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Star Wars: Die Königsdrohne Drucken E-Mail
Zäher Start in die "Dunkles Nest"-Trilogie Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 14 Juli 2019
 
Titel: "Die Königsdrohne"
Originaltitel: "The Joiner King"
Bewertung:
Autor: Troy Denning
Übersetzung: Regina Winter
Umfang: 573 Seiten
Verlag: Blanvalet (D), Del Rey (E)
Veröffentlicht: 11. Februar 2008 (D), 26. Juli 2005 (E)
ISBN: 978-3-442-24491-9
Buch kaufen: Taschenbuch (D), Kindle (D), Taschenbuch (E), Kindle (E)
 

Kurzinhalt: Sechs Jahre sind seit dem Ende des Krieges mit dem Yuuzhan Vong vergangen, und langsam aber sicher ist die Galaxis wieder dabei, sich von den Folgen der Invasion zu erholen, und zu heilen. Nun jedoch sind einige junge Jedi-Ritter – nämlich genau jene, die Anakin Solo einst bei der Mission auf Myrkr begleiteten – einem Ruf in der Macht folgend in die Unbekannten Regionen aufgebrochen. Einige Wochen später wenden sich die Chiss mit einer Beschwerde an die Galaktische Allianz, nämlich dass sich der Jedi-Orden aus ihren internen Angelegenheiten heraushalten soll. Wie es scheint, befinden sich die Chiss seit kurzem im Krieg mit insektenartigen Wesen – und die jungen Jedi kämpfen auf der Seite ihrer Gegner. Als Luke Skywalker davon erfährt, beschließt er, zusammen mit seiner Frau Mara Jade und ein paar weiteren Jedi-Meistern aufzubrechen, um die jüngere Generation zur Rede zu stellen. Auch Han Solo und Leia Organa brechen in die Unbekannten Regionen auf, um nach ihrer Tochter Jaina zu suchen. Dort angekommen, finden sie heraus, dass die jungen Jedi-Ritter auf Seiten der Killiks kämpfen – jedoch offensichtlich nicht ganz freiwillig. Vielmehr scheinen sie von deren Schwarmbewusstsein beeinflusst zu werden. Nun suchen Luke, Mara, Leia und Han nach einem Weg, den Konflikt zu beenden, und die jungen Jedi-Ritter dem Einfluss des Dunklen Nests zu entziehen…

Review: Nach der epischen, neunzehn Romane umfassenden "Das Erbe der Jedi-Ritter"-Saga kehrt man mit der "Dunkles Nest"-Trilogie wieder zur traditionellen dreiteiligen Struktur zurück. Den Auftakt fand ich dabei leider eher mühsam und schleppend. Zuerst einmal gilt es einen großen Zeitsprung zu verdauen. Ich muss gestehen, das eine oder andere Abenteuer zu lesen, dass in der Zwischenzeit angesiedelt ist, und sich stärker mit den Nachwehen des Krieges mit den Yuuzhan Vong zu lesen, hätte mir schon getaugt. Stattdessen bekommen wir hier nur einen kleinen Eindruck davon, welche Auswirkungen diese Invasion hatte. Womit sich Troy Denning in meinen Augen auch keinen Gefallen getan hat, ist bei der Erzählstruktur. Nun habe ich mich zwar grundsätzlich über die – zumindest von den Covern versprochene – Aussicht gefreut, dass die drei zentralen Helden der klassischen Trilogie, Han, Leia und Luke, hier wieder stärker in den Mittelpunkt rücken könnten, gefreut. Allerdings wäre es dann aus meiner Sicht besser gewesen, sich von der Erzählperspektive her auch wirklich nur auf sie zu konzentrieren. So hingegen bekommen wir zu Beginn einen flüchtigen Eindruck, was die jungen Jedi-Ritter in der Macht spüren, und wie sie in die Unbekannten Regionen gelockt werden, haben dann ca. im Mittelteil plötzlich wieder ein Kapitel, dass aus ihrer Sicht geschildert wird, und dann am Ende während der großen Schlacht schauen wir ebenfalls noch gelegentlich bei ihnen vorbei. Diese kurzen Ausreißer zwischendurch waren aber leider viel zu wenig, um uns an ihrer Vereinnahmung durch das Dunkle Nest so richtig teilhaben zu lassen. Aus meiner Sicht hätte Troy Denning das entweder gänzlich außen vor lassen, oder sich eben stärker auf sie konzentrieren sollen, damit wir bei dieser Entwicklung direkter dabei sind, und sie so nachvollziehen können.

Generell muss ich gestehen, "Die Königsdrohne" nur leidlich spannend gefunden zu haben. Der Anfang war ja noch ganz ok, mit dem zentralen Mysterium rund um die verschwundenen Mitglieder der jungen Generation an Jedi. Und der Showdown war dann ebenfalls wieder recht packend (wobei ich ihn teilweise auch irgendwie verwirrend geschrieben fand, und mir deshalb stellenweise schwer tat, der Action zu folgen). Aber im Mittelteil habe ich mich richtiggehend durch den Roman geplagt. Hier gab es einfach zu viele – aus meiner Sicht – überflüssige Szenen, und vor allem elendslange, langweilige Dialoge. Ich fand leider auch die Idee rund um diese neue Bedrohung in Form der insektenartigen Wesen – die sich als Killiks herausstellen, womit ein aus meiner Sicht doch eher erzwungener Bezug zu genau jenem Gemälde hergestellt wird, dem Leia Organa im ebenfalls von Dennig geschriebenen Roman "Der Geist von Tatooine" hinterherjagte (und dass ihr am Ende der NJO-Saga von Gilead Paellon überreicht wurde) – nicht wirklich spannend. Vor allem aber hat mich enorm gestört, dass man auch hier nach wie vor der Aussage von Vergere folgt, nach der es keine Dunkle Seite der Macht gäbe. Ganz ehrlich: Damit tat ich mir schon bei "Verräter" schwer, wobei durch ihr anfängliches Zitat "Alles was ich dir sage ist eine Lüge" ja wenigstens ausreichend in Zweifel gezogen wurde. Hier jedoch zeigt sich, dass der gesamte Jedi-Orden – und nicht nur der junge Nachwuchs, sondern selbst Luke Skywalker – dieser neuen Philosophie folgt; und ganz ehrlich, ich tat mir enorm schwer damit, das zu akzeptieren.

Der Kampf gegen die Dunkle Seite – also dazu, den eigenen niederen Instinkten nachzugeben, und der Macht dem eigenen Willen aufzuzwingen – ist eines der zentralen Themen von "Star Wars". Hier in einem lizenzierten Roman, der die Geschichte weitererzählt, aber ja dennoch in diesem Universum spielt (und sich diesem bedient, um Kohle zu scheffeln) dies auf einmal ad absurdum zu führen, hat mich enorm geärgert. Zumal Luke Skywalker ja in der Comicreihe "Dark Empire" selbst der dunklen Seite der Macht verfallen ist – etwas, woran er danach lange Zeit genagt hat. Und jetzt soll es sie einfach nicht geben? Ne, sorry, da kann ich nicht mit. Wie übrigens auch bei der Idee, dass es seine starke Verbindung zur Macht Jacen erlaubt, quasi durch die Zeit zu reisen. Immerhin: Es war nett, die alte Garde – Han, Leia, Luke und eben auch Mara – wieder in Aktion zu erleben. Durch den Bezug zur Mission auf Myrkr wird eine nette Verbindung zur NJO-Reihe hergestellt (wobei ich es doch auch eher seltsam fand, dass auch Tahiri dem Ruf folgte, und Zonama Sekot verließ). Und der Showdown war dann wie gesagt ganz nett beschrieben, und bot einzelne gelungene Momente. Meine Vorfreude auf die anderen beiden Romane der Reihe, die ja ebenfalls von Troy Denning geschrieben wurde (der wohl eher nicht mehr zu meinem Lieblings-"Star Wars"-Autor werden dürfte), hält sich aber leider doch eher in Grenzen.

Fazit: "Die Königsdrohne" war für mich doch ein eher müder Auftakt in die der NJO-Saga nachfolgenden "Dunkles Nest"-Trilogie. Der große Zeitsprung – der auch verhinderte, dass wir die Nachwehen des Yuuzhan Vong-Krieges unmittelbar miterlebten – störte mich dabei ebenso wie die gewählte Erzählperspektive, denn: Aus meiner Sicht hätte Denning entweder den Fall von Jaina, Zekk & Co. näher beleuchten, oder die Geschichte generell nur aus der Perspektive der alten Garde erzählen sollen. So hingegen war es nicht Fisch und nicht Fleisch. Vor allem im Mittelteil fand ich "Die Königsdrohne" zudem ziemlich zäh, mit viel zu vielen viel zu langen Dialogen, die mich einfach nicht packen wollten. Und der Showdown war dann zwar grundsätzlich durchaus packend, allerdings fand ich ihn teilweise verwirrend beschrieben, was es mir zeitweise unnötig schwer machte, dem Geschehen zu folgen. Aber möglicherweise spricht da auch einfach die Ermüdung aus mir. So oder so: Wirklich überzeugt hat mich "Die Königsdrohne" jedenfalls leider nicht.

Bewertung: 2/5 Punkten
Christian Siegel





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