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American Gods - 2x03: Muninn Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Amazon

Originaltitel: Muninn
Episodennummer: 2x03
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 24. März 2019 (Amazon)
Drehbuch: Heather Bellson
Regie: Deborah Chow
Hauptdarsteller: Ricky Whittle als Shadow Moon, Ian McShane als Mr. Wednesday, Emily Browning als Laura Moon, Pablo Schreiber als Mad Sweeney, Orlando Jones als Mr. Nancy, Crispin Glover als Mr. World, Bruce Langley als Technical Boy, Yetide Badaki als Bilquis, Mousa Kraish als The Jinn, Omid Abtahi als Salim, Demore Barnes als Mr. Ibis.
Gastdarsteller: Peter Stormare als Czernobog, Cloris Leachman als Zorya Vechernyaya, Kahyun Kim als New Media, Devery Jacobs als Samantha Black Crow, Sakina Jaffrey als Mama-ji, Dean Winters als Mr. Town, Eric Peterson als the Caretaker, Julian Richings als Iktomi, Stephen R. Hart als Gnaskinyan, Christian Lloyd als Argus u.a.

Kurzinhalt: Der Zug, in den Shadow Moon befragt und gefoltert wurde, wurde dank "Betty" gestoppt. Nun sammeln Mr. Wednesday und Mad Sweeney Lauras wieder einmal verstreute Leichenteile ein, und lassen sie von Ibis wieder zusammennähen. Dennoch ist sich Laura zunehmend bewusst, dass sie in ihrer aktuellen Form nicht ewig weiterleben kann – beginnt ihr Körper doch zunehmend zu verrotten. Mr. Wednesday bietet ihr daraufhin an, ihn bei seiner Suche nach Argus Panoptes, den Gott der Überwachung, zu begleiten, der ihr angeblich helfen kann. Sweeney wiederum schlägt vor, sich nach New Orleans zu begeben und dem Baron einen Besuch abzustatten – auch dieser sei in der Lage, ihr zu helfen. Laura beschließt, Wednesdays Angebot anzunehmen – nicht wissend, dass dieser verborgene Absichten verfolgt. Währenddessen stolpert Shadow zu einer Tankstelle, wo er schließlich von Sam Black Crow aufgelesen wird, die ihn als Anhalter mitnimmt…


Review: Episodenbild (c) Amazon Zu Beginn war ich gleich doppelt verwirrt. Einerseits, weil man hier plötzlich auch wieder Szenen in der Gegenwart im Cinemascope-Format präsentiert (bislang dachte ich, die wären Flashbacks bzw. den Szenen auf einer anderen Existenzebene vorbehalten), und andererseits, weil Wednesday und Sweeney, nachdem es gelungen ist, den Zug aufzuhalten, Shadow einfach so zurücklassen. Wenn ich schon beim Kritisieren bin: Auch wenn sie mit der Idee, Media hier nun zu "New Media" zu machen, und sich dabei auf die sozialen Medien zu beziehen, aus Gillian Andersons Ausstieg das beste machen, kam ich leider nicht umhin, Technical Boys kritischem (und seitens der Macher zumindest angenehm selbstironischen) Kommentar zuzustimmen: "How the fuck is that an upgrade?". In der Tat. Trotz dieses interessanten Kniffs wird mir Anderson jedenfalls fehlen. Wie ich generell mit den Szenen auf Seiten der neuen Götter bislang nicht viel anfangen kann.

Davon abgesehen war "Muninn" aber in meinen Augen zu den ersten beiden Folgen der Staffel eine deutliche Steigerung. Am besten fand ich dabei die Kombination Laura und Mr. Wednesday, die bei der Serie ja etwas völlig Neues ist. Die Dynamik zwischen den beiden fand ich interessant; nicht zuletzt, als Wednesday für Lauras Zustand ja überhaupt erst verantwortlich ist. Und doch muss man zugeben, dass er mit der einen oder anderen Aussage, so hart sie auch sein mag, nicht unrecht hat – nicht zuletzt auch mit seinem Hinweis, dass Laura nicht mehr jene Frau ist, in die sich Shadow einst verliebt hat. Da wir als Zuschauer Wednesday zudem besser kennen als Laura, beschleicht einem bei diesem Team-Up von vornherein ein ungutes Gefühl; zu klar ist, dass Wednesday sie nur ausnutzt, weil er etwas für sie braucht – und sie mit der vermeintlichen Heilung zur ködert. Letztendlich hat er zwar nicht direkt gelogen, hintergeht sie aber dennoch insofern, als er sie in Argus Versteck zurücklässt. Überhaupt, Argus. Schon allein die Idee hinter ihm fand ich interessant, aber vor allem auch die Umsetzung, mit den vielen Augen auf dem Körper, hatte es mir angetan. Das sah wirklich herrlich creepy aus. Für den nötigen Humor war indes wieder mal in erster Linie Mad Sweeney zuständig. Wie dieser nun, nachdem Laura ihm ja sein Glück weggenommen hat, vom Pech verfolgt wird, war wieder einmal überaus lustig mit anzusehen. Nicht zuletzt die Kettenreaktion beim Boot war amüsant. Aber auch, dass er nun in einem Bus voller Jesusfreaks landet, ist eine witzige Ausgangssituation. Im direkten Vergleich dazu fiel Shadows Reise leider – trotz der binären Sam Black Crow – doch eher ab. Und auch die Abenteuer von Jinn und Salim finde ich (noch?) nicht sonderlich interessant.

Fazit: Episodenbild (c) Amazon "Muninn" war zwar schon wieder etwas besser - von jener Faszination, die "American Gods" in Season eins praktisch ab der ersten Minute verströmte, ist die zweite Staffel aber auch mit "Muninn" leider nach wie vor weit entfernt. Am besten fand ich alles rund um Laura und Wednesday – eine interessante Konstellation, von der man bisher noch nicht wirklich viel gesehen hat. Ihre gemeinsamen Szenen fand ich überaus gut, ja stellenweise sogar richtiggehend fantastisch. Auch Argus selbst war großartig umgesetzt; das Design wird mir definitiv noch länger in Erinnerung bleiben. Für die nötige Portion Humor ist in erster Linie Mad Sweeney zuständig, dessen Pechsträhne wieder einmal für einiges an (Schaden-)Freude beim Zuschauer sorgt. Alles rund um Shadow Moon war zwar auch ok, sonderlich interessant fand ich seine (Bei-)Fahrt allerdings nicht. Gleiches gilt für die Erlebnisse von Jinn und Salim. Und auch wenn man auf Seiten der neuen Götter mit New Media zumindest auf kreative Art und Weise mit Gillian Andersons Ausstieg umgeht, ist Kahyun Kim halt einfach kein würdiger Ersatz. Aber ja, das nette Zusammenspiel zwischen Laura und Wednesday hat im Falle von "Muninn" die Kohlen doch noch aus dem Feuer geholt.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 Amazon Studios)




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