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SeaQuest DSV - 1x21: Die Schwestern vom guten Tod Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Universal

Originaltitel: The Good Death
Episodennummer: 1x21
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 15. Mai 1994
Erstausstrahlung D: 10. September 1994
Drehbuch: Hans Tobeason & Douglas Burke
Regie: David J. Burke
Hauptdarsteller: Roy Scheider als Captain Nathan Bridger, Stephanie Beacham als Dr. Kristin Westphalen, Stacy Haiduk als Lt. Cmdr. Katherine Hitchcock, Don Franklin als Commander Jonathan Ford, Jonathan Brandis als Lucas Wolenczak, John D'Aquino als Lt. Benjamin Krieg, Royce D. Applegate als Chief Manilow Crocker, Ted Raimi als Lt. j.g. Timothy O'Neill, Marco Sanchez als Sensor Chief Miguel Ortiz.
Gastdarsteller: Luis Guzmán als General Guzmano, Marianne Hagan als Cynthia Westphalen, Dustin Nguyen als Chief William Shan, Carlos Carrasco als Colonel Miguel, Garfield Bright als Malique, Christopher M. Brown als Obatu, Richard Herd als Admiral Noyce u.a.


Kurzinhalt: Die SeaQuest wird von der UEO damit beauftragt, ein aus Amazonien gestartetes U-Boot zu vernichten. Stattdessen schaltet Captain Bridger dieses nur aus, und schickt ein Team los, um die Besatzung zu evakuieren. Diese stellt sich, statt der von General Guzmano behaupteten gefährlichen Rebellen, vielmehr als eine Gruppe kleiner Kinder heraus, die just von Dr. Westphalens Tochter Cynthia in Sicherheit gebracht wurden. Entrüstet nimmt Bridger mit Admiral Noyce Kontakt auf, um sich über seine Befehle zu beschweren – immerhin hätte sie SeaQuest fast eine Gruppe unschuldiger Kinder aus dem Meer geschossen. Noyce kann ihn jedoch nur an den General verweisen, von dem diese Informationen stammten. Dieser ist verärgert darüber, dass Bridger das U-Boot nicht gleich abgeschossen hat, und schickt seinerseits Einsatzkräfte, um zu beenden, was Bridger begonnen hat. Dies zwingt die SeaQuest dazu, sich am Meeresgrund zu verstecken – noch bevor man das Transportschiff mit den letzten Evakuierten an Bord nehmen kann. Commander Ford, den Offizieren, aber auch den letzten Kindern bleibt somit nichts anderes übrig, als das Schiff zu verlassen – woraufhin sie just an der Küste Amazoniens landen, wo sie sich vor Guzmanos Schergen verstecken müssen…

Review: Episodenbild (c) 20th Century Fox Auch "Die Schwestern vom guten Tod" wartet wieder mit einem bekannten Gaststar auf; in diesem Fall Luis Guzman, der wohl auch gleich für den Namen seiner Figur Pate stand. Leider aber hat er eine doch eher undankbare Rolle erwischt. Denn sein General Guzmano ist die bis ins extrem verzerrte Karikatur eines Bösewichts, zugleich verabscheuungswürdig und dämlich. Jedoch: Falls es die Intention der Macher gewesen sein sollte, dass wir über ihn lachen, ist dies zumindest in meinem Fall nicht gelungen; weil sorry, aber einen Massen-Kindermörder finde ich dann doch weniger amüsant. Wobei das generell ein ganz großes Problem der Folge ist: Sie scheint sich nicht entscheiden zu können, ob sie lustig oder ernst gemeint ist. So gibt es durchaus ein paar amüsante Szenen, bzw. schien mir manches bewusst ins Lächerliche verzerrt. Andererseits bietet sich die Grundthematik rund um eine die Bevölkerung unterdrückende Diktatur in einem verarmten Land, wo der General nicht davor zurückschreckt, zur Eindämmung der Bevölkerungszahl Kinder abzuschlachten, jetzt nicht unbedingt für komödiantische Einlagen an.

Manches wirkte zudem arg konstruiert, wie z.B., dass sich die SeaQuest am Anfang zu Beginn zurückzieht und dabei auch das Mini-Uboot zurücklässt. Dass sich der ganze Stolz der UEO so leicht vertreiben lässt, war auch nur dazu da, damit Ford und die anderen – just – an die Küste der amazonischen Konföderation flüchten konnten, um dort dann in Bedrängnis zu geraten. Gleiches gilt übrigens für die Szene danach, wenn Ford und Shan in die Apotheke einbrechen – und so blind sind, die direkt neben der Tür hängenden Alarmanlage zu übersehen. Ein etwas gar großer Zufall ist es zudem, dass just die Tochter von Dr. Westphalen federführend an der Rettung der Kinder beteiligt war – und darüber hinaus, wie könnte es auch anders sein, als Einzige beim Angriff schwer verletzt wird. Vor allem aber wollte es "Die Schwestern vom guten Tod" nie so recht gelungen, Spannung zu erzeugen. Ja nicht mal in jenem – extrem konstruierten – Werbepausen-Mini-Cliffhanger, wo der eine Soldat kurz davor ist, seine Hand auf Kristins Schulter zu legen. Gänzlicher Reinfall war "Die Schwestern vom guten Tod" trotzdem nicht. Die Grundthematik, wenn auch sicherlich nicht optimal umgesetzt, war grundsätzlich durchaus interessant. Wie auch, hier mal in eine andere Kultur einzutauchen (wie z.B. mit den titelspendenden Schwestern vom guten Tod). John Debney lieferte zudem hier mal einen eher ungewöhnlichen Score ab, der stark auf südamerikanische (kubanische?) Klänge setzt, und damit innerhalb der Serie mal für Abwechslung sorgt. Einen gewissen Reiz hatte es zudem, dass just die Schuhe – ein Luxus, den die Crew wohl gar nicht erst als solchen erkennt, weshalb sie auch gar nicht mehr dran denkt – ihnen zum Verhängnis wurden. Neben Ford gab die Episode dem zuletzt zwar schon mehrmals auftretenden, dabei bislang aber noch nicht wirklich hervorstechenden Chief Shan (dargestellt von Dustin Nguyen) Gelegenheit, beim Zuschauer mal Eindruck zu hinterlassen. Und immerhin, bei aller Kritik: Richtig gelangweilt habe ich mich bei "Die Schwestern vom guten Tod" nie. Insgesamt muss ich sie aber leider doch zu den (bislang) schwächeren Folgen der Serie zählen.

Fazit: Episodenbild (c) 20th Century Fox "Die Schwestern vom guten Tod" ist irgendwie eine sehr seltsame Episode. Es scheint, als konnte man sich dabei nicht wirklich entscheiden, welchen Ton man anschlagen will. Die Grundthematik ist nämlich doch eine ziemlich ernst-düstere, "SeaQuest" aber eben nichtsdestotrotz in erster Linie als lockere Unterhaltung und Familienserie gedacht. Und so haben wir hier eine Folge über einen Diktator, der unzählige Kinder auf dem Gewissen hat, zugleich jedoch aufgrund der völligen Überzeichnung des Charakters zur Witzfigur degradiert wird. Ein Widerspruch, der sich durch die ganze Folge zieht – dementsprechend unharmonisch ist das Endergebnis. Erschwerend kommen nun so manche konstruiert wirkende Drehbuch-Zufälle sowie die mangelnde Spannung hinzu. Pluspunkte gibt es für die erfolgreiche Vermeidung von Langeweile, dem Gastauftritt von Luis Guzman (wenn auch leider in sehr undankbarer Rolle), John Debneys Musik mit diesmal doch eher ungewöhnlichem Einschlag, sowie die grundsätzlich ja durchaus ansprechende Thematik – der jedoch, meinem Eindruck nach, ein anderen Rahmen besser zu Gesicht gestanden hätte.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1994 Universal Television)




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