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The Punisher - 2x10: Die dunklen Herzen der Menschen Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: The Dark Hearts of Men
Episodennummer: 2x10
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 18. Januar 2019 (Netflix)
Drehbuch: Steve Lightfoot & Angela LaManna
Regie: Álex García López
Hauptdarsteller: Jon Bernthal als Frank Castle/Punisher, Ben Barnes als Billy Russo/Jigsaw, Amber Rose Revah als Dinah Madani, Josh Stewart als John Pilgrim, Floriana Lima als Krista Dumont, Giorgia Whigham als Amy Bendix.
Gastdarsteller: Kevin Chapman als Kusack, Derek Goh als Danny, Allie McCulloch als Rebecca Pilgrim, Samuel Gomez als José, Jimi Stanton als Todd, Brett Bartholomew als Phillip, Ted Koch als Bob Wick, Shevy Gutierrez als ESU Cop, Jeffrey Brabant als Marine #1, Christopher Akpobiyeri als Marine #2, Manny Galan als Marine #3, Carly Blake Sebouhian als Hooker #1, Jes Davis als Hooker #2 u.a.


Kurzinhalt: Nach dem Besuch von Billy Russo ist Dinah Madani doch ordentlich verstört. Da kommt es ihr gerade recht, dass dessen Therapeutin Krista Dumont mit ihr Kontakt aufnahm. In einer privaten Sitzung tauschen sie sich über ihre eigenen Gefühle aus, besprechen aber auch, was aus Dinahs Sicht Frank und Billy voneinander unterscheidet. Währenddessen leckt John Pilgrim, nachdem er den Angriff mit Müh und Not überlebt hat, seine Wunden. Er kehrt in sein Hotelzimmer zurück – wo er jedoch zunehmend in alte Gewohnheiten zurückfällt, und auch wieder damit beginnt, zu trinken. Frank und Curtis liegen indes bei Billys Versteck auf der Lauer – nicht wissend, dass sie zugleich von diesem beobachtet werden. Sie spionieren die Abläufe seines Verstecks genau aus, und planen, in der darauffolgenden Nacht zuzuschlagen. Gesagt, getan – doch darauf haben Billy und seine Bande nur gewartet. Und so läuft Frank geradewegs in eine Falle…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Es hat zwar zehn Episoden gedauert, jetzt habe ich es aber endlich geschnallt. Seit jeher leiden die Marvel/Netflix-Serien unter dem Zwang der unflexiblen 13-episodigen Staffeln (von den beiden Ausnahmen "The Defenders" S1 und "Iron Fist" S2 abgesehen). In der Vergangenheit führte das oft zur einen oder anderen Füllepisode, meistens in der Mitte der Staffel angesiedelt, welche Entwicklungen unnötig herauszögerten, und wo die Handlung doch eher auf der Stelle trat. Bei der zweiten Punisher-Staffel ging man nun einen anderen Weg: Anstatt in der Mitte der Season eben solche Füllepisoden zu platzieren, hat man das Füllmaterial vielmehr auf die einzelnen Folgen aufgeteilt. Das Ergebnis sind Episoden, die in erster Linie mit einzelnen Höhepunkten, nun, punkten – meist zum Ende der Folge hin platziert – während die Füllmasse dazwischen meist wenig aufregend und generell mal mehr und mal weniger gelungen ist. Im Staffelauftakt hat es für mich z.B. mit den gemeinsamen Szenen von Frank und Beth noch gut funktioniert. In den letzten Episoden dominiert für mich hingegen leider eher die Langeweile.

"Die dunkeln Herzen der Menschen" ist das möglicherweise extremste Beispiel für diesen Zugang bzw. Kontrast. Die letzten 10 Minuten zählen zum stärksten, dass uns die Serie in der zweiten Staffel bislang beschert hat. Gut, ok, die Musik und das Lichtflackern haben mich beim Angriff auf Frank eher genervt, davon abgesehen war das aber wirklich packend gemacht. Mir gefiel dabei einerseits, wie man Frank hier unversehens in eine Falle von Billy laufen lässt – sprich, unser Held ist eben nun mal nicht unfehlbar. Dessen Rache gefiel mir dann ebenfalls sehr gut. Statt Frank zu töten verletzt er ihn vielmehr schwer, macht ihn so wütend – und sieht danach seelenruhig zu, wie dieser die im oberen Bereich des Lagerhauses festgesperrten "Partyhäschen" ermordet. Und damit auch seine Überzeugung, besser zu sein als Billy, ins Wanken bringt (wobei ich zugleich sagen muss, dass zwischen dem vorsätzlichen Mord an unschuldigen Frauen und Kindern, noch dazu jenen des besten Freundes, und Kollateralschäden mit denen man nicht wirklich rechnen konnte schon noch mal ein wesentlicher Unterschied besteht). Vor allem aber fand ich die Action am Ende wieder cool umgesetzt. Jedoch leider: Der Weg dorthin war so mühsam wie noch in keiner "Punisher"-Folge in dieser Staffel. Zuerst einmal tat ich mir schon mit dem Aufbau der Episode her, die ständig zwischen unterschiedlichen Zeitebenen hin- und herschwenkt. So wie das zusammengeschnitten war, konnte man nämlich den Eindruck gewinnen, Dinah und Krista wären 24 Stunden lang bei einer oder mehreren Flaschen Wein zusammengesessen. Aber auch die ganze Vorbereitungsarbeit rund um Frank und Curtis auf dem Dach war mir zu ausgedehnt. Nur 1x zu zeigen, dass Billy sie beobachtet, hätte zudem auch gereicht. Vor allem aber fand ich alles rund um John Pilgrim wieder höchst entbehrlich. Ich finde die Figur nun mal absolut nicht interessant, und vor allem seine Tagträume sehr nervig und störend. Seltsam auch die Reaktion des Typen im Motel: Wenn ein blutiger Kerl vor meiner Tür steht, würde ich anders reagieren. Und dass man hier, fünfzehn Jahre nach ihrer Premiere, eine "Deadwood"-Gedächtnis-Szene einbaut (Stichwort Blowjob), fand ich auch entbehrlich. Und so kommt leider auch "Die dunklen Herzen der Menschen", trotz des starken Finales, über eine durchschnittliche Gesamtwertung nicht hinaus.
Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Die letzten zehn Minuten der Folge hätten sich eigentlich eine deutlich höhere Wertung verdient. Bedauerlicherweise fand ich allerdings die vierzig Minuten davor sehr langweilig und mühsam. Angefangen vom seltsamen Aufbau mit den unterschiedlichen Zeitebenen, den sinnlos-ausgedehnten Szenen zwischen Frank und Curtis auf dem Dach, bis hin zu den nervig-überflüssigen Szenen rund um Pilgrim, der mich als Figur einfach überhaupt nicht interessiert. Was dann halt noch dazu besonders frustrierend und störend ist, wenn du glaubst, jetzt würde es endlich losgehen, und dann wird erst recht wieder zu ihm rübergeschwenkt (und dann noch dazu zu einer von "Deadwood" geklauten Blowjob-Szene – 15 Jahre später). Wobei ich zugegebenermaßen selbst das Finale nicht ganz perfekt fand, weil das mit den Lichtern sowie die Musik fand ich eher anstrengend. Zudem gibt es zwischen dem mutwilligen und dem unabsichtlichen töten Unschuldiger schon noch einen wesentlichen Unterschied. Trotzdem tut es mir leid, dass ich aufgrund der schwachen halben Stunde zuvor "Die dunklen Herzen der Menschen" – trotz des starken Ausgangs – keine höhere Wertung angedeihen kann.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 Marvel/Netflix)




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