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The Orville - 2x12: Sanctuary Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: Sanctuary
Episodennummer: 2x12
Bewertung:
Erstausstahlung USA: 11. April 2019 (FOX)
Erstausstahlung D: -
Drehbuch: Joe Menosky
Regie: Jonathan Frakes
Hauptdarsteller: Seth MacFarlane als Captain Ed Mercer, Adrianne Palicki als Commander Kelly Grayson, Penny Johnson Jerald als Dr. Claire Finn, Scott Grimes als Lieutenant Gordon Malloy, Peter Macon als Lieutenant Commander Bortus, Jessica Szohr als Chief Security Officer Talla Keyali, J. Lee als Lt. Cmdr. John LaMarr, Mark Jackson als Isaac.
Gastdarsteller: Rena Owen als Heveena, Chad L. Coleman als Klyden, Blesson Yates als Topa, F. Murray Abraham als Chairman, Tony Todd als Moclan, Victor Garber als Admiral Halsey, Ted Danson als Admiral Perry, Ron Canada als Admiral Tucker, Kelly Hu als Admiral Ozawa, Marina Sirtis als Teacher u.a.


Kurzinhalt: Nach den Schilden werden nun – nicht zuletzt als Reaktion auf den kürzlichen Angriff der Kaylon – auch die Waffensysteme der Orville aufgerüstet. Nachdem dies abgeschlossen ist, nimmt die Orville zwei Passagiere vom Planeten Moclan auf. Als Commander Kelly Bortus dazu anweist, einem Energieschwund in deren Kabine nachzugehen, findet er heraus, dass diese ihre Tochter in einem Container schmuggeln – da dieser auf Moclan, so wie einst Topa, die Geschlechtsumwandlung drohen würde. Kurz nachdem die beiden das Schiff wieder verlassen, erfährt der restliche Kommandostab, dass Bortus dies auf Wunsch der Moclan geheim gehalten hat, und stellt ihn zur Rede. Man beschließt, den Moclan zu folgen, um auszuschließen, dass diese Bortus angelogen und das Mädchen vielleicht entführt haben. Als man der Spur des Transportschiffes folgt, landet man in einem Nebel – in dessen Inneren sich ein Planet befindet. Dieser wird nur von weiblichen Moclan – angeführt von der Dichterin Heveena – bewohnt, und dient ihnen als Zuflucht. Dennoch bleibt Ed keine andere Wahl, als die Union über seinen Fund zu informieren – woraufhin Heveena im Namen der weiblichen Moclan auf dem Planeten einen Antrag an die Union stellt, ihre Zuflucht als unabhängige Kolonie anzuerkennen…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Beginnen wir mit meinem größten Kritikpunkt an "Sanctuary": Gleich zu Beginn als sich die Orville zum x-ten Mal im Orbit von Moclan befand, konnte ich mir ein seufzendes "Schon wieder?!" nicht verkneifen – und auch wenn die Episode in weiterer Folge teilweise durchaus in eine neue Richtung geht, konnte ich mich des Eindrucks nicht ganz erwehren, dass "The Orville" hier zuvor bereits betretene Pfade neuerlich betritt. Wieder geht’s um die rückständige Gesellschaft der Moclans, neuerlich steht deren Politik im Hinblick auf weibliche Geschöpfe ihrer Art auf dem Prüfstand, und mit der Anhörung vor dem Rat gibt es sogar, ähnlich wie bei "About A Girl", wieder eine Art Verhandlung, deren Ausgang über das Schicksal der weiblichen Kolonisten entscheiden wird. Ganz kann ich "The Orville" den Vorwurf, hier fleißig von sich selbst zu klauen, somit leider nicht ersparen. Zudem verstehe ich immer weniger, warum Bortus und Klyden überhaupt noch zusammen sind (von der heftigen Scheidungstradition auf Moclan abgesehen); die beiden haben einfach ein derart diametrales Weltbild, dass sie mir überhaupt nicht kompatibel erscheinen. Und auch wenn es den Machern aufgrund der zeitgleichen Produktion nicht vorzuwerfen ist, aber dass sie hier Dolly Partons "9 to 5" in einer Actionszene verwenden, ähnlich wie dies letztes Jahr "Deadpool 2" tat, ist halt schon ein unglücklicher Zufall.

Davon abgesehen hat mir die Episode aber recht gut gefallen. Wie schon erwähnt, zwar gibt es durchaus Parallelen zu "About A Girl", und insgesamt haben mir diese sowie die ebenfalls auf die moclanische Kultur (und Vorurteile) eingehende Folge "Deflectors" noch die Spur besser gefallen, dennoch schlägt auch "Sanctuary" wieder ein paar interessante Töne an. Nicht zuletzt, als man die Problematik hier mit dem Rat der Union auf eine – politisch gesehen – höhere Ebene stellt, wobei die Vertreter vor dem Problem stehen, dass sie auf die Moclan – als ihre größten und wichtigsten Waffenlieferanten – gerade auch im Hinblick auf die Bedrohung durch die Kaylon angewiesen sind. Hier kommt sehr schön der Widerstreit zwischen Sicherheit und Freiheit zur Geltung, der auch in der Gegenwart immer wieder zu beobachten ist. Auch Mercers Plädoyer ("If we are not willing to stand up for the values that this Union was founded on, what exactly are we defending?") hatte es mir angetan. Die popkulturelle Anspielung, mit Dolly Parton, gefiel mir ebenfalls. Wie gesagt, das mit "9 to 5" war ein unglücklicher Zufall, davon abgesehen hatte es mir aber auch diese Kampfszene durchaus angetan. Die Idee, eine solche durch einen Popsong zu unterlegen, ist zwar sicherlich nicht neu – und war u.a. auch kürzlich erst wieder bei "Captain Marvel" zu beobachten – dennoch gab dies dieser Kampfszene einen ganz eigenen Reiz, und ließ sie für mich hervorstechen. Schön fand ich es zudem, hier mal den Unionsrat kennenzulernen, und dabei auch gleich einen Blick auf einige interessante Aliens werfen zu können. Und als die Moclan als Antwort auf die Petition der Kolonisten damit drohen, die Union zu verlassen, musste wohl nicht nur ich unweigerlich an den Brexit denken. Zuletzt sei auch noch auf die Gaststars eingegangen. Rena Owen nimmt hier wieder ihre Rolle als Heveena auf, die vier Admiräle der Union (Victor Garber, Ron Canada, Kelly Hu und Ted Danson) sind ebenfalls zum ersten Mal komplett vertreten, F. Murray Abraham gibt den Vorsitzenden des Unionsrats, Tony Todd den Vertreter der Moclans, und Regisseur Jonathan Frakes hat für die Rolle der Lehrerin niemand geringeren als Marina Sirtis auf die Orville gebracht. Damit vereint "Sanctuary" unter den Gaststars wieder so manches (genre-)bekanntes Gesicht. Auch das wertete die Folge für mich auf.

Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix "Sanctuary" ist eine gute Folge, in der "The Orville" auch wieder einige ernste, politische Töne anschlägt. Gerade auch im Hinblick auf den Wettstreit zwischen Sicherheit und Freiheit finden sich in der Handlung einige interessante Parallelen zur Gegenwart. Gefreut habe ich mich zudem über die zahlreichen Gaststars, wobei neben der Versammlung der Admiräle, Tony Todd als Moclan und F. Murray Abraham als Chairman der Union vor allem noch Marina Sirtis als Lehrerin hervorsticht. Natürlich gab es auch wieder einiges an auflockerndem Humor zwischendurch – nicht zuletzt dank Heveenas Faszination mit Dolly Parton – der jedoch nie vom Ernst der Lage ablenkte, und davon, was hier auf dem Spiel steht. Deren Song "9 to 5" fand dann zudem in einer coolen Actionszene Verwendung, und wertete diese auf (dass "Deadpool 2" kürzlich den gleichen Song an ähnlicher Stelle anwendete, ist den Machern aufgrund der parallelen Dreharbeiten nicht anzulasten). Und statt eines Friede Freude Eierkuchen-Endes oder einem neuerlich düsteren Ausgang wie bei "About A Girl" geht man hier vielmehr nun einen Mittelweg, und schlägt einen Kompromiss an. Allerdings kann auch dies nicht gänzlich darüber hinwegtäuschen bzw. -trösten, dass es zwischen dieser Folge und "Sanctuary" doch einige Parallelen gibt, und sich "The Orville" doch ein bisschen zu wiederholen beginnt. Zumal es auch innerhalb der zweiten Staffel nicht das erste Mal ist, dass man die rückständigen Überzeugungen der Moclan kritisiert (siehe "Deflectors"). Generell haben mich frühere Folgen von "The Orville" schon mal mehr gepackt. Dennoch lieferte man auch mit "Sanctuary" wieder solide – und angenehm klassisch-altmodische – Unterhaltung ab.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 FOX)




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Kommentare (2)
RSS Kommentare
1. 18.04.2019 11:19
 
Sehe ich anders
Hallo Christian, 
 
den Vorwurf, das Thema der kulturellen Monosexualität der Moclans wäre etwas einfallslos wieder aufgenommen worden, kann ich so nicht unerwidert stehen lassen. Das gälte dann ja auch für alle TNG-Folgen, die sich mit Worff und Kurn und der klingonischen Kultur befasst haben. Ich halte es eher für ein (sehr positives) Zeichen von Kontinuität, dass das Thema wieder aufgegriffen wurde, zumal es ja nicht gelöst ist. War ja schon angedeutet, inwieweit es möglich ist, ein Volk mit so andersartigen Wertvorstellungen in der Union zu halten. Absolut großartig waren die Szenen im Rat, sowohl was die schiere Größe der Versammlung (Statisten und vermutlich digitale Vervielfältigung) betraf als auch die Arbeit der Maskenbildner. Die jeweiligen Monologe der widerstreitenden Wortführer sowie die Argumente des Für und Wider  
fand ich sehr gut geschrieben und die aktuellen Bezüge zu gegenwärtigen Auseinandersetzungen verschiedener Weltanschauungen erschreckend realistisch. Für mich eher 4 bis 4,5 Punkte. 
 
Ich lese alle Deine Reviews zu Orville und Discovery mit Interesse und noch einige andere. Hut ab vor Deinem Fleiß. Was ein wenig störend ist, Dein Fazit wiederholt meist VIEL zu ausführlich einzelne Kritikpunkte, anstatt das Wesentliche auf den Punkt zu bringen.
 
2. 18.04.2019 15:31
 
Sehe ich anders
Hallo Michael, danke für die Rückmeldung! Nun, für mich war das trotz allem etwas zu viel an Wiederholung. Sicherlich kann man es auch als konsequente Weiterentwicklung betrachten, aber mittlerweile setzt man sich doch recht oft mit den Moclans auseinander, und im Gegensatz zu "Deflectors" wars hier halt keine neue, sondern eine grundsätzlich bereits bekannte Thematik. Dass man sich dieser dennoch auf interessante Art und Weise genähert hat, und dabei einige neue Aspekte beleuchtet, habe ich eh auch lobend anerkannt. Wie auch die Versammlung und einige starke Dialogzeilen. Trotzdem, für eine Serie, die statt der klassischen 22 eh "nur" 13-14 Folgen pro Staffel füllen muss, war's mir etwas zu sehr "been there, done that".  
 
Das Fazit ist für alle Lesefaulen gedacht und soll auch denen, die sich nicht das ganze Review durchlesen wollen, einen Überblick über meine Meinung geben. Einfach zu schreiben "ein bisschen was gestört hat mich aber auch" wäre da nicht sehr erhellend ;) . Aber ich verstehe, was du meinst, und werde es im Hinterkopf behalten; vielleicht schaffe ich es ja in Zukunft, mich im Fazit etwas kürzer zu fassen :)
 

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