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The Twilight Zone - 1x10: Blurryman Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Amazon

Originaltitel: Blurryman
Episodennummer: 1x10
Bewertung:
Streaming-VÖ USA: 23. Mai 2019
Drehbuch: Alex Rubens
Regie: Simon Kinberg
Besetzung: Zazie Beetz als Sophie Gelson, Seth Rogen als Seth Rogen, Betty Gabriel als Betty Gabriel, Zibby Allen als Julie, Caitlin Stryker als Anna, Jason Priestley als Jason Priestley, David Epstein als Blurryman, Mark Silverman/Jefferson Black als Rod Serling, Jordan Peele als Jordan Peele/The Narrator u.a.

Kurzinhalt: Adam Wegman ist Autor, der gerade über seinem jüngsten Drehbuchentwurf sitzt. Dann hat er die Idee, seinen Film gleich mit der Apokalypse zu beginnen. Plötzlich kommt seine Freundin völlig ausgelöst zu ihm, und als er aus dem Fenster blickt, scheint der Weltuntergang in vollem Gange zu sein. Jordan Peele tritt ins Bild, gibt seinen Anfangsmonolog zum Besten – und unterbricht sich plötzlich und ruft "Cut!", da er mit diesem nicht zufrieden ist. Drehbuchautorin Sophie Gelson wird daraufhin aufs Set gerufen, und von ihm darum gebeten, die Narration noch einmal umzuschreiben. Am nächsten Tag versucht man es nochmal, doch statt ihres neuen Entwurfs liest Jordan Peele etwas über Sophie selbst von den Cue Cards ab – darüber, dass sie einen seltsamen Schattenmann auf den Aufnahmen entdecken und daraufhin selbst in die Twilight Zone geraten würde. Anfangs halten alle Beteiligten – Sophie eingeschlossen – dies für einen Scherz. Bis sie die Cutterin tatsächlich auf einen eben solchen verschwommenen Mann, der in mehreren Bildern zu sehen ist, aufmerksam macht…


Review: Episodenbild (c) Amazon Ich bin ja Unterhaltung mit Meta-Ebene gegenüber, sofern diese gut gemacht ist, durchaus zugetan. Man nehme nur "Cabin in the Woods", den ich vor mittlerweile fast zehn Jahren doch ziemlich abgefeiert hatte. Genau diese Richtung schlägt auch "Blurryman" ein – auch wenn zu Beginn davon noch nichts zu erkennen ist. Denn der Einstieg wirkt noch ziemlich generisch und bekannt: Seth Rogen, der vermeintliche Gaststar der Folge, spielt einen Autor, der hinter dem Drehbuch eines Films sitzt – und löst, so scheint es, als er mit seinem ersten Satz den Weltuntergang beschreibt eben diesen aus. Das Konzept hätte grundsätzlich schon interessant sein können; dann jedoch vollzieht die Episode eine 180°-Wendung, als Jordan Peele den mittlerweile ebenfalls gewohnten Anfangsmonolog unterbricht, und sich offenbart, dass wir uns auf dem Set der Serie befinden. Das allein war schon ein echter Geniestreich – der eben auch davon profitiert, dass die ersten neun Episoden dem immer gleichen Muster folgten, und man als Zuschauer mittlerweile darauf konditioniert ist, eben dies von der Neuauflage der "Twilight Zone" zu erwarten.

In weiterer Folge entspinnt sich aus dem coolen (wenn auch nicht völlig revolutionärem; Horrorfilme in Horrorfilmen gab es mittlerweile ja doch schon einige; man nehme nur "Scream 3", "Düstere Legenden 2 – Final Cut" oder auch "Halloween: Resurrection") Grundkonzept eine höchst unterhaltsame Folge mit einigen effektiven Horrorelementen (der titelspendende Blurryman war wirklich gut umgesetzt), zahlreichen selbstironischen Anspielungen (die teilweise wohl auch unfreiwillig passierten; bei "saying something which we actually don't wanna say" musste ich z.B. unweigerlich an die Episode davor denken), sowie vor allem auch einer Verbeugung vor dem Original, und dessen Schöpfer Rod Serling. Wie Sophie Gelson am Ende dann in einer klassischen schwarz/weiß-"Twilight Zone"-Folge landet, fand ich wirklich klasse. Aber auch, wie man ihre doch etwas abschätzige Aussage über Horror in weiterer Folge diskreditiert, und den Sinn und Zweck des Genres hervorstreicht, hatte es mir angetan. Wie auch, sie vermeintlich zu einer bestimmten Selbsterkenntnis zu zwingen, die dann jedoch für sich allein genommen die Situation noch nicht auflöst (womit man wiederum ein klassisches Klischee untergräbt). Zazie Beetz ist zudem seit dem großartigen "Deadpool 2" letztes Jahr auf meinem Radar, und spielt auch hier wieder ausgezeichnet. Vor allem jenen Moment, wo sie dann endlich erkennt, dass sie vor diesem Schrecken nicht fliehen kann, und die Kraft findet, sich diesem zu stellen, fand ich klasse. Einzig die Auflösung der Identität des Blurryman fand ich persönlich allzu offensichtlich; zumal man dort auch wieder mal im "Uncanny Valley" landete (so gut diese Technologie mittlerweile auch sein mag, ganz reicht's nicht). Dafür waren die letzten Momente der Folge dann herrlich nostalgisch, und dürften vor allem Fans der Originalserie begeistern.

Fazit: Episodenbild (c) Amazon Nach sechs maximal mittel- bis doch eher -mäßigen Episoden, präsentiert die Neuauflage der "Twilight Zone" zum Ende der Staffel doch noch mal ein kleines Highlight, dass mich mit der Neuinterpretation zumindest ansatzweise versöhnen konnte. Denn nach drei doch eher ungeschickt umgesetzten sozialkritischen Episoden kehrt man hier endlich wieder ins Horror/Thriller/Mystery-Genre zurück, und präsentiert eine Folge, die zwar ebenfalls einiges an Interpretationsspielraum bietet, eine allfällige Message aber eben nicht mit dem Holzhammer einprügelt, sondern den Schluss, den man aus ihr ziehen will, dem Zuschauer überlässt. Sehr schön ist auch die Art und Weise, wie Peele & Co. hier ihrem Vorgänger Rod Serling Tribut zollen, und eine gelungene Hommage auf die klassische "Twilight Zone"-Serie präsentierten. Vor allem aber hat "Blurryman" wirklich Spaß gemacht – etwas, dass ich leider bislang eigentlich über keine einzige der zehn Folgen (ja nicht mal der besten von ihnen, "Replay") behaupten konnte. Bitte – bei der zweiten Staffel dann – mehr davon, und dafür die plumpe Gesellschaftskritik, die teilweise doch sehr aufgesetzt wirkte, und für mich eigentlich nur bei "Replay" so richtig funktioniert hat, zurückfahren. Bitte – danke!

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 CBS)




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