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The Punisher - 2x02: Kämpfen oder fliehen Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: Fight or Flight
Episodennummer: 2x02
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 18. Januar 2019 (Netflix)
Drehbuch: Steve Lightfoot
Regie: Jim O'Hanlon
Hauptdarsteller: Jon Bernthal als Frank Castle/Punisher, Ben Barnes als Billy Russo/Jigsaw, Amber Rose Revah als Dinah Madani, Josh Stewart als John Pilgrim, Floriana Lima als Krista Dumont, Giorgia Whigham als Amy Bendix.
Gastdarsteller: Alexa Davalos als Beth Quinn, Tony Plana als Director Rafael Hernandez, Teri Reeves als Marlena Olin, Joe Holt als Sheriff Roy Hardin, Brandon Gill als Deputy Ken Ogden, Jamie Romero als Deputy Murphy, Rudy Eisenzopf als Deputy Dobbs, Ramona Floyd als Doctor Evans, Ashley August als Debbie, Todd Jones als Davy, Ian Poake als Tech u.a.


Kurzinhalt: Nach dem Massaker in der Bar flüchten sich Frank und Amy in ein nahegelegenes Motel, wo Frank – mit ihrer Hilfe – seine Wunden versorgt. Seine junge Begleiterin gibt sich jedoch im Hinblick auf die Angreifer, und was diese von ihr wollen, nach wie vor zugeknöpft, bzw. behauptet sie standhaft, dass es sich um eine Verwechslung handeln müsste – was ihr Frank jedoch nicht abkauft. Da er sie – notfalls auch gegen ihren Willen – beschützen will, bindet er sie kurzerhand ans Bett, während er einige Besorgungen erledigt. Dinah Madani stattet indes zum wiederholten Mal in den letzten Monaten dem sich langsam in einer psychiatrischen Anstalt von seinen psychischen wie physischen Verletzungen erholenden Billy Russo einen Besuch ab. Dieser scheint nach Franks brutalem Angriff das Gedächtnis verloren zu haben – was Dinah ihm zwar nicht abkauft, sehr wohl jedoch seine Therapeutin Krista Dumont. Und die beim Angriff in der Bar angeschossene und schwer verletzte Beth Quinn erhält Besuch von John Pilgrim, der von ihr die Identität des Mannes in Erfahrung bringen will, der Amy geholfen hat…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix "Kämpfen oder fliehen" ähnelt vom Aufbau her stark der vorangegangenen Episode. Neuerlich geht es rund zwei Drittel der Laufzeit relativ ruhig und gemächlich zu – ehe es dann doch nochmal ordentlich rund geht. Doch wo mir die gemeinsamen Szenen von Frank und Betz in "Roadhouse Blues" wirklich gut gefallen konnten, fällt das Geplänkel zwischen Frank und Amy doch ein wenig ab. Vor allem merkt man an der Stelle halt deutlich, dass man sich krampfhaft bemüht, die Antwort auf die Frage, wer genau es auf die Teenagerin abgesehen hat, und vor allem auch als welchen Gründen, noch ein paar Folgen lang hinauszuzögern. Doch auch wenn man Amy als eine junge Frau charakterisiert, die sich schwer damit tut, anderen zu vertrauen, und deren Hilfe anzunehmen, in diesem Kontext fiel es mir etwas schwer, zu verstehen, warum sie Frank nicht einfach erzählt, was Sache ist. Oder auch, warum sie versuchen sollte, sich auf eigene Faust durchzuschlagen. Das wirkte auf mich doch eher zweckmäßig, damit Frank den harten Kerl raushängen und sie ans Bett fesseln konnte (was zugegebenermaßen schon eine gewisse Komik besaß).

Generell schindet die Serie in diesem Handlungsstrang in der ersten halben Stunde doch etwas Zeit. Das Zusammenspiel zwischen Giorgia Whigham und Jon Bernthal ist zwar grundsätzlich durchaus gelungen, und auch die Kombination Frank und Amy (sprich, der knallhafte Killer, und die junge Teenagerin) nicht uninteressant – was dann auch zu einigen durchaus amüsanten und/oder gelungenen Momenten führte. So richtig dreht die Episode aber halt erst wieder zum Ende hin auf, als es Pilgrims (nächstem) Einsatztrupp gelingt, sie aufzuspüren, und sie das Motel angreifen. Die Action war wieder packend inszeniert, und angenehm knallhart umgesetzt. Und mit der Verhaftung von Frank, Amy und der einzigen überlebenden Killerin hat die Episode auch einen durchaus effektiven Cliffhanger im Gepäck. Dennoch, ein bisschen schwächer als in "Roadhouse Blues" fand ich die Frank-Story schon. Nicht uninteressant dafür alles rund um Billy. Noch fällt es mir schwer, einzuschätzen, ob Dinah mit ihrem Verdacht recht hat und Billy den anderen wirklich nur etwas vor macht, oder ob er tatsächlich vom Showdown aus der ersten Staffel noch so traumatisiert ist, wobei ich eher zu letzterem tendiere, und mir dies letztendlich auch besser gefallen würde – weil das fände ich wirklich interessant, und auch eine vielversprechende Ausgangssituation für den unweigerlichen, nächsten Showdown zwischen den beiden, auf den ich mich jetzt schon freue. Im Gegensatz zu jenem zwischen Frank und John Pilgrim, den ich bislang als Figur noch nicht wirklich interessant, geschweige denn bedrohlich finde. Keine Ahnung, ob daran liegt, wie die Figur geschrieben ist, oder wie Josh Stewart sie spielt, aber momentan finde ich den noch ziemlich farblos, unauffällig – und insgesamt einem Helden von Frank Castles Kaliber als Gegenspieler eher unwürdig. Aber mal schauen, was die Macher diesbezüglich für uns noch in Petto haben.
Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Eine Spur schwächer als der Staffelauftakt, aber insgesamt immer noch durchaus solide. So könnte man meine Meinung zu "Kämpfen oder fliehen" kurz zusammenfassen. Die Szenen zwischen Frank und Amy haben nicht ganz den gleichen emotionalen Punch wie jene zwischen Frank und Beth aus "Roadhouse Blues"; zudem wirkte mir manches etwas konstruiert und aufgesetzt, wie z.B. Amys Fluchttendenzen (weil was bitte schön glaubt das Mädel, wie lang sie ohne Franks Hilfe gegen Pilgrim und seine Killertruppe bestehen kann?!), oder auch ihre Zurückhaltung, Frank die Wahrheit darüber zu sagen, was die Kerle von ihr wollen. Dennoch gab es zwischen ihnen schon ein paar nette, teils auch amüsante Momente. Vor allem aber bietet auch "Kämpfen oder fliehen" zum Ende hin wieder eine nette, harte Actioneinlage – und mit der Verhaftung auch einen netten Cliffhanger. Der Nebenhandlungsstrang rund um Billy konnte hier nicht ganz mithalten, war aber auch soweit ok – wobei ich hoffe, dass Dinah mit ihrem Verdacht falsch liegen wird, und Billys Geist tatsächlich so kaputt ist, wie es hier den Anschein hat (und er das seiner Therapeutin nicht einfach nur vorspielt). Einzig Bösewicht Nummer zwei, John Pilgrim, reißt mich bislang noch nicht so vom Hocker. Ich hoffe, dass die Serie was das betrifft noch nachbessern kann und wird.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2018 Marvel/Netflix)




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