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The Punisher - 2x05: Einäugige Bauern Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: One-Eyed Jacks
Episodennummer: 2x05
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 18. Januar 2019 (Netflix)
Drehbuch: Dario Scardapane
Regie: Stacie Passon
Hauptdarsteller: Jon Bernthal als Frank Castle/Punisher, Ben Barnes als Billy Russo/Jigsaw, Amber Rose Revah als Dinah Madani, Josh Stewart als John Pilgrim, Floriana Lima als Krista Dumont, Giorgia Whigham als Amy Bendix.
Gastdarsteller: Annette O'Toole als Eliza Schultz, Corbin Bernsen als Anderson Schultz, Rob Morgan als Turk Barrett, Allie McCulloch als Rebecca Pilgrim, Jordan Dean als Jake Nelson, Ilia Volok als Kazan, Manny Urena als Jimbo, Zell Steele Morrow als Michael Pilgrim, Henry Boshart als Lemuel Pilgrim, Keith Jardine als Russian Thug u.a.


Kurzinhalt: Amy und Frank besprechen in Madanis Wohnung ihren nächsten Spielzug. Amy tritt dafür ein, einfach abzuhauen und unterzutauchen, doch Frank kann und will die Auftraggeber hinter den bisherigen Anschlägen nicht einfach so davonkommen lassen. Er nimmt mit Turk Kontakt auf, und bittet diesen, sich in seinem Namen an die Russenmafia zu wenden. Er sei angeblich bereit, ihnen gegen entsprechendes Entgelt sowohl die Fotos als auch Amy selbst auszuliefern. Doch Kazan und seine Spießgesellen sind davon überzeugt, dass Frank ihren Kollegen ermordet hat. In Turks Wohnung stellen sie ihm eine Falle – nicht wissend, dass Frank sie keine Sekunde aus den Augen verloren hat, und die restliche Truppe nun vielmehr in jenem Fitnessstudio, in dem sie sich verschanzt haben, überfällt. Währenddessen unterhält sich Dinah mit Curtis, und nimmt danach auch an seinem Veteranentreffen teil. Und Billy freundet sich mit Jake Nelson, einem Soldaten aus Curtis Selbsthilfegruppe, an…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Szenen, in denen Figuren über eine Analogie Lebensweisheiten austauschen, können so oder so ausgehen. Manchmal wirkt es doch eher verkrampft, konstruiert und/oder aufgesetzt. Richtig gemacht können sie eine Folge für mich aber durchaus aufwerten. Gleich zu Beginn von "Einäugige Bauern" ist nun ein positives Beispiel für eine solche Szene zu betrachten. Amy zeigt Frank den "Hütchenspiel"-Kartentrick rund um die Königin und die beiden "Bauern" (wobei ich das eigentlich eher als "Jungen" kenne, aber von mir aus). Sie versucht ihm so verständlich zu machen, dass du als Spieler bei diesem Trick immer verlierst. Der einzige Weg zu gewinnen ist es, erst gar nicht zu spielen. Frank entgegen, dass dies der falsche Schluss daraus ist: Vielmehr musst du "nur" dafür sorgen, derjenige zu sein, der die Karten in der Hand hält. Aber auch Amys nachfolgende Lektion, dass es dir nur dann hilft, den Trick dahinter zu kennen, wenn der andere nicht weiß, dass du ihn kennst, saß. Insgesamt fand ich diese Dialogszene jedenfalls wirklich schön. Sie mag sehr ruhig und vergleichsweise unspektakulär gewesen sein, sorgte aus meiner Sicht aber dennoch gleich mal für einen gelungenen Einstieg.

Aber auch alle, die "The Punisher" jetzt weniger für solche geistreiche Dialoge, sondern mehr wegen der Action ansehen, sollten in weiterer Folge noch durchaus auf ihre Kosten kommen. Denn wenn Frank das Fitnessstudio stürmt, geht es wieder mal ordentlich – und gewohnt knallhart – zur Sache. Vor allem der Tod des einen Handlangers, den Frank mit der Hantel bearbeitet, war brutal umgesetzt. Aber auch sonst lieferte die Szene wieder genau das, was man von "Punisher" halt erwartet – gefolgt von ein bisschen auflockernden Humor, mit Amys passender Erwiderung auf Franks Aussage, dass es gut gelaufen ist ("Wenn das 'gut' ist – wie sieht 'beschissen' aus?"). Neben diesen beiden Höhepunkten zu Beginn und Ende der Folge stach für mich in erster Linie noch der starke Moment rund um Dinah Madanis Besuch von Curtis Veteranen-Selbsthilfegruppe hervor. Davon abgesehen plätscherte die Handlung aber wieder eher unaufgeregt vor sich hin, und leistete sich "Einäugige Bauern" auch den einen oder anderen – zumindest ansatzweisen – Fehltritt. So kann ich z.B. den religiösen Fanatiker, der durch Selbstflagellation für seine Sünden Buße tut, echt nicht mehr sehen. Das ist mittlerweile einfach nur mehr ein Klischee. Auch mit der sich anbahnenden Liebesbeziehung zwischen Billy und seiner Therapeutin (es ist einfach offensichtlich, dass die auf ihn einen Stand hat – wohl nicht zuletzt, weil sie in ihm eine verwandte, geschundene Seele sieht?) tue ich mir schwer, denn auch das ist typisch Hollywood. Zumal ich mich doch ordentlich darüber wunderte, dass die ihre Ordination in ihrem Apartment zu haben scheint – weil, ganz ehrlich, wenn ich den Job hätte, würde ich das nun wirklich nicht wollen. Last but not least tat ich mir auch mit dem unsympathischen Kerl aus Curtis' Selbsthilfegruppe, mit dem sich Billy am Ende anzufreunden scheint, schwer. Ich hoffe, der wird nicht ähnlich unerträglich wie der schließlich seinen Dad umbringenden Verschwörungstheoretiker aus Staffel 1. Erste Ansätze in diese Richtung sind bei dem nämlich wie ich finde durchaus schon zu erkennen.
Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Bei "Einäugige Bauern" stachen für mich in erster Linie gelungene Einzelszenen hervor. Wie der Einstieg, wo Amy und Frank eine interessante philosophische Diskussion zum Leben, und ihrer weiteren Vorgehensweise, anhand eines Kartentricks führten, Madanis Erzählung bei Curtis Selbsthilfegruppe, sowie die wieder einmal brutale und knallharte Action rund um den Kampf im Fitnessstudio. Anderes – wie der sich selbst peinigende/bestrafende Pilgrim (da doch sehr klischeehaft), die sich in ihren Patienten verliebenden Psychiaterin (detto), sowie der potentielle Nachfolger zur furchtbarsten Figur aus der ersten Staffel (der Kriegsveteran, mit dem sich Billy am Ende anzufreunden beginnt) – fand ich hingegen weniger gelungen. Und von diesen Höhe- und Tiefpunkten abgesehen war "Einäugige Bauern" doch eher unauffällig. Insgesamt, dank drei wirklich starker Momente, dennoch eine solide Folge.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 Marvel/Netflix)




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