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The Punisher - 2x11: Der Abgrund Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: The Abyss
Episodennummer: 2x11
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 18. Januar 2019 (Netflix)
Drehbuch: Laura Jean Leal
Regie: Meera Menon
Hauptdarsteller: Jon Bernthal als Frank Castle/Punisher, Ben Barnes als Billy Russo/Jigsaw, Amber Rose Revah als Dinah Madani, Josh Stewart als John Pilgrim, Floriana Lima als Krista Dumont, Giorgia Whigham als Amy Bendix.
Gastdarsteller: Deborah Ann Woll als Karen Page, Royce Johnson als Detective Sergeant Brett Mahoney, Annette O'Toole als Eliza Schultz, Joseph D. Reitman als Ed Zatner, Kate Rigg als Doctor Mason, Kareem Savinon als Officer Smith, Derek Roberts als Officer Lawrence, Gene Gillette als Officer O'Rourke, Reagan Grella als Young Krista Dumont, Lissa Danshaw als Paramedic u.a.


Kurzinhalt: Nach dem Showdown im Lagerhaus wird Frank verhaftet – wobei man ihn aufgrund seiner Verletzungen ins nächstgelegene Krankenhaus bringt und dort unter Arrest stellt. In erster Linie legt man ihm den Tod der drei im Obergeschoss erschossenen Prostituierten zur Last. Ein Anblick, der auch Frank erschüttert hat. Ließ er sich etwa tatsächlich von Billy dazu provozieren, ohne Rücksicht auf Verluste herumzuballern, und hat so ihren Tod verschuldet? Und wenn ja, mit welchem Recht behauptet er eigentlich noch, besser als Billy zu sein? Mehr noch als die erlittenen Verletzungen plagt Frank somit im Krankenbett das schlechte Gewissen. Dort erhält er schon bald Besuch von einer alten Bekannten: Karen Page hat von seiner Verhaftung erfahren, und bietet sich als seine Verteidigerin an. Kurz darauf gelingt es auch Amy, sich ins Krankenzimmer zu schleichen. Und nachdem sie den Tatort genau untersucht hat, schaut auch Dinah im Krankenhaus vorbei. Nachdem klar ist, dass die Frauen doch nicht von Frank getötet wurden, schmiedet man einen Plan, um Frank unbemerkt aus dem Krankenhaus zu schaffen…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Manchmal machen Serien einen krassen Fehltritt, wo ich danach die Hände über den Kopf schlage und mir denke: Wieso?!?! Über die ganzen letzten Episoden hinweg wurde der Blick, mit dem wir Franks Handeln beobachteten, ein zunehmend kritischer – nicht zuletzt dadurch, dass selbst seine Verbündeten kurz davor waren, sich von ihm abzuwenden. Zu Beginn von "Der Abgrund" schien man diesen Weg noch konsequent weiterzugehen: Klar ist es – wie in meinem Review zur letzten Folge schon behauptet – selbst dann noch etwas anderes, ob ich diese Frauen ganz bewusst und vorsätzlich umbringe, oder ihren Tod "nur" unbewusst in Kauf nehme. Immerhin konnte Frank nicht wissen, dass sie sich im Obergeschoss befinden, und hatte auch keinen Grund, dies anzunehmen. Trotzdem hätte ich verstanden, dass ihn dieser Kollateralschaden psychisch mitnimmt – nicht zuletzt, als er sich von Billy zu dieser ruchlosen Vorgehensweise provozieren ließ, und in diesem Moment wohl tatsächlich nicht mehr ganz bei Verstand war.

Jedoch: Allein, dass Frank unabsichtlich den Tod der Frauen verschuldet hat, wäre den Machern für ihren Helden wohl schon zu viel gewesen – weshalb sie erst recht wieder zurückrudern, und somit auch die grundsätzlich starken Szenen rund um Franks Selbstzweifel rückwirkend ad absurdum führen. Da musste ich unweigerlich an den unvergesslichen Joker-Spruch aus "The Dark Knight" denken: "What happened? Did your balls dropf off?" Ich fand das jedenfalls enorm schade. Zumal es halt auch nicht wirklich Sinn ergibt, weil der Unterschied zwischen "wurden aus kurzer Distanz" und "wurden vom Erdgeschoss aus" erschossen wohl derart offensichtlich ist, dass die Beweise gegen Frank nicht lang gehalten hätten. Auch über die Rückkehr der Flashbacks zu Franks Familie habe ich mich nicht gefreut – auch wenn ich deren Sinn in diesem Fall zumindest verstehen konnte. Kristas Geschichte hat mich leider auch nicht interessiert, und diese als Begründung für ihre Vorgehensweise – sprich, sie konnte ihren Vater nicht retten, darum muss sie jetzt irgendjemanden retten, selbst wenn es ein psychopathischer Massenmörder ist – lachhaft. Und John Pilgrim interessiert mich leider ebenfalls als Figur nach wie vor nicht, weshalb mir auch die (noch dazu extrem vorhersehbare) Wendung rund um seine Frau egal war. Schade sind all diese Kritikpunkte insofern, als "Der Abgrund" grundsätzlich stark begonnen hat, und wenn man sich den Rückzieher gespart hätte, hätte die Episode eine der besten der Staffel werden können. Zumal nicht einmal dieser bedauernswerte Fehltritt die vorangegangenen Szenen zur Gänze ruinieren konnte. Denn Karens Besuch im Krankenhaus (zugleich wohl das letzte Mal, dass wir die Figur gesehen haben werden) war grundsätzlich durchaus gelungen – insbesondere, wenn sich Frank an den Tod seiner Familie zurückerinnert. Gleiches gilt für die Art und Weise, wie sich Amy zu Frank schleicht, und später auch Dinah ins Krankenzimmer kommt, um ihm die Wahrheit über die Schießerei zu sagen. Auf ihre Weise standen diese drei Frauen, denen Frank in der Vergangenheit geholfen hat, nun bei, um ihm bei seiner Krise zu helfen, und das konnte mir durchaus gefallen. Umso bedauerlicher, dass mir der mangelnde Mut der Macher die Episode doch ansatzweise verdorben hat.

Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Die Idee, dass Frank am Ende der letzten Folge in seinem Wahn unbeabsichtigt die Frauen im Obergeschoss erschossen hat, und er damit mit ernsten Konsequenzen für sein skrupelloses Vorgehen konfrontiert wird, gefiel mir ausgesprochen gut. Leider aber wäre ihnen dies für den Helden einer Serie, selbst wenn es sich um den knallharten Punisher halten, wohl zu viel gewesen – weshalb man hier nun einen ziemlich uneleganten Rückzieher macht. Ich fand das leider enorm schade – zumal es rückwirkend auch Franks Schuldgefühle, welche die Folge zuvor dominierten (und das Beste an ihr waren) ad absurdum führte. Von der Frage, wie sich die Überzeugung, Frank hätte die Damen erschossen, jemals lang halten soll wenn diese aus nächster Nähe ermordet wurden, ganz zu schweigen. Weitere Kritikpunkte sind die mich nicht wirklich überzeugende Offenbarung rund um Krista, sowie der uninteressante Pilgrim-Handlungsstrang. Karens Besuch war zwar ebenso ein Pluspunkt, wie generell so manch starke Szene im Krankenhaus, dennoch überwiegt meine Enttäuschung ob des mangelnden Muts der Serienmacher.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 Marvel/Netflix)




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