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True Detective - 3x02: Den Morgen wirst du nicht erleben Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) HBO

Originaltitel: Kiss Tomorrow Goodbye
Episodennummer: 3x02
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 13. Januar 2019
Erstausstrahlung D: 21. Januar 2019
Drehbuch: Nic Pizzolatto
Regie: Jeremy Saulnier
Hauptdarsteller: Mahershala Ali als Detective Wayne Hays, Carmen Ejogo als Amelia Reardon, Stephen Dorff als Roland West, Scoot McNairy als Tom Purcell, Ray Fisher als Henry Hays.
Gastdarsteller: Brett Cullen als Gerald Kindt, Sarah Gadon als Elisa Montgomery, Michael Graziadei als Dan O'Brien, Michael Greyeyes as Brett Woodard, Mamie Gummer als Lucy Purcell, Emily Nelson als Margaret, Josh Hopkins als Jim Dobkins, Jon Tenney als Alan Jones, Rhys Wakefield als Freddy Burns, Gareth Williams als Police Chief Warren, Michael Broderick als Special Agent John Bowen, Tim Griffin als Special Agent Burt Diller, Shawn-Caulin Young als Ted LaGrange, Brandon Flynn als Ryan Peters, Richard Meehan als Frankie Boyle, Sola Bamis als Heather Hays, Bailey Rae Fenderson als Amy Hays, Kennedi Butler als Young Becca Hays, Isaiah C. Morgan als Young Henry Hays, Natalie Canerday als Eloise Purcell, David Jensen als Roy Purcell u.a.

Kurzinhalt: Im Jahr 1980 schaltet die örtliche Polizei das FBI ein. Diese wird die Ermittlungen im Entführungsfall von Julie übernehmen, während Hays und West weiterhin für die Ermittlungen im Mord an Will zuständig sind. Da man davon ausgeht, dass zwischen beiden Verbrechen eine Verbindung besteht, sollen die beiden Ermittlungsteams sich regelmäßig ausschalten. Hays und West stoßen daraufhin auf zahlreiche Hinweise – die jedoch teilweise in völlig verschiedene Richtungen bzw. Verdächtige deuten. So erfahren sie, dass es Gerüchte gab, dass Will gar nicht Toms Sohn sein könnte. Aber auch Lucys Cousin Dan O'Brien, der dem Begräbnis beiwohnt, benimmt sich verdächtig, und scheint etwas zu verbergen. Die beiden befragen darüber hinaus den Vietnam-Veteranen Brett Woodard, der möglicherweise die letzte Person war, der die beiden Kinder lebend gesehen hat. Und in einer Gemeindeversammlung erfahren sie, dass sich ein verurteilter Pädophiler in der Stadt aufhält. Im Jahr 1990 versucht Wayne Hays mehr über den Fingerabdruck zu erfahren, der bei einem kürzlichen Raubüberfall gefunden wurde, und von Julie Purcell stammen soll. Und in 2015 setzt Hays sein Interview mit Elisa Montgomery fort…

Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) HBO Nachdem in der ersten Folge der Fall mal grundsätzlich etabliert und die wichtigsten Figuren vorgestellt wurden, geht es nun deutlich in die Breite. Wir lernen zahlreiche neue Personen kennen, und stoßen auf so manchen Hinweis, von dem sich jedoch momentan noch nicht abschätzen lässt, was davon für die zentralen Ermittlungen rund um die Entführung Julies und den Mord an Will (zwei Verbrechen, die zwar aller Wahrscheinlichkeit nach, jedoch aus meiner Sicht auch nicht zwingend in Verbindung zueinander stehen müssen) von Bedeutung sein wird. Nun habe ich selbst – no na – noch nie an Mordermittlungen teilgenommen (wenn ich auch schon sehr viele entsprechende Krimis gesehen habe), könnte mir aber vorstellen, dass es im echten Leben auch oft so zugeht. Man findet zahlreiche potentielle Verdächtige, die halt aufgrund ihrer Vergangenheit oder ihres Verhaltens suspekt wirken, auch wenn sich erstmal noch keine eindeutige Verbindung zum Fall an sich zeigt – wie eben die geheimnisvollen Puppen, Brett Woodard, oder auch Ted LaGrange (der, ganz ehrlich, als verurteilter Sexualverbrecher in einer Kindertagesstätte echt nichts verloren hat). Zugleich kommt im Zuge der Ermittlungen aber auch so manches (potentielles) Geheimnis rund um die Familie ans Tageslicht – wie die Möglichkeit, dass Tom nicht Julies Vater sein könnte – wo aber wiederum ebenfalls nicht klar ist, ob die unmittelbar mit der Entführung und dem Mord in Verbindung stehen.

Insgesamt wirkt der Fall in der dritten Staffel jedenfalls wieder sehr gut ausgeknobelt (besser als jener aus der zweiten, zumindest meiner Erinnerung nach; ist ja eben mittlerweile doch schon wieder einige Zeit her), und ist aufgrund der vielen verschiedenen Spuren, Hinweise und Verdächtigen auch angenehm komplex. Dies ist halt auch ein Vorteil dieses "Eine Staffel, ein Fall"-Konzepts im Vergleich zu einem klassischen TV-Krimi, der nach neunzig oder überhaupt nur fünfundvierzig Minuten wieder vorbei ist – und dementsprechend von vornherein gar nicht die gleichen Möglichkeiten der "Falltiefe" geben, wie sie Nic Pizzolatto bei "True Detective" vorfindet (und sie natürlich auch bei einigen anderen Serien, die sich eines ähnlichen Konzepts bedienen, der Fall war; der Vorläufer mag gut und gerne "Twin Peaks" gewesen sein). Eben darin liegt für mich – sofern die zentralen Ermittlungen halt interessant genug ist, und eben das ist in meinen Augen in Season 3 eben wieder der Fall – eine der größten Stärken der Serie. Aber auch die Inszenierung hatte es mir wieder angetan. Ich vermute zwar, dass auch "Akte X"- und "Game of Thrones"-Veteran (unter anderem) Daniel Sackheim sowie Nic Pizzolatto selbst eine gute Leistung zeigen werden, aber irgendwie hatte das in der ersten Staffel schon auch einen Reiz, alles aus nur zwei Händen – nämlich einem Drehbuchschreiber und einem Regisseur – zu bekommen. Die Inszenierung von "Den Morgen wirst du nicht erleben" stach für mich jedenfalls wieder als ausgesprochen hochwertig hervor. Auch die drei Zeitebenen verleihen der dritten Staffel wieder einiges an zusätzlichem Reiz. Zwar stand diesmal recht eindeutig die 1980-Zeitebene im Vordergrund, die eine oder andere interessante Andeutung und/oder neue Erkenntnis gab es zwischendurch aber trotzdem immer wieder. Und in meinem Review zur ersten Folge noch sträflichst vernachlässigt sei der Vollständigkeit halber erwähnt, dass das Altersmakeup bei Mahershala Ali echt verdammt gut und sehr überzeugend wirkt. Allerdings: Die ganz großen neuen Erkenntnisse und/oder Wendungen haben mir hier ebenso gefehlt, wie ähnlich starke Momente und Höhepunkte, wie Hays' Versprechen an Tom in der ersten Folge. Generell wirkte die auf mich wesentlich dramatischer. Die Ermittlungen hier waren zwar keinesfalls uninteressant – aber "Der große Krieg und die moderne Erinnerung" konnte mich doch noch die Spur mehr packen. Für solide Krimi-Unterhaltung war allerdings auch hier wieder gesorgt.

Fazit: Episodenbild (c) HBO Nachdem in der ersten Folge der Grundstein gelegt wurde, geht es nun in die Breite. Dies bringt uns zwar einige interessante neue Spuren ein, und grundsätzlich fand ich das Rätselraten, was sich davon als wirklich relevant für den Fall erweisen wird, oder eben nur Rote Heringe sind, die uns auf eine falsche Fährte locken sollen, schon interessant. Im Vergleich zur ersten Folge fehlte es mir aber an den ganz großen dramatischen Wendungs- und/oder Höhepunkten. Die Handlung wurde zwar nie fad, verschaffte es aber halt auch nie so recht, mich zu packen. Was jedoch nach wie vor voll und ganz überzeugen kann, sind die Inszenierung durch Jemery Saulnier, die schauspielerischen Leistungen, der angenehm komplexe Fall, sowie die unterschiedlichen Zeitebenen, die durch Andeutungen immer wieder mein Interesse an den Ermittlungen im Jahr 1980 zusätzlich anfeuerten. Vor allem aber macht es mir als altem Krimihasen Spaß, die ganzen neuen Hinweise aufzunehmen, und darüber zu spekulieren, was diese für den Fall bedeuten könnten. Insofern wurde ich auch von der "Den Morgen wirst du nicht erleben" wieder gut unterhalten.


Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 HBO)







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