend aussehenden, Roten Hering handelt; aber das kann natürlich nur die Zeit zeigen. Interessant war es jedenfalls schon. Während Hays und West dieser neuen Spur nachgehen, haben einige in der Gemeinde ihre eigenen Schlüsse gezogen, und den Vietnam-Veteranen Brett "Trash Man" Woodard, der ihnen ohnehin schon immer ein Dorn im Auge war, vorverurteilt. Nachdem sie ihn in der letzten Woche bereits verprügelten, scheinen sie diesmal überhaupt auf Mord aus zu sein, und verfolgen ihn bis zu seinem Haus. Doch Woodard ist vorbereitet. Gerade bevor die Schläger das Haus stürmen, ist die Folge auch schon wieder vorbei – und sorgt so für einen effektiven (wenn auch für "True Detective" doch eher ungewöhnlichen) Cliffhanger. Jedenfalls war nicht zuletzt dank dieser Eskalation der Ereignisse, aber auch der neuen Spur, die Hays und West verfolgen, im 1980-Handlungsstrang wieder deutlich mehr Schwung drin, als zuletzt.

Die 1990er-Storyline wiederum ist, trotz der Task Force und der anstehenden Suche nach Julie Purcell, weiterhin mehr mit der Vergangenheit und deren Auswirkung auf die Gegenwart beschäftigt, als damit, den Fall konkret voranzubringen. Was übrigens nicht als Kritik gemeint ist. Nachdem man sich bisher stark auf Hays und seine Familie konzentrierte, zeigt man uns hier nun, was der Fall mit West – dessen Karriere er offenbar half – und vor allem auch Tom Purcell gemacht hat. Die beiden verbindet seit den Ermittlungen damals offenbar eine enge Freundschaft, und als Tom der Flasche verfiel, half Roland ihm dabei, aus diesem Loch wieder hervorzukommen. Nun schöpft er, da er vom Fingerabdruck gehört hat, neue Hoffnung, Julie vielleicht doch noch lebend wiederzusehen – während seine Ex-Frau, wie wir hier erfahren, vor zwei Jahren gestorben ist. Und auch der 2015er-Handlungsstrang ist fest in der Hand der Schatten der Vergangenheit. Dort steht wiederum Hays im Mittelpunkt, und diesmal geht es sogar weniger um den Purcell-Fall an sich, als vielmehr die Nachwehen des Vietnam-Kriegs – lassen ihn seine dortigen Taten doch selbst über vierzig Jahre später immer noch nicht los, und wird er von den Geistern jener, die er dort als Jäger aufgespürt und ermordet (bzw. ihren Tod ausgelöst) hat, verfolgt. Die betreffende Szene ist ungemein effektiv, jagte mir einen kalten Schauer über den Rücken, und war für mich ganz klar das Highlight der Folge – die mir generell wieder deutlich besser gefallen konnten als die letzten beiden.

Fazit: Episodenbild (c) HBO Mit "Der Tag und die Stunde" nimmt die Handlung im Jahr 1980 eine überraschende Wendung (wenn ich auch stark von einem Roten Hering ausgehe), und steigert sich zum Ende hin mit der Umstellung von Woodards Haus zum vermeintlich ersten großen dramatischen Höhepunkt der Staffel – und einem effektiven Cliffhanger. Die 1990-Storyline richtet ihren Blick indes vorerst noch eher in die Vergangenheit als in die Gegenwart bzw. Zukunft – sprich, auf die Suche nach Julie – liefert dort aber wieder so manche interessante Antwort auf die Frage, wie es den Figuren nach den 1980-Ermittlungen erging. Und im 2015er-Handlungsstrang wird Wayne Hays nicht nur nach wie vor vom Purcell-Fall, sondern auch seinen Taten im Vietnam-Krieg verfolgt. Die betreffende Szene zählte für mich ganz klar zu den bisherigen Höhepunkten der Staffel – die generell nach zwei etwas schwächeren Folgen mit "Der Tag und die Stunde" wieder zu alter Stärke zurückfindet.


Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 HBO)







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