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The Punisher - 2x03: Das Wasser bewegen Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: Trouble the Water
Episodennummer: 2x03
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 18. Januar 2019 (Netflix)
Drehbuch: Ken Kristensen
Regie: Jeremy Webb
Hauptdarsteller: Jon Bernthal als Frank Castle/Punisher, Ben Barnes als Billy Russo/Jigsaw, Amber Rose Revah als Dinah Madani, Josh Stewart als John Pilgrim, Floriana Lima als Krista Dumont, Giorgia Whigham als Amy Bendix.
Gastdarsteller: Royce Johnson als Detective Sergeant Brett Mahoney, Annette O'Toole als Eliza Schultz, Corbin Bernsen als Anderson Schultz, Teri Reeves als Marlena Olin, Allie McCulloch als Rebecca Pilgrim, Joe Holt als Sheriff Roy Hardin, Brandon Gill als Deputy Ken Ogden, Jamie Romero als Deputy Murphy, Rudy Eisenzopf als Deputy Dobbs, Michael Pemberton als Lieutenant Ferrara, Donald Webber Jr. als Bruce Ogden, Wilber Edwin Henry als Reverend Potter, Zell Steele Morrow als Michael Pilgrim, Henry Boshart als Lemuel Pilgrim, Alex Pires als I.T. Guy, Charlie Romanelli als Militia, Ramona Floyd als Doctor Evans u.a.


Kurzinhalt: Frank, Amy und Marlena Olin – die einzige Überlebende jener Gruppe, die in John Pilgrims Auftrag das Motel überfiel – wurden von der Polizei festgenommen. Während Frank und Marlena in einer Zelle schmoren, wird Amy vom Sheriff befragt. Diese gibt sich jedoch nach wie vor zugeknöpft, was die Gründe für den Überfall betrifft – doch die von ihr erzählte Lügengeschichte kauft ihr der Sheriff nicht ab. Kurz darauf tritt John Pilgrim zusammen mit Lieutenant Ferrara auf den Plan. Die beiden legen dem Sheriff nahe, die Gefangenen freizulassen. Als Sheriff Hardin diesen freundlichen Ratschlag nicht annimmt, wird die Polizeistation von einem Killertrupp belagert. Nun beginnt nicht nur für Frank und Amy, sondern auch die Polizisten, ein Kampf ums Überleben. Währenddessen dreht Billy während einer Sitzung mit seiner Therapeutin durch und flieht aus der Psychiatrie…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Den Einstieg in die Folge fand ich ja noch eher weniger vielversprechend. Dort erhalten wir eine kurze Rückblende zu John Pilgrim, seiner Kirche, und seinem Familienleben. Allerdings fand ich die einerseits wenig aufschlussreich, die Figur generell bislang nicht wirklich interessant, und den Flashback praktisch unmittelbar nach dem kleinen Cliffhanger am Ende der letzten Folge – mit der Festnahme von Frank – ungünstig platziert, und doch eher störend. Auch danach braucht die Episode noch, bis sie so richtig Fahrt aufnimmt. Die Flucht von Billy war zwar ganz gut umgesetzt, aber halt auch wenig überraschend. Und auch auf die Offenbarung seines zerschnittenen Gesichts müssen wir vorerst noch warten, denn zwar nimmt er die Maske ab und zeigt dieses Krista, ist dabei jedoch passenderweise erwartungshaltungssteigernd von der Kamera weggedreht. Wir Zuschauer müssen uns somit vorerst noch gedulden. Was übrigens nicht nur im Hinblick auf die Offenbarung von Billys Aussehen gilt, sondern auch die Episode, die erst langsam Fahrt aufnimmt, und sich doch etwas Zeit lässt, um auf den Punkt zu kommen.

Dafür dann aber so richtig. Nun bin ich zugegebenermaßen (leider) nicht der größte Fan von John Carpenters Klassiker "Assault on Precinct 13" (und noch weniger vom überflüssigen Remake aus den 0er-Jahren), aber das dortige Belagerungskonzept war fürs Actionkino zweifellos ähnlich prägend wie die Idee einer in beschränkter Location gegen eine Übermacht kämpfenden Ein-Mann-Armee aus "Stirb langsam". Und was "Das Wasser bewegen" hier aus dem Belagerungsszenario herausholt, zählt für mich definitiv zu den besseren Variationen des Themas. Mit wenigen, kurzen Szenen gelingt es Drehbuchautor Ken Kristensen und den betreffenden Darstellern, den Polizisten im Revier ein Profil zu geben, sie uns vorzustellen, und (mit Ausnahme der einen nervigen Polizistin, die selbst nachdem Frank auf ihrer Seite kämpfte immer noch blöde Sprüche über ihn ablässt und ihn anfeindet) sympathisch zu machen – was wichtig ist, da man bei Frank und Amy ja doch von vornherein ausschließen wird, dass ihnen etwas passiert. So kann man aber zumindest mit den vergleichsweise vogelfreien Polizisten mitfiebern. Jedenfalls baute sich ab dem Zeitpunkt, wo das Polizeirevier von Pilgrims Schergen umstellt wird, eine nette, dichte Atmosphäre auf – die sich dann in mehreren brutal-spektakulären Schießereien entlud. Highlight war dabei zweifellos das Finale, wo Frank u.a. einem der Angreifer einen Molotow-Cocktail aus der Hand schießt. Aber auch die abschließende Jagd zwischen ihm und Pilgrim war spannend umgesetzt. So ziemlich mein einziger Kritikpunkt an der zweiten Hälfte der Folge: Warum zur Hölle befreien die extra Marlena, nur um sie dann erst recht umzubringen? Das hätten sie ja wohl beim Angriff aufs Gefängnis gleich erledigen können. Klar, ist natürlich dramatischer, wenn das Pilgrim selbst erledigt (wobei das zugleich halt auch eine der klischeehafteren Momente der Folge war), aber innerhalb der Logik der Story ergab das nicht wirklich Sinn. Aber gut – das bisschen an künstlicher Dramaturgie sei der Folge verziehen.
Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Marvels "Punisher" trifft auf John Carpenters "Assault". Das Ergebnis zählt für mich zu den bisher besten Folgen der Serie – und leidet in erster Linie am noch etwas mäßigen Flashback-Einstieg, dem im direkten Vergleich doch etwas abfallenden Handlungsstrang rund um Billy, das dortige Herauszögern rund um sein Gesicht, die eine uneinsichtige Polizistin (die Frank partout nicht in Ruhe lassen will), sowie die etwas konstruierte Szene, wo Pilgrims Schergen Marlena extra deswegen aus dem Gefängnis befreien, damit er sie eigenhändig töten kann. Und generell braucht die Folge ein bisschen, ehe sie so richtig Fahrt aufnimmt. Wenn es dann aber mal soweit ist, präsentiert man uns mit die beste Action, die es bei "Punisher" bislang zu sehen gab. Das Belagerungsszenario wird halt auch – richtig eingesetzt – nie alt, und wird hier halt auch wirklich effektiv umgesetzt. Zumal man darauf achtet, uns die Polizisten (bei denen man – im Gegensatz zu Frank und Amy – halt auch wirklich um ihr Leben bangt) in wenigen kurzen Momenten vorzustellen, so dass wir ansatzweise mit ihnen mitfiebern. Aber auch, Frank in Aktion zu erleben, wurde auch beim dritten Mal in Folge in dieser Staffel nicht langweilig. Bleibt zu hoffen, dass es gelingen wird, dieses Niveau wenn schon nicht zu halten so doch zumindest noch ein paar Mal in dieser zweiten und letzten Staffel zu erreichen.

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2018 Marvel/Netflix)




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