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Daredevil - 3x13: Eine neue Serviette Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: A New Napkin
Episodennummer: 3x13
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 19. Oktober 2018 (Netflix)
Drehbuch: Erik Oleson
Regie: Sam Miller
Hauptdarsteller: Charlie Cox als Matt Murdock/Daredevil, Deborah Ann Woll als Karen Page, Elden Henson als Foggy Nelson, Joanne Whalley als Maggie Grace, Jay Ali als Ray Nadeem, Wilson Bethel als Benjamin Poindexter, Vincent D'Onofrio als Wilson Fisk.
Gastdarsteller: Stephen Rider als Blake Tower, Ayelet Zurer als Vanessa Marianna, Geoffrey Cantor als Mitchell Ellison, Amy Rutberg als Marci Stahl, Joe Jones als Felix Manning, Royce Johnson als Detective Sergeant Brett Mahoney, Kate Udall als SAC Tammy Hattley, Sunita Deshpande als Seema Nadeem, Annabella Sciorra als Rosalie Carbone, Kelly McAndrew als Shelby, Ezra Knight als John Hammer, Stephen Axelrod als Latimer Zyl, Holly Cinnamon als Julie Barnes, Stephen Rowe als Nicholas Lee, Deirdre O'Connell als Anna Nelson, Michael Mulheren als Edward Nelson, Peter Halpin als Theo Nelson, John Francis McNamara als Timmy Nelson, Sharon Hope als Bess Mahoney u.a.


Kurzinhalt: Mit der Ermordung von Agent Nadeem ist Matt, Foggy und Karen ihr Kronzeuge abhanden gekommen. Aus Matts Sicht sind damit nun ihre Möglichkeiten, Wilson Fisk auf legalem – sprich, sich innerhalb der Gesetze bewegenden – Weg aufzuhalten, ausgeschöpft, und der entsprechende Ansatz gescheitert. Nun bleibt ihm nur mehr, doch wieder aufs Daredevil-Kostüm zurückzugreifen, sich in Fisks Apartment zu schleichen, und den Kingpin zu ermorden. Doch die Sicherheitsvorkehrungen wurden mittlerweile verschärft. Matt denkt, dass es ihm während der Hochzeitsfeier von Wilson und Vanessa wohl noch am ehesten gelingen sollte, an Fisk heranzukommen – doch er allein wird gegen dessen Sicherheitskräfte chancenlos sein. Er wagt daher einen riskanten Zug, und wendet sich an Benjamin Poindexter – dem er offenbart, dass Fisk seine Freundin Julie ermorden ließ. Mit Dex als Ablenkung will Matt ins Apartment gelangen, und tun, was getan werden muss. Dann jedoch erkennen Foggy und Karen, dass ihnen Nadeem doch noch einen eindeutigen Beweis gegen Wilson Fisk hinterlassen hat. Können sie Matt von seinem Rachefeldzug doch noch abbringen?

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix In "eine neue Serviette" kommt es nun zum lang erwarteten Showdown zwischen Daredevil und Kingpin – wobei dieser, da auch Dex mitmischt, etwas anders abläuft, als ich das im Vorfeld erwartet hatte. Der Showdown war grundsätzlich stark, wobei ich vor allem die Dynamik zwischen den drei Kämpfern interessant fand. Weil Matt hat Dex zwar benutzt, um bis zu Wilson Fisk vorzudringen, und hätte wohl auch nicht groß was dagegen, wenn dieser den Kingpin gleich selber umbringt – immerhin ist er ja zu diesem Zweck ins Hotelzimmer eingebrochen; das Dex sich aber für den Mord an Julie rächen will, in dem er Fisks frisch angetraute Braut umbringt, schmeckt Matt weniger – was dazu führt, dass die beiden letztendlich ebenso viel gegeneinander kämpfen wie gegen Fisk. Das war schon interessant. Nett fand ich zudem Fisks zunehmend blutigen (weißen) Hochzeitsanzug. Und vor allem der Ausgang hatte es mir dann angetan. Matt wird nicht einfach in letzter Sekunde von der Polizei aufgehalten, oder gar von Foggy oder Karen dazu überredet, es sein zu lassen – vielmehr hat er die Gelegenheit, und stoppt sich selbst. Jedenfalls: Im Gegensatz zur ersten Staffel, wo der Showdown zwar auch gut war, für mich jedoch ein bisschen hinter den Erwartungen (nachdem man die ganze Season darauf hingearbeitet hatte) zurückblieb, wurde jener aus "Eine neue Serviette" dieser nun überwiegend gerecht – an den Kampf zwischen Matt und Dex aus "Ein kalkulierbares Übel", oder gar die grandiose Korridor-Kampfszene aus "Überraschungen", kam er dennoch nicht heran.

Ehe es soweit war, verlief die Episode zudem (auch das deckt sich übrigens mit dem Finale der ersten Staffel, "Daredevil") in sehr vorhersehbaren Bahnen. Nach der Ermordung von Nadeem sieht Matt nun keine andere Möglichkeit mehr, als außerhalb des Gesetzes gegen Fisk vorzugehen. Doch gerade, als er diesen Entschluss gefasst hat, und seine Vorbereitungen trifft, finden Foggy und Karen doch noch den entscheidenden Beweis. Zwar hatte ich ja eigentlich damit gerechnet, dass Nadeem seine eigene Ermordung filmt (nicht zuletzt auch, da er darauf bestanden hatte, dass Dex ihn an genau dieser Stelle tötet), aber mit einer "dying declaration" geht's natürlich auch. Nicht gerechnet hatte ich aber zugegebenermaßen mit der – wenn auch unsicheren – Allianz zwischen Matt und Dex. Dass Wilson Fisk dessen Angebetete ermordet hat, habe ich zwar schon in "Oben/unten" vermutet – wenn das als Überraschung gedacht gewesen wäre, hat's bei mir demnach nicht funktioniert – aber dass sich Matt und Dex hier quasi zusammentun, hätte ich nicht erwartet. Und auch der Ausgang des Geschehens war für mich ein bisschen eine Überraschung – und zugleich auch Enttäuschung. Ich gebe zu, das mit dem "Vertrag" auf der Serviette hatte ich nicht mehr im Kopf, ansonsten hätte ich es mir angesichts des Titels wohl schon denken können, wenn nicht gar müssen. Und ich versteh schon, was man hiermit beabsichtigte. Es sollte wohl poetisch sein, dass die beiden letztendlich wieder an diesem Punkt landen, und man bis zu einem gewissen Grad zurück an den Start geht. Zugleich sehe ich solche Entwicklungen – bei Serien mit fortlaufender Handlung – aber halt insofern immer skeptisch, als ich gerade auch Änderungen am Status Quo sehr mag. Dementsprechend liegt es weniger, wenn am Ende alle am Ende wieder dort stehen, wo sie (von kleineren Veränderungen – so soll Karen nun auch im Kanzleinamen stehen – abgesehen) zu Beginn der Serie schon waren. Weil irgendwie könnte man sich dann schon fragen, wozu das Ganze denn eigentlich gut war. Last but not least: Der Cliffhanger – welcher nun ohnehin nie wieder aufgegriffen werden wird – verfehlte die gewünschte Vorfreude auf die nächste Staffel schürende Wirkung nicht nur, als ich zu dem Zeitpunkt schon wusste, dass es eine solche nicht mehr geben wird, sondern vor allem auch, da mir ohne danach im Internet nachzulesen nicht klar gewesen wäre, was das eigentlich bedeuten soll. Klar, im Nachhinein ist man immer gescheiter, aber da ich mit Dex bislang überwiegend nichts anfangen konnte, wäre es vielleicht doch besser gewesen, seine Transformation zu Bullseye in dieser Staffel schon abzuschließen.
Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix "Sag zum Abschied leise Servus", heißt es ja. Ein Motto, dem "Daredevil" in meinen Augen bei "Eine neue Serviette" durchaus gefolgt ist. Zwar war das Staffel- und Serienfinale insgesamt durchaus ok, zufriedenstellend und schlüssig, wirklich begeistern konnte es mich aber nur sporadisch. Vor allem das Ende ließ mich doch eher enttäuscht zurück. Ich bin mir sicher, dass es auch einige (viele?) gibt, denen dieser Ausgang gefiel, aber mir stellt sich halt bei solch zirkularen Enden, wo die Figuren letztendlich wieder ziemlich genau dort stehen, wo sie sich am Anfang befanden, doch immer ein bisschen die Sinnfrage (natürlich nur, soweit es Serien mit fortlaufender Handlung betrifft). Und der Cliffhanger am Ende rund um Dex (der hier wohl zu Bullseye wird – was mir jedoch ohne Kenntnis des Comics wenn ich nicht nachgelesen hätte gar nicht bewusst geworden wäre) sollte sich letztendlich als zu optimistisch herausstellen (mittlerweile wurden ja generell alle Marvel/Netflix-Serien abgesetzt). Was bleibt, ist ein guter Ausgang einer mittelmäßigen Staffel, bzw. passenderweise das schwächste "Daredevil"-Finale für die schwächste Season (die für mich auch knapp hinter den zweiten Staffeln von Luke Cage und Iron Fist zurückblieb) – weshalb sich mein Trennungsschmerz momentan auch noch eher in Grenzen hält.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2018 Marvel/Netflix)




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