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The Punisher - 2x04: Knoten Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: Scar Tissue
Episodennummer: 2x04
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 18. Januar 2019 (Netflix)
Drehbuch: Angela LaManna
Regie: Iain B. MacDonald
Hauptdarsteller: Jon Bernthal als Frank Castle/Punisher, Ben Barnes als Billy Russo/Jigsaw, Amber Rose Revah als Dinah Madani, Josh Stewart als John Pilgrim, Floriana Lima als Krista Dumont, Giorgia Whigham als Amy Bendix.
Gastdarsteller: Jason R. Moore als Curtis Hoyle, Royce Johnson als Detective Sergeant Brett Mahoney, Tony Plana als Director Rafael Hernandez, Johnny Pozzi als Rick, Thomas G. Waites als Arthur Walsh, Nick Low als Mark, D.C. Williams als Simon, Preston Christopher Lawrence als Bartender, Ramona Floyd als Doctor Evans u.a.


Kurzinhalt: Dinah Madani kam gerade noch rechtzeitig, um Frank und Amy vor John Pilgrim und seinen Männern zu retten. Nun bringt sie die beiden mit einem Helikopter nach New York, wo sie vorerst in ihrem Apartment unterkommen. Dort sollen sich beide von ihrer Tortur – und ihren Wunden – erholen. Nach seiner Hilfe über die letzten Tage, und in der relativen Sicherheit des Apartments, sagt Amy Frank nicht nur endlich ihren richtigen Namen, sondern weiht ihn auch in den wahren Grund ein, warum Pilgrim und seine Schergen hinter ihr her sind. Wenig später, als sie in einem nahegelegenen Elektronikgeschäft schnell das Internet anwirft, erfährt sie schließlich auch Franks eigene, tragische Vorgeschichte. Billy Russo wandert indes vorerst ziellos durch New York. Er hat vom Showdown mit Frank nicht nur tiefe Schnittwunden im Gesicht, sondern auch psychologische Schäden davongetragen. So enden seine Erinnerungen beim Einsatz in Afghanistan – was danach passiert ist, ist für Billy hingegen ein Rätsel. An eins kann er sich jedoch noch ganz genau erinnern, nämlich seinen früheren Trainer Arthur, und wie er von diesem missbraucht wurde – weshalb er diesem einen Besuch abstattet, um späte Rache für dessen Taten zu nehmen…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Im Vergleich zu den ersten drei Episoden der zweiten Staffel fällt "Knoten" doch etwas ab. Die erste kleine Enttäuschung bot man dabei gleich zu Beginn, wo uns nun endlich offenbart wird, wie Billy unter seine Maske aussieht. Und, ganz ehrlich: Nachdem sich in den ersten drei Folgen, wo dies bewusst verborgen blieb, doch eine gewisse Erwartungshaltung aufgebaut hat, fand ich das doch eher enttäuschend. Klar hat er teils deutliche Narben im Gesicht, aber soooo schlimm schaut er jetzt auch wieder nicht aus. Auch der Verlauf rund um Arthur war etwas bequem, insofern, als sich Frank zwar daran erinnert, es jedoch weder für notwendig erachtet, Billy im Verdacht, dass er bei diesem aufkreuzen könnte, dort aufzulauern, noch, Madani gleich darüber zu informieren. Stattdessen wartet er so lange, bis Dinah im dramaturgisch opportunen Moment dort eintreffen und eine Leiche vorfinden kann. Weniger Kritikpunkt als Beobachtung: Gespür und/oder Menschenkenntnis hat Arthur ja auch so überhaupt keine – weil sonst hätte er erkannt, dass er mit seinen hämischen Kommentaren gegenüber Billy mit seinem Leben spielt. Wie ist der so alt geworden?!

Davon abgesehen war "Knoten" soweit ok – wobei mir die ganz großen Höhepunkte diesmal schon etwas gefehlt haben. Klar, wenn man in jeder der dreizehn Folgen der Staffel einen packenden, actionreichen Showdown einbauen würde, würde sich das mit der Zeit wohl auch abnutzen. Aber "Punisher" funktioniert nun mal genau in diesem Bereich für mich am besten – wobei der Plot in der zweiten Staffel bislang eh auch noch recht ok ist. Von den stillen Momenten gefiel mir am besten das Gespräch zwischen Amy und Frank, wo die junge Frau sowohl diesem als auch uns endlich mal erzählt, was genau vorgefallen ist. Zwar bleiben dabei immer noch ein paar Fragen offen – die genaue Motivation hinter den Morden ist mir z.B. nach wie vor unklar (im Sinne von, was haben die bei der Trauerfeier gesehen?) – aber ich bin zuversichtlich, dass man uns die im weiteren Verlauf der Staffel noch zufriedenstellend beantworten wird. Nicht minder stark dann auch jener Moment, wo Amy Frank ihr Mitleid für seine eigene (von ihr in der Zwischenzeit in Erfahrung gebrachte) tragische Vorgeschichte ausspricht. Überaus positiv finde ich zudem, dass Billy seine Amnesie eben doch nicht, wie von Dinah gedacht, einfach nur gespielt hat, sondern wirklich darunter leidet. Das macht seine Figur gleich um einiges interessanter, weil – gebrochene Helden gibt's wie Sand am Meer; gebrochene Bösewichte sind da ungleich seltener. Aus meiner Sicht wertet das die Figur, die ich in der ersten Staffel noch relativ klischeehaft und wenig interessant fand, definitiv auf. Und generell ist das eine durchaus interessante Ausgangssituation, bzw. auch Folge des Showdowns aus der ersten Staffel. Dinah bringt es gut auf den Punkt: Alle müssen mit dem leben, was er getan hat – bis auf Billy selbst. Ist das gerecht? Aber auch Franks Einwand hat etwas für sich: "Bin ich hier um zu schießen, weil du es nicht konntest?". Ich hoffe jedenfalls, dass die zweite Staffel die moralischen Fragen hinter Billy jetzigem und weiterem Schicksal noch länger thematisieren wird.
Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Die Offenbarung von Billys Aussehen fand ich doch ziemlich anti-klimatisch, den Verdacht rund um Arthur hätte Frank ruhig gleich an Dinah weitergeben können (statt just so lange zu warten, bis sie genau im dramaturgisch richtigen Zeitpunkt dort erscheinen kann), und im Vergleich zu den ersten drei Folgen der Staffel fehlte "Knoten" die packend-knallharte Actionszene (wobei ich schon verstehen kann, dass man eine solche nicht in jede einzelne Episode stecken will; weil dann würden sich diese wohl auch rasch abnutzen). Insgesamt war "Knoten" aber schon ok. Positiv stach dabei vor allem die weitere Annäherung zwischen Frank und Amy ins Auge, und dass wir hier auch endlich mal genaueres darüber erfahren, warum dieses mächtige Kartell (oder was auch immer das ist) an den Kragen will. Auch die moralischen Fragen rund um Billys Schicksal fand ich interessant. Und generell finde ich es gut, dass sich dessen Amnesie nicht etwa – wie von Madani gedacht und von mir befürchtet – als Finte herausgestellt hat. Im Vergleich zu den ersten drei Episoden ist "Knoten" aber doch eher eine Folge zum Durchschnaufen.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 Marvel/Netflix)




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