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SeaQuest DSV - 2x07: Begegnung mit der Vergangenheit Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Universal

Originaltitel: Vapors
Episodennummer: 2x06
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 13. November 1994
Erstausstrahlung D: 10. Dezember 1995
Drehbuch: Carleton Eastlake
Regie: Jesús Salvador Treviño
Hauptdarsteller: Roy Scheider als Captain Nathan Bridger, Jonathan Brandis als Lucas Wolenczak, Don Franklin als Commander Jonathan Ford, Rosalind Allen als Dr. Wendy Smith, Edward Kerr als Lt. James Brody, Michael DeLuise als Tony Piccolo, Ted Raimi als Lt. j.g. Timothy O'Neill, Marco Sanchez als Sensor Chief Miguel Ortiz, Kathy Evison als Helmswoman Lonnie Henderson Peter DeLuise als Dagwood.
Gastdarsteller: Richard Herd als Admiral Noyce, Mimi Lieber als Aunt Rose, Amie Bluff als Cousin Angie, William Morgan Sheppard als The Professor u.a.


Kurzinhalt: Die UEO arbeitet an einem neuen, experimentellen Kriegs-U-Boot. Auf diesem wird eine künstliche Intelligenz installiert, die das Schiff theoretisch unabhängig steuern kann. Man ist gerade dabei, den Upload der Persönlichkeitsmatrix vorzunehmen – der auf Captain Bridgers Gedankenmuster von vor elf Jahren basiert – als dieser plötzlich unterbrochen wird. Daraufhin übernimmt die KI die Kontrolle über das U-Boot, und folgt einem vor elf Jahren entwickelten militärischen Trainingsprogramm, dass es als echte Befehle interpretiert. Das Schiff greift somit zuerst Pearl Harbor und danach noch eine zweite US-Militäreinrichtung an. Als nächstes auf dem Angriffsplan steht ein Ort, wo sich vor elf Jahren eine Militärbasis befand, mittlerweile aber eine Wohnsiedlung errichtet wurde. Da die KI auf Bridgers Persönlichkeitsmatrix basiert, wird die SeaQuest damit beauftragt, das Schiff aufzuhalten, und den Angriff zu verhindern. Doch das Kampf-U-Boot ist waffentechnisch auf dem neuesten Stand, verfügt über einen Tarnmodus, und erweist sich nicht zuletzt auch aufgrund der Bridger-KI, die jeden Zug seines menschlichen Gegenstücks vorausahnt, für die SeaQuest als mehr als würdiger Gegner…

Review: Episodenbild (c) 20th Century Fox Gleich zu Beginn wagt sich "SeaQuest" an einer Zukunftsprognose, die sich mittlerweile als falsch herausstellen sollte: Denn die (bisher) letzte Rolling Stones-Single kam nicht etwa, wie hier behauptet, 2011 heraus, sondern erst 2016. Aber Spaß beiseite: Ähnlich wie die vorangegangene Episode, beginnt auch "Begegnung mit der Vergangenheit" höchst vielversprechend. Erfreulicherweise gelingt es aber diesmal in weiterer Folge auch, am interessanten Grundkonzept anzuknüpfen, und das hohe Ausgangsniveau bis zuletzt zu halten. Zu Beginn sticht dabei in erster Linie das wirklich nette Design des experimentellen U-Boots ins Auge; wobei sich die Effekte, für damalige Verhältnisse, ebenfalls durchaus wieder sehen lassen. Aber auch die Location für das Trockendock des Schiffes war nett ausgewählt, und durchaus beeindruckend. Und generell war mit diesem außer Kontrolle geratenem, schwer bewaffneten und von einer künstlichen Intelligenz gesteuerten, hochexperimentellen U-Boot eine spannende Ausgangssituation für die Episode gegeben.

Besonderen Reiz bezieht das Setup (und damit auch die Folge) zweifellos daraus, dass just ein altes Gedankenmuster von Captain Bridger für die Künstliche Intelligenz herangezogen wurde. Dies führt nun quasi dazu, dass sich der aktuelle Bridger mit seinem um elf Jahre jüngerem Ich matchen muss. Was als taktische Herausforderung beginnt, mündet dann schließlich in einer durchaus berührenden Szene, als Bridger seinem KI-Gegenstück vom Tod "ihres" Sohnes erzählt, und ihn davon zu überzeugen versucht, den Angriff auf die Wohnsiedlung abzubrechen. Manche mag enttäuscht haben, dass es nicht auf einen taktischen Showdown hinauslief, mir hat diese Entwicklung sehr gut gefallen. Interessant war auch, dass sich davor kurzzeitig Commander Ford quasi mit seinem Captain messen musste (was mich an die TNG-Folge "Die Schlacht von Maxia" erinnert hat, wo Riker eine Verteidigung gegen das Picard-Manöver finden musste). Vor allem aber gelang es "Begegnung mit der Vergangenheit" ausgesprochen gut, Spannung zu erzeugen. Natürlich ist einem als Zuschauer bewusst, dass man die SeaQuest-Crew nicht wirklich scheitern lassen und damit die Wohnsiedlung vernichten wird. Aber durch die persönliche Verbindung zur Crew – mit Piccolos Familienmitgliedern – sowie den zwischendurch immer wieder eingestreuten Schwenks zur verzweifelten Menschenmasse, die sich an den Mauern versammelt hat, und nun vermeintlich dem drohenden Tod hilflos ins Auge sieht, verliert man nie aus dem Auge, was auf dem Spiel steht. Ich fand die entsprechenden Momente jedenfalls – nicht zuletzt auch durch Russ Mitchell Landaus gerade auch an diesen Stellen sehr schönen Musik – sehr effektiv. Das Ganze mündet dann schließlich in die Selbstzerstörung des experimentellen U-Boots – und damit quasi einer Selbstaufopferung von Captain Bridger, da er mit der Mission des Schiffes, in dem er installiert wurde, nicht einverstanden ist ("The only reason I was built was to destroy."). Ein schönes, treffendes Ende für eine durchwegs gelungene Folge!

Fazit: Episodenbild (c) 20th Century Fox In "Begegnung mit der Vergangenheit" bekommt es Captain Bridger quasi mit einer früheren Version seiner selbst zu tun. Das Ergebnis ist die bislang beste Folge der zweiten Staffel. Der taktische Wettstreit zwischen Bridger und der KI bzw. der SeaQuest und dem U-Boot ist ja für sich genommen schon spannend genug, mit gefiel aber vor allem auch der Ausklang, wo Nathan seinen KI-Gegenpart nicht etwa austrickst, sondern vielmehr so gewinnt, in dem er an dessen Menschlichkeit appelliert. Einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Folge tragen auch die immer wieder eingestreuten Blicke zu den verzweifelten Menschen der Wohnsiedlung – inklusive Tante und Cousine von Tony Piccolo – bei. Auch wenn man natürlich weiß, dass die SeaQuest erfolgreich sein wird, gelingt es nicht zuletzt dank dieser sehr gut inszenierten Momente, Spannung zu erzeugen. Produktionstechnisch gibt es auch kaum was auszusetzen, vielmehr können Design und Umsetzung des U-Boots sowie einzelne Aspekte wie die angesprochene Menschenmenge oder auch die Location der Startplattform durchaus gefallen. Und auch die schauspielerische Leistung von Roy Scheider, insbesondere am Ende dann im Widerstreit mit seinem früheren Ich, hatte es mir angetan. Der absehbare Ausgang mag den ganz großen Wurf verhindern, davon abgesehen war das aber eine rundum gelungene Folge!

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1994 Universal Television)




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Kommentare (1)
RSS Kommentare
1. 12.06.2019 18:39
 
Ja wat denn nu?
Begegnung mit der Vergangenheit  
Hilferuf aus der Zukunft  
 
Ja wat denn nu?
 

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