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Stranger Things - 1x08: Die andere Seite Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: The Upside Down
Episodennummer: 1x08
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 25. Juli 2016 (Netflix)
Drehbuch: Paul Dichter & The Duffer Brothers
Regie: The Duffer Brothers
Hauptdarsteller: Winona Ryder als Joyce Byers, David Harbour als Jim Hopper, Finn Wolfhard als Mike Wheeler, Millie Bobby Brown als Eleven, Gaten Matarazzo als Dustin Henderson, Caleb McLaughlin als Lucas Sinclair, Natalia Dyer als Nancy Wheeler, Charlie Heaton als Jonathan Byers, Matthew Modine als Dr. Martin Brenner.
Gastdarsteller: Cara Buono als Karen Wheeler, Joe Chrest als Ted Wheeler, Joe Keery als Steve Harrington, Rob Morgan als Officer Powell, John Reynolds als Officer Callahan, Ross Partridge als Lonnie Byers, Noah Schnapp als Will Byers u.a.

Kurzinhalt: Joyce Byers und Chief Hopper werden von Dr. Brenner verhört. Es gelingt ihnen, mit diesem einen Deal auszuhandeln, der es ihnen erlaubt, durch das Portal bei Hawkins Laboratory auf die andere Seite zu wechseln, um dort nach Will zu suchen. Zur gleichen Zeit versuchen Nancy und Jonathan, den Demogorgon zu sich zu locken und zu töten. Mike, Eleven, Dustin und Lucas wiederum verstecken sich weiterhin in der Schule – bis plötzlich Dr. Brenner mit einem Einsatztrupp ankommt. Verzweifelt versuchen sie, sich vor dem Einsatzteam zu verstecken, letztendlich bleibt jedoch Eleven keine andere Wahl, als neuerlich ihre telekinetischen Kräfte einzusetzen, um sich und ihre Freunde zu retten. Das daraus resultierende Blut lockt allerdings wiederum den Demogorgon an, der seine Begegnung mit Nancy und Jonathan – verletzt, aber doch – überlebt hat. Und so müssen sie sich in der Schule nicht nur Dr. Brenner und seinen Schergen, sondern auch dem Monster aus dem Upside Down stellen…


Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) Netflix Nach der großen Versammlung in "Die Badewanne" teilen sich die Figuren für den ersten großen Showdown von "Strangers Things" wieder auf. Dabei gelingt es der Episode sehr gut, ihnen allen eine andere Mission mit auf den Weg zu geben, und damit eine wichtige Rolle im Geschehen spielen zu lassen. So begeben sich Joyce und Hopper – in Schutzanzügen – ins Upside Down, um Will zu suchen. So lange wie hier haben wir uns bislang noch nie auf der anderen Seite aufgehalten, und die Umsetzung dieser finsteren Parallelwelt hatte es mir wieder einmal absolut angetan, mit dem blauen Schimmer, den herumfliegenden Flankerln, und so weiter (wobei ich mich diesmal bei den entsprechenden Szenen ein bisschen an "Insidious" erinnert fühlte). Sehr schön auch die Verknüpfung ihrer Wanderung im Upside Down mit der Szene im Haus – wo nun auch visuell erklärt wird, was es mit dem An- und Ausgehen der Lichter auf sich hat. Zuletzt gelingt es ihnen dann auch, Will zu finden und zu retten – eine Szene, die prägnanterweise mit Hoppers Verlust seiner Tochter zusammengeschnitten wird.

Nancy und Jonathan wiederum versuchen, dem Demogorgon eine Falle zu stellen, und können – in Verbindung mit Steve, der eigentlich kommt, um sich mit Jonathan zu prügeln, ihnen dann aber gegen das Monster zur Seite steht – ihn zwar verletzten, allerdings entkommt er, ehe sie ihn töten können. Denn, man hätte es sich eigentlich denken können: Da Eleven ja das Portal zum Upside Down geöffnet und damit sowohl den Demogorgon auf die Welt losgelassen als auch Wills Entführung eben dorthin (mit-)verschuldet hat, fühlt sie sich für alles, was seither passiert ist, verantwortlich. Dementsprechend ist es auch an ihr, der Bedrohung – zumindest vorläufig – Einhalt zu gebieten. Und so schaltet sie nicht nur auf wieder einmal brutale Art und Weise Dr. Brenners Einsatztrupp aus, sondern tötet auch – mit Unterstützung von Mike, Dustin, Lucas, der Steinschleuder, und "Chekov's Stein" – das Monster. Doch der Sieg der Kinder – und die Rückkehr Wills – geht mit einem Preis einher: Denn als sie den Domogorgon ausschaltet, wird Eleven ins Upside Down gezogen, und ist nun dort gefangen. Nun muss ich gestehen, es ja fast schon kommen gesehen zu haben; in dem Moment, wo Mike meint, sie könne ja bei ihnen wohnen, war mir irgendwie klar, dass da jetzt noch etwas passieren muss. Dennoch trag mich diese Wendung doch ziemlich hart – nicht zuletzt aufgrund der offensichtlichen Gefühle zwischen Mike und Eleven, aber auch, da ich mich den Figuren mittlerweile (wie im Review zu "Das Monster" erwähnt) wirklich verbunden fühle. Jedenfalls: Auch wenn man sich innerhalb der Serie über die Rückkehr von Will freut, verleiht diese Wendung dem Ende der ersten Staffel doch eine starke bittersüße Qualität (ich behaupte sogar, dass die meisten, wenn sie zwischen den beiden Figuren wählen müssten, sich für Eleven entscheiden und Will im Upside Down schmoren lassen würden). Und als wäre das nicht schon genug, sorgt das (zwar klischeehafte, aber für die Unterhaltung als deren Hommage sich "Stranger Things" versteht halt auch derart typische, dass ich mich darüber nicht ernsthaft beschweren kann) "Es ist noch nicht vorbei"-Ende dann endgültig dafür, dass man "Stranger Things 2" bereits während des Abspanns hochgradig entgegenfiebert.

Fazit: Episodenbild (c) Netflix Mit dem Finale der ersten Staffel legt "Stranger Things" die bis dahin stärkste Episode der Serie vor. Mir gefiel dabei vor allem, wie es den Duffer-Brüdern gelang, jede Figur aus dem Ensemble eine wichtige Rolle beim Showdown spielen zu lassen, egal ob die Kinder in der Schule, Nancy, Jonathan und Steven im Kampf gegen den Demogorgon, oder auch Joyce und Jim bei ihrer Rettung von Will. Den wichtigsten Beitrag leistete aber wohl auch hier wieder Eleven, die nicht nur Brenners Einsatztruppe, sondern kurz darauf auch den Demogorgon ausschaltet – und dafür einen hohen Preis zahlen muss. Eben dies sorgt, zusammen mit dem Cliffhanger rund um Will, dafür, dass der Ausgang des Geschehens trotz Wills Rettung nicht so glücklich ist – und man während des Abspanns schon den zweiten Teil der Saga herbeisehnt. Insgesamt ist es den Duffer-Brüdern mit "Stranger Things" jedenfalls auf großartige Art und Weise gelungen, auf den Nostalgiezug aufzuspringen, sich zahlreicher Vorlagen zu bedienen – letztendlich daraus aber doch wieder etwas Frisches und Neues zu erschaffen.

Wertung: 4.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2016 Netflix)







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