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SeaQuest DSV - 2x16: Allein Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Universal

Originaltitel: Alone
Episodennummer: 2x16
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 26. Februar 1995
Erstausstrahlung D: 25. Februar 1996
Drehbuch: Carleton Eastlake
Regie: David J. Burke
Hauptdarsteller: Roy Scheider als Captain Nathan Bridger, Jonathan Brandis als Lucas Wolenczak, Don Franklin als Commander Jonathan Ford, Rosalind Allen als Dr. Wendy Smith, Edward Kerr als Lt. James Brody, Michael DeLuise als Tony Piccolo, Ted Raimi als Lt. j.g. Timothy O'Neill, Marco Sanchez als Sensor Chief Miguel Ortiz, Kathy Evison als Helmswoman Lonnie Henderson Peter DeLuise als Dagwood.
Gastdarsteller: Raphael Sbarge als Avatar, Joe Seneca als Professor Bingham, Michael Costello als UEO Secretary General McGath, Marc Macaulay als Colonel Manheim, Tom Celli als General Reed, Michelle T. Carter als Aide, Dorian Field als Helmswoman Tyler, Dotty Pagliaro als McGrath's Assistant, u.a.


Kurzinhalt: An Bord der SeaQuest feiert man gerade eine Überraschungs-Geburtstagsparty für Wendy Smith, als diese seltsame telepathische Signale auffängt. Zur gleichen Zeit kommt es im Hauptquartier der UEO zu einem mentalen Angriff, der offenbar von einem überaus starken Telepathen durchgeführt wurde. Dies schürt die Angst vor Menschen mit entsprechender Begabung, und führt dazu, dass diese vorerst in ein Lager gesteckt werden. So soll die Öffentlichkeit beruhigt werden. Als Bedienstete für die UEO ist Dr. Wendy Smith von dieser Regel ausgenommen – zumal man bei der Suche nach dem Täter ja auch auf ihre Hilfe angewiesen ist. Nachdem ein weiterer Angriff General McGath niederstreckt, gerät jedoch auch sie unter Verdacht, etwas mit den Angriffen zu tun zu haben. Sie flüchtet sich zuerst zu einem alten Professor, der entsprechende mentale Begabungen untersucht hat. Danach wird sie von ihren Offizierskollegen der SeaQuest gefunden, die natürlich nicht daran glauben, dass sie etwas mit den Angriff auf McGath zu tun hatte. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einem Institut, das Komapatienten behandelt. Dort, so glaubt Wendy, soll sich der für die Angriffe Verantwortliche befinden…

Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) 20th Century Fox Die ersten Minuten von "Allein" waren noch alles andere als vielversprechend. Zwar habe ich durchaus eine gewisse, und im Vergleich zum Durchschnittskonsumenten eh schon gesteigerte, Trash-Toleranz, aber die Umsetzung der Angriffe war selbst mir zu viel. Wie Avatar auf einmal aufpappt, dieses elektrische Knistern um sich herum, sowie die ganze Performance von Raphael Sbarge (sorry, Dude!) war einfach ungemein trashig. Die – ansonsten eigentlich ziemlich gelungene – Inszenierung, welche versucht, die Angriffe ganz besonders dramatisch darzustellen, hilft da leider auch nicht. Und wenn überhaupt, war die darauffolgende Attacke auf McGath sogar noch schlimmer umgesetzt. Sprich: Das sah wieder nach einer jener Episoden aus, die selbst meine relativ hohe Trash-Toleranz auf eine harte Probe stellt. Darüber hinaus war die Folge in der ersten Hälfte noch wenig spannend – was übrigens auch Wendys Besuch bei ihrem ehemaligen Professor, und die dortige Attacke des Avatar, mit einschließt. Und lasst mich gar nicht erst mit der 08/15-Wendung anfangen, dass Wendy unter Mordverdacht gerät, weil die Sicherheitsleute natürlich genau nachdem der Avatar verschwunden ist in den Raum kommen, und den komatösen McGath vor sich gehen.

Ein paar rettende Aspekte gibt es allerdings auch schon in dieser ersten, noch wenig begeisternden Hälfte. So ist die Inszenierung zwar ein bisschen durchwachsen, trumpft aber mit der einen oder anderen originellen, hochwertigen Einstellung auf; wie z.B., wenn wir McGath mit der Kamera folgen, wenn er umfällt. Die Thematik im Hinblick auf die Skepsis gegenüber den "psychics" konnte mir grundsätzlich ebenfalls gut gefallen (wenn es auch nicht geschadet hätte, sich stärker damit auseinanderzusetzen, und bei den nun getroffenen, unterdrückenden Maßnahmen wie den Internierungslagern dem Grundsatz "show, don't tell" zu folgen), und hatten für mich auch etwas von den Anfängen des Psi-Corps bei "Babylon 5", wie sie in der betreffenden Trilogie von Greg Keyes geschildert wurden (wobei ich eher nicht glaube, dass die Episode auf diese direkten Einfluss hatte). In erster Linie ist es aber das letzte Drittel, wo "Allein" doch nochmal halbwegs aufdreht. Zugegeben, die hängenden Komapatienten sind mit "vom Film 'Coma' inspiriert" noch höflich umschrieben (geklaut wäre wohl der zutreffendere Ausdruck), und die Art und Weise, wie die alle, nackt daliegend, die Hände vor der Brust verschränkt haben, um jugendfrei zu bleiben, war auch ein bisschen unfreiwillig komisch. Und doch hatte das Bild etwas, und war – wenn eben auch aus "Coma" schon bekannt – etwas Erschreckendes. In erster Linie war es dann aber das Finale in seiner Gedankenwelt, dass es mir angetan hatte. Denn diese fand ich überaus gelungen und optisch interessant umgesetzt, mit dem Schachbrettmuster am Boden, den teils kräftigen Farben auf den Wänden dahinter (u.a. rot, grün und blau), sowie dem rotschwarzen Sturm, der außerhalb des Hauses zu toben scheint (und, nochmal "Babylon 5", was vom dortigen Hyperraum hatte). Ok, zugegeben, die Flucht aus diesem Gedankenraum war dann etwas gar theatralisch umgesetzt, und die silberne, enge Hose, die der Kerl anhat, war auch ziemlich unfreiwillig komisch. Trotzdem, nach den ersten paar Minuten hatte ich eigentlich Schlimmeres erwartet.

Fazit: Episodenbild (c) 20th Century Fox Abseits einzelner interessanter Aspekte haben mich die ersten paar Minuten eher abgeschreckt. Vor allem die trashige Umsetzung der telepathischen Angriffe durch Avatar stachen hier negativ hervor. Im Mittelteil wurde es dann langsam etwas besser, wenn es "Allein" auch in diesem Teil noch nicht so recht gelang, mich zu packen. Erst in der letzten Viertelstunde drehte die Episode dann doch noch ansatzweise auf. Die hängenden Komapatienten mögen zwar recht eindeutig von "Coma" geklaut sein, waren aber visuell dennoch nett. Vor allem aber hatte es mir das Aussehen von Avatars Traumwelt, bzw. generell die tragische Geschichte hinter seiner Gefangenschaft an diesem Ort angetan. Die Flucht von dort war dann allerdings wieder etwas überdramatisiert. Etwas durchwachsen fand ich auch die Inszenierung. Einzelnes war durchaus hochwertig gemacht, mit anderen Stellen – wie den Avatar-Angriffen – schien sich David J. Burke aber doch etwas schwer zu tun. Macht insgesamt eine durchschnittliche Folge, die schwach beginnt, dann aber doch noch so halbwegs die Kurve bekommen hat.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1995 Universal Television)







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